Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.518 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »elli37«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
BROSCHIERT
 
HB-DOWNLOAD
 
Das Wörterbuch des Windes
Verfasser: Nina Blazon (39)
Verlag: Ullstein (1235)
VÖ: 28. September 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3114)
Seiten: 576 (Broschierte Version), 538 (Kindle-Version)
Themen: Freiheit (503), Island (105), Lehrer (602), Neuanfang (1044), Touristen (44), Wind (22)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,67 (87%)
1
33%
2
67%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 3 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Das Wörterbuch des Windes« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. November 2020 um 17:29 Uhr (Schulnote 1):
» Loslassen, was einen vergiftet und Neues zulassen – davon erzählt Nina Blazon im „Wörterbuch des Windes“.

Swea, die deutsche Touristin am Ende ihrer Ehe und Einar, ein ehemaliger Lehrer erzählen im Wechsel ihren Weg mit dem Wind, jedoch ist eher sie diejenige, die ich als Leser begleite. So nach und nach erfahre ich so einiges aus ihrem Leben. Wie es dazu kommt, dass sie hier bleibt, zumindest für eine kurze Auszeit. So plant sie es, nachdem ihr bisheriges Leben wie ein Kartenhaus einstürzt. Steht noch ein einziger aus ihrem alten Leben hinter ihr? Haben alle sie angelogen, benutzt?

Einar – auch er erzählt, aber nur sehr wenig. Er gibt nichts von sich preis. Ich mag ihn, seine verschlossene, etwas kauzige, aber dennoch liebenswerte Art. Er hat viel zu verarbeiten, ein ganzes Leben sogar. Sie sind zu dritt in Einars Haus am Meer. Da ist noch Jan, auch er erkennt irgendwann, dass er seinem früheren Ich nicht davonlaufen sollte. Haben diese drei sich gesucht? „Ja, Swea hat uns beide verändert. Und wie ein Wind, der alles in Unordnung bringt, hat sie uns mitgerissen…“

Ein sehr ehrliches Buch. Drei Leben, die sich so nach und nach öffnen, sich bewusster im Hier und Jetzt verankern. Ich bin so richtig dabei, lebe und leide mit Swea, bin wütend. Sie erzählt mir zunächst nicht so viel. Fängt an zu leben, sucht ihren eigen Rhythmus. Wird sie sich wirklich finden? Kann sie sich irgendwann selbst spüren? Dieses Unbekannte – Swea lernt, es zuzulassen. Endlich! Möchte ich ihr zurufen. Man sollte viel öfter das loslassen, was einen nicht mehr mag, einen regelrecht vergiftet. Vor was hat man solche Angst? Indem man sich befreit von all dem Schmerzhaften, öffnet man sich Neuem, oftmals Besserem.

Haben sie sich finden müssen, um loslassen zu können? Ein zu Herzen gehender Roman. Die Insel der Winde – dahin führt ein Weg. Man muss ihn nur gehen.

Diesen behutsam erzählten Roman kann ich jedem ans Herz legen. Einfach lesen - es lohnt sich.«
  15      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 7. Oktober 2020 um 13:23 Uhr (Schulnote 2):
» „Eifersüchtige Irre“ und „total krank im Kopf“, das schrie Henrik als er sich zum letzten Mal mit Swea stritt. Dabei sollte es ein neuer Anfang werden, sozusagen die zweite Hochzeitsreise. Swea steigt in den Mietwagen und rast davon. Sie kommt vom Weg ab und wird von einem Senior namens Einar gefunden. Der bringt sie mit in sein Haus und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Schritt für Schritt versucht Swea, sich von ihrem Mann und den Eltern loszueisen. Dabei macht sie auch Fehler und es stellt sich die Frage, ob die wechselnden Liebhaber tatsächlich dazu beitragen können, dass sie vergessen kann.

Die Autorin reiste im Jahr 2008 nach Island um dort an einem Literaturfestival teilzunehmen. Dabei kam ihr die Idee zu diesem Roman. Sie schreibt von der rauen und wunderschönen Landschaft dieser Insel. Von dem Wind, dem man nachgeben sollte, alles andere sei zu anstrengend (laut Einar). Aber auch der Glaube an Übernatürliches, wie Elfen oder Begegnungen mit Toten, ist ein großes Thema. Das war mir ein wenig zu abstrakt aber ich akzeptiere alle, die daran glauben. Swea beginnt zu malen, sie versucht sich als Reinigungsfrau und muss erkennen, welche hinterhältigen Schachzüge ihr Vater veranlasst. Lässt sie sich davon beeinflussen und geht wieder zurück nach Deutschland?

Ja und dann gab es noch den Bankencrash. Dass viele Isländer damals ihre Häuser an die Banken verloren ist bekannt. Wie sie damit umgingen und dass einige es nicht schafften, ins Leben zurückzufinden, das beschreibt Nina Blazon gut. Ein Blickpunkt ist das tolle Cover. Diese Farben und die auffallende Figur im roten Kleid, das hat was. Vier Sterne gibt es von mir und für Freunde der Insel im hohen Norden ist es mit Sicherheit ein tolles Buch.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 30. September 2020 um 19:45 Uhr (Schulnote 2):
» Zum Inhalt: 

Swea weiß nach der Trennung von Hendrik nicht mehr so recht wo sie steht. So beschließt sie erst einmal in Island zu bleiben, um herauszufinden was sie eigentlich will. Früher wollte sie Malerin werden, ein freies Leben führen. Kann sie hier auf Island ihr Leben auf null setzen und Heu starten gegen alle Widrigkeiten? 

Meine Meinung: 

Das erste Drittel des Buches hat mich Kraft gekostet um es nicht abzubrechen. Irgendwann aber hatte mich die Geschichte dann doch. Die besonderen Eigenheiten von Island und deren Einwohner sind schon außergewöhnlich. Was mich besonders beeindruckt hat, war dieser besondere Zusammenhalt der Menschen. Sweas Geschichte hat mir auch ganz gut gefallen. Insgesamt eine ganz gute Unterhaltung, aber für mich kein großer Wurf. 

Fazit: 

Ganz gut«
  7      0        – geschrieben von brauneye29
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz