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Die venezianische Schwester
Verfasser: Junia Swan (20)
Verlag: Digital Publishers (284)
VÖ: 24. September 2020
Genre: Historischer Roman (4535) und Romantische Literatur (21704)
Seiten: 384 (Taschenbuch-Version), 371 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1352), Begegnungen (2869), Bettler (21), Venedig (219), Verschwörungen (525)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Junia Swan für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Junia Swan gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Mit der Schulter stieß er die Tür zum Salon auf und legte sie auf das einzige Sofa. Dabei streifte sein Handrücken ihre Wange und er überlegte, weshalb ihre Haut trotz der Schmutzschicht so weich war. Um sich abzulenken, griff er nach einer Decke und breitete sie über ihr aus. Dann kehrte er zu dem abenteuerlustigen Mädchen zurück.
     Die folgenden beiden Stunden verbrachte er damit, hinter der Kleinen herzuräumen, welche den sich in ihrer Reichweite befindlichen Inhalt aus den Schränken nahm. Zwischendurch drückte er ihr ein Stück Brot in die Hand und genoss die dadurch entstandene Pause bei ihrem Zerstörungswerk. Irgendwann gab er auf, setzte sich auf den Boden und lehnte sich an einen der Kästen zurück. Schweigend beobachtete er, wie das Chaos um ihn herum stetig zunahm.

Einen fürchterlichen Moment lang wusste Marta nicht, wo sie sich befand. Als die Erinnerung zurückkehrte, fuhr sie mit einem erschrockenen Schrei in die Höhe und sprang auf die Beine. Das hätte sie nicht tun sollen! Ihr Kopf schmerzte entsetzlich. Wie spät war es? Hoffentlich kam sie noch rechtzeitig zu Arturo! Er würde ...
     „Linda!“
     Panisch schoss sie in den Nebenraum und stolperte über ein Tongefäß, in dem man normalerweise Oliven aufbewahrte. Bevor sie zu Boden stürzen konnte, klammerte sie sich an den Türrahmen und fing sich wieder. Dann blinzelte sie. Mehrmals. Denn sie befürchtete, ihren Augen nicht trauen zu können. Signore Esposito saß inmitten eines Sammelsuriums unterschiedlicher Haushaltsgegenstände und schlief, während sich Linda begeistert durch die Unordnung wühlte, mit den Gegenständen schepperte und manchmal sogar einen davon durch die Gegend warf.
     Zögernd näherte Marta sich dem Schlafenden und ging neben ihm in die Hocke. „Signore Esposito?“
     Schüchtern stupste sie ihn an der Schulter an. Er öffnete die Augen und sah direkt in ihre. Sekundenlang rührte sich keiner, dann löste er sich aus dem Blickkontakt und nahm die ihn umgebende Unordnung in Augenschein.
     „Ich muss jetzt gehen“, stammelte Marta verschämt. „Aber ich verspreche, dass ich morgen komme und alles wieder in Ordnung bringe. Ist das für Sie gelegen?“
     Er kämpfte sich auf die Beine, streckte ihr hilfsbereit einen Arm entgegen und zog sie in die Höhe.
     „Das ist nicht nötig. Ich schaffe es allein.“
     Ohne darüber nachgedacht zu haben, legte sie eine Hand auf seinen Oberarm. Sie hätte es nicht tun sollen, denn der innige Wunsch, ihn niemals mehr verlassen zu müssen, setzte sich in ihr fest.
     „Bitte, Signore, schlagen Sie meine Hilfe nicht aus. Sie waren so gut zu mir und meiner Schwester und es würde mich bekümmern, wenn Sie mir nicht gestatteten, aufzuräumen. Bitte, lassen Sie mich das morgen für Sie tun.“
     „Meinetwegen“, seufzte er und löste sich aus ihrem Griff.
     Sie beobachtete, wie er sich mit der anderen Hand über die Stelle fuhr, an der sie ihn umschlossen hatte. Erging es ihm wie ihr? Wollte er ihre Wärme festhalten?
     „Pietro wird Sie am Abend pünktlich erwarten“, versprach Marta und hob Linda auf, die sofort zu protestieren begann.
     Dies war ein neuer Zug an ihr. Normalerweise ließ sie alles apathisch mit sich geschehen.
     „Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft, Signore Esposito“, rief die junge Frau und eilte ins Freie.
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