Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.504 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Rene Ostermann«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
Ich bin der Sturm
Verfasser: Michaela Kastel (7)
Verlag: Emons (393)
VÖ: 24. September 2020
Genre: Thriller (6722)
Seiten: 272
Themen: Flucht (1772), Gefahr (1260), Gefangenschaft (501), Rache (2014)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,50 (90%)
auf Basis von drei Bloggern
1
33%
2
67%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Cineastisch, Düster, Soghaft Madonna ist ein Geist, eine Namenlose, ihre Zelle trägt die Nummer 13. Ohne jede Hoffnung muss sie Nacht für Nacht Unvorstellbares über sich ergehen lassen. Doch Madonna ist zäh. Und geduldig. Denn sie weiß: Sie muss zurück zu den Anfängen ihres Martyriums, um es zu beenden. Als ihr endlich die Flucht gelingt, begibt sie sich auf eine gnadenlose Odyssee, immer nur ein Ziel vor Augen: Rache. Doch überall lauert Gefahr, und auch ihre Peiniger sind ihr bereits auf den Fersen, und irgendwann muss sie sich die Frage stellen: Soll sie weiter fliehen oder sich ihren Dämonen stellen?
Quelle: Emons
Lesermeinungen (1)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (3)     Tags (1)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, seitdem Michaela Kastel den von Sebastian Fitzek gestifteten Viktor Crime Award erhielt und dadurchins Blickfeld einer richtig großen Öffentlichkeit gerückt sein dürfte. Vor einigen Wochen - genauer gesagt am 24. September - ist im Emons Verlag ein neuer Thriller aus ihrer Feder erschienen, und genau diesem Buch haben wir uns dieser Tage gewidmet. Das gute Stück trägt den Titel »Ich bin der Sturm« und hat einen Umfang von 272 Seiten. Es ist für zwanzig Euro zu bekommen, die E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 15,99 Euro.

Im Mittelpunkt von Frau Kastels Roman befindet sich eine junge Frau, die »Madonna« genannt wird und schon seit vielen Jahren in einer Zelle vor sich hin schmachtet. In jeder Nacht werden ihr fürchterliche Dinge angetan, ohne dass es eine Möglichkeit gibt, sich zu wehren, und ohne dass es eine Aussicht gibt, dass sich daran jemals etwas ändern könnte. Schließlich gelingt ihr jedoch das, womit sie nicht mehr rechnen konnte: die Flucht. Nachdem es zunächst nur gilt, irgendwie am Leben zu bleiben, wird etwas Anderes zur Triebfeder all ihres Handelns: der Wunsch nach Rache. Damit wird Madonna zur Jägerin ihrer Peinger, gleichzeitig bleibt sie jedoch auch eine Gejagte, denn ihre Peiniger wollen sie wieder in ihre Finger bekommen.

Zugegebenermaßen hegten wir eine gewisse Skepsis: In einem Facebook-Beitrag hatte Michaela Kastel einst erwähnt, dass sie ein Buch in zwölf Tagen zu Papier gebracht hätte. Tage, nicht Monate. Wenn es sich dabei um »Ich bin der Sturm« gehandelt haben sollte - das ist nicht ganz klar - gehen wir mal davon aus, dass sie damit eine sehr frühe Rohfassung meinte und nicht das fertige Werk. Tatsächlich ist es aber ohnehin nicht eine hohe sprachliche Kunst oder dergleichen, von der das Buch lebt, vielmehr lebt es von seiner großen Intensität, seinem rasanten Tempo, den Überraschungsmomenten und Wendungen, und dem hohen Grad an Spannung.

Vor allem aber von einem: der Protagonstin. Man kann sich ja bereits anhand des Titels denken, dass man hier einen Thriller bekommt, der aus der Ich-Perspektive von »Madonna« geschildert wurde, und in diesem Fall bekommt man es mit einem wirklich außergewöhnlichen Charakter zu tun, wie man ihn nur selten in Büchern antrifft. Voller Zerrissenheit zwischen der Pein des Erlebten und den erlittenen Qualen auf der einen Seite, der Wut und der Kaltblütigkeit auf der anderen Seite. Beides wird auf die gleiche eindringliche Weise rübergebracht, und so fühlt man sich als Leser hier glatt so, als wäre man auf eine emotionale Rüttelplatte geschnallt worden. »Ich bin der Sturm« tut seinem Namen alle Ehre und rauscht wie ein Orkan durch das Gemüt des Lesers, es ist schonungslos und finster, beklemmend und Nerven zersetzend, und dabei trotzdem - oder gerade deswegen - in hohem Maße unterhaltsam. Ein wirklich empfehlenswertes Werk also!
– geschrieben am 12. November 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz