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TASCHENBUCH
 
From Miami with Love 2 - Emma & Owen
Verfasser: Amanda Frost (22)
Verlag: Eigenverlag (17533)
VÖ: 22. September 2020
Genre: Romantische Literatur (21285)
Seiten: 268 (Taschenbuch-Version), 201 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (977), Ärzte (880), Erbschaft (467), Florida (130), Hotel (745), Miami (96)
Reihe: From Miami with Love (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn ein begnadeter plastischer Chirurg wie Owen Malone aufgrund einer Erbschaft gezwungen wird, ein Hotel zu leiten, sollte er besser nicht jeden Gast oder Angestellten als potenziellen Patienten sehen. Und schon gar nicht die ehrgeizige Drogenfahnderin Emma Fisher, die ihn bei ihrer ersten Begegnung gleich einmal verhaftet.
Allerdings werden aus den Funken der Wut, die zwischen den beiden sprühen, rasch Flammen der Leidenschaft. Als sie jedoch in Gefahr geraten, sieht sich Owen urplötzlich mit der Frage konfrontiert: Ist Emma seine Verbündete oder doch eher die Feindin?

Eine prickelnde Liebeskomödie, so heiß wie die Sonne über dem Sunshine State Florida.

Die Bücher sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (4)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Im Schutz der gepflegten Grünanlagen schleiche ich an dem hohen hufeisenförmigen Hoteltower vorbei. Der Mond sowie vereinzelte nostalgische Laternen beleuchten die Umgebung schemenhaft. Die unzähligen Blumen, die das Areal ganzjährig in ein Meer aus Farben verwandeln, verbreiten einen betörend süßen Duft.
     Glücklicherweise ertönen keine weiteren Schüsse, dafür sind aus der Ferne bereits sich nähernde Sirenen zu hören. Wie gut, dass rund um den angesagten Ocean Drive, der nur ein paar Minuten von hier entfernt verläuft, immer ein erhöhtes Polizeiaufgebot herrscht, so sollten die Beamten einen kurzen Anfahrtsweg haben.
     Als ich die Promenade des Jachthafens erreiche, schießen von der anderen Seite tatsächlich schon zwei weiße Dienstfahrzeuge des Miami Police Department herbei. Die blinkenden Leuchten auf dem Dach der beiden Wagen tauchen die Marina abwechselnd in blaues sowie rotes Licht und lassen sie gespenstig wirken.
     Nachdem die Autos mit quietschenden Reifen zum Stillstand gekommen sind, springen vier Polizeibeamte heraus. Zwei laufen mit gezückten Waffen auf den Hafen zu, wo Unmengen von teuren Jachten vor Anker liegen. Die anderen beiden rennen in Richtung der Bar. Bei der angesagten Kneipe handelt es sich um ein uriges Holzgebäude, das über eine riesige bestuhlte Außenterrasse verfügt. Da es am Abend geregnet hat, halten sich die meisten Nachtschwärmer heute jedoch im Innenraum auf. Womöglich ist das ja eine Fügung des Schicksals, die Schlimmeres verhindert hat.
     In dieser Sekunde durchdringt das Aufheulen eines Schiffsmotors die nächtliche Stille, woraufhin ein unbeleuchtetes Motorboot mit einem Affenzahn aus dem Hafen schießt. Sieht ganz danach aus, als ob hier gerade jemand die Flucht ergreift.
     Einer der Polizisten spricht in sein Funkgerät. Ich kann nur vermuten, dass er jetzt die Küstenwache alarmiert.
     Ein anderer Beamter, der sich seitlich von der Bar aufhält, zückt nun ebenfalls sein Walkie-Talkie und bellt hektisch irgendwelche Anweisungen hinein. In dieser Sekunde registriere ich den am Boden liegenden Menschen. Der Polizist beugt sich über ihn, tastet nach der Halsschlagader des Verletzten, richtet sich dann jedoch mit hilflosem Gesichtsausdruck wieder auf.
     Gute Güte, jetzt kann ich bloß beten, dass es keinen der Hotelgäste erwischt hat!
     Im Geiste sehe ich schon die Schlagzeilen in der Presse vor mir, die mein Hotel endgültig in den Abgrund reißen werden.
     Ein schwarzer SUV, der neben den beiden Polizeiwagen zum Stehen kommt, lenkt kurzzeitig mein Augenmerk auf sich.
     FBI, vermute ich.
     Da das Bayview in den letzten Monaten zu einem Verteilzentrum für Kokain geworden ist, arbeiten Polizei, FBI, Drogenvollzugsbehörde und Küstenwache hier eng zusammen, um den illegalen Drogenschmuggel in den Griff zu bekommen.
     Leider fehlt von einem Rettungswagen nach wie vor jede Spur, demzufolge übernimmt jetzt der Chirurg in mir. Ich bin mir der Gefahr sehr wohl bewusst, dass jemand auf mich schießen könnte, doch darauf kann ich beim besten Willen keine Rücksicht nehmen. So eile ich auf die am Boden liegende Person zu, bei der es sich um einen jungen dunkelhaarigen Mann handelt. Glücklicherweise scheint er am Leben zu sein.
      „Wer sind Sie? Was haben Sie hier zu suchen?“, fährt mich der danebenstehende Beamte an, der jetzt seine Waffe auf mich richtet.
     „Ich bin Owen Malone, der Hotelbesitzer. Obendrein bin ich Arzt. Also lassen Sie mich einfach meinen Job machen.“
     Ich sinke neben dem Verletzten auf die Knie und betrachte missmutig die riesige Blutlache, in der er liegt. Vorsichtig schiebe ich ihm das Hemd hoch und registriere, dass er sich einen lebensbedrohlichen Bauchschuss eingefangen hat. Ohne auch nur eine weitere Sekunde zu zögern, zerre ich mir das Polohemd über den Kopf und drücke es auf die blutende Wunde, was dem armen Kerl einen Schmerzensschrei entlockt.
     Mit argwöhnischem Blick begutachtet der Polizist derweil meinen Versuch, der Blutung Herr zu werden. Jemanden zu versorgen, während mir eine geladene Pistole an den Kopf gehalten wird, ist eine ganz neue Herausforderung für mich.
     Ich gebe mir alle Mühe, mich davon nicht irritieren zu lassen und wende mich dem Verletzten zu. „Was ist geschehen?“, erkundige ich mich, um herauszufinden, wie kritisch sein Zustand ist.
     „Keine Ahnung“, keucht er. „Ich habe die Bar verlassen, dann war da dieser Knall.“
     „Wie heißen Sie?“
     „Joey“, murmelt er.
     „Gut, Joey, der Krankenwagen wird in wenigen Minuten hier sein. Halten Sie durch.“
     „Es tut so weh“, stöhnt er.
     „Ich weiß, aber Sie schaffen das.“ Ich bemerke, dass mein helles Shirt, das ich nach wie vor fest auf die Wunde presse, bereits in Blut getränkt ist.
     Verdammt, lange macht er es sicher nicht mehr!
     Ich erhöhe den Druck, was Joey ein schmerzhaftes Wimmern entlockt. Seine Augen klappen zu und sein Kopf fällt zur Seite.
     „Joey, bleiben Sie bei mir!“, schreie ich ihn an.
     Glücklicherweise reagiert er und öffnet die flatternden Lider wieder. Unablässig zermartere ich mir das Gehirn darüber, was ich noch für ihn tun könnte. Ohne jegliche medizinische Ausrüstung ist das jedoch ein schwieriges Unterfangen.
     Endlich schießt ein roter Rettungswagen herbei und zwei Notfallsanitäter laufen mit einer Trage auf mich zu.
     „Bauchschuss“, informiere ich die beiden. „Er hat viel Blut verloren.“ Ich blicke auf meine Hände. „Wenn ich loslasse, stirbt er.“
     Ein Sanitäter verabreicht ihm Sauerstoff, während der andere sich neben mich kniet. „Danke, wir übernehmen jetzt. Sieht ganz danach aus, als ob Sie ihm das Leben gerettet hätten.“
     „Kein Thema, ich bin Arzt.“
     Er greift nach meinem blutdurchtränkten Polohemd. „Sie können dann loslassen.“
     Ich gehorche und beobachte, wie die beiden einen professionellen Druckverband anlegen, bevor sie Joey in den Krankenwagen verfrachten.
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