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Hexenherz 3 - Goldener Tod
Verfasser: Monika Loerchner (5)
Verlag: Acabus (67)
VÖ: 25. September 2020
Genre: Fantasy (12456)
Seiten: 512 (Broschierte Version), 416 (Kindle-Version)
Themen: Geschlechter (18), Magie (2477), Rebellion (516)
Reihe: Hexenherz (3)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Hallo! Heute möchte ich euch mein neues Buch „Hexenherz - Goldener Tod“ vorstellen, das jetzt im Acabus Verlag Hamburg erschienen ist. Es handelt sich dabei um ungewöhnliche Fantasy, die in einer Alternativgegenwart spielt: Vor über 500 Jahren stellte sich heraus, dass alle Frauen im gebärfähigen Alter über Magie verfolgen. Ergo bilden jetzt die Männer das „schöne Geschlecht“ und die Gesellschaft stützt sich weitestgehend auf das Recht der Stärkeren.
Doch nicht alle Menschen sind damit einverstanden...
„Hexenherz - Goldener Tod“ wird aus Sicht von Helena, einer ehemaligen Gardistin, erzählt. Es geht um Freundschaft und Loyalität. Um das, was richtig ist. Um Courage, aber auch um Angst und Verzweiflung.
Bei dem Buch handelt es sich um den 3. Teil der Hexenherz-Reihe. Es macht aber nichts, wenn man die Vorgänger nicht gelesen, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Außerdem habe ich jedes Buch extra so konzipiert, dass man fast kein Vorwissen benötigt. Und wenn doch, wird die Information im Text gegeben.
„Hexenherz“ ist außergewöhnliche Fantasy, die gleich doppelt spannend ist: Einmal durch die Handlung an sich und einmal durch das ungewöhnliche Setting, das auf humorvolle Weise mit den Sexismen (in beide Richtungen!) unserer Gesellschaft spielt. Ich wollte einfach ausprobieren, ob die Welt - wie von vielen behauptet - besser wäre, wenn Frauen an der Macht wären. Die Antwort lautet „Nein“. Es macht aber trotzdem Spaß, das alles mal umzudrehen. :D
Was Du in meinen Büchern nicht finden wirst, sind ausgedehnte Liebesgeschichten und -schwüre, ausufernde Gewaltszenen oder fiese Sachen mit Kindern.
Worum geht es in „Hexenherz - Goldener Tod“?
In einer Gesellschaft, deren Macht auf der Magie der Frauen beruht, zählen Männer so gut wie nicht. Nun ist es jedoch den Rebellen um Adrian Samo gelungen, Magie in Speichersteine einzuspeisen. Helenas eigener Sohn Kolja hat gezeigt, dass es damit auch Männern möglich ist, Magie anzuwenden!
Dieses Wissen könnte die ganze Gesellschaftsordnung sowie das Vorrecht der Frauen kippen. Die oberste und mächtigste Hexe im Reich, die Goldene Frau, setzt alles daran, das zu verhindern. Auch Helena ist nicht glücklich bei der Vorstellung, dass Männer Frauen gleichgestellt werden könnten. Doch soll sie sich deshalb gegen ihren eigenen Sohn und auf die Seite ihrer Erzfeindin stellen?
Und während Helena mit ihrem Gewissen ringt, stehen die Zeichen immer mehr auf Krieg...

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Monika Loerchner für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Monika Loerchner gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 24. Oktober 2020 um 19:45 Uhr (Schulnote 2):
» Die schöne Heidrun

Klappentext:
Die göttinliche Ordnung, nach der nur Frauen Magie besitzen und über die schwä­cheren Männer gebieten, droht, ins Wanken zu geraten: Es ist den Rebel­len gelungen, einem Jungen Magie zu ver­schaffen. Berauscht von seiner neuen Macht fiebert Kolja nun einem Kampf entge­gen, der alles verän­dern könnte. Einem Kampf, den seine Mutter Helena um jeden Preis verhin­dern will. Denn, obwohl sie von der Gol­denen Frau, der mäch­tigsten Frau des Reiches, ver­stoßen und ihrer Magie beraubt wurde, glaubt Helena noch immer an das Vor­recht der Frauen. Und während Rebellen­anführer Adrian versucht, eine fried­liche Lösung für ein gleich­wertiges Zusam­men­leben der Geschlechter zu finden, schmiedet Helena einen eigenen Plan.

Rezension:
Die Goldene Frau macht mobil. Immer häufiger müssen die Rebellen Such­trupps der Garden aus­weichen. Ob die Magie­steine ein geeig­netes Druck­mittel darstellen, um Verhand­lungen zu erzwingen? Adrian beschließt, es zu versu­chen. Und so bricht schon bald eine Dele­gation auf, um Verän­der­ungen auf fried­lichem Weg zu erwirken. Auch Helena ist in der Dele­gation ver­treten. Aber spielt die Goldene Frau wirk­lich mit offenen Karten?
Monika Loerchners Fantasy-Reihe „Hexenherz“ ist erneut für eine Über­raschung gut. Wun­derte sich der Leser beim 2. Band („Glü­hender Hass“), dass statt Helena wie in Band 1 („Eisiger Zorn“) plötz­lich ihr Adoptiv­sohn Kolja als Prota­gonist und Ich-Erzähler auftrat, so kehrt der Fokus in diesem Band wieder zu Helena zurück, die erneut beide Rollen einnimmt. Im Zen­trum der Hand­lung steht diesmal die Frage, ob und wie sich dauer­hafte Verän­der­ungen herbei­führen lassen. Dass die Prota­gonistin von den Zielen der Rebellen selbst nicht wirklich über­zeugt ist, stellt eine gewisse Würze dar.
Zum Stil der Autorin gibt es erwartungs­gemäß nichts Neues zu berich­ten. Die Geschichte bezieht ihre innere Begrün­dung weiter­hin aus dem Spiel mit den Geschlech­ter­rollen. Trotz­dem wirkt dieser Band etwas schwächer als seine beiden Vor­gänger. Hand­lung wird teil­weise durch philo­sophische Gedanken­gänge ersetzt. Das reicht hin bis zu einem einge­streuten Elfen-Märchen und der Familien­geschichte einer völligen Neben­figur. Reichte der Stoff even­tuell nicht für den geplan­ten Umfang des Buches und musste deshalb etwas ‚gestreckt‘ werden?
Das Ende dieses Bandes lässt keinen Schluss zu, ob die Geschichte damit been­det ist, oder ob noch weitere Bände zu erwar­ten sind.

Fazit:
Im 3. Band der außergewöhnlichen Fantasy-Geschichte läuft alles auf ein (vor­läufiges?) Finale zu.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.«
  14      0        – geschrieben von Frank1
 
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