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Diebe der Nacht
Verfasser: Thilo Corzilius (15)
Verlag: Klett-Cotta (278)
VÖ: 19. September 2020
Genre: Fantasy (12203)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 404 (Kindle-Version)
Themen: Diebe (425), Diebstahl (586), Gemälde (213), Intrigen (1220), Kunstraub (42), Magie (2429), Pläne (288), Schauspieler (658), Zauberer (1014)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Tags (1)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Seitdem wir gemeinsam Sue Monk Kidds »Buch Ana« für unser »Projekt 10« angelesen haben (die Rezension folgt in Kürze), was ihr nach wie vor an dieser Stelle nachlesen könnt, haben wir kein Buch mehr im Rahmen dieser Kolumne thematisiert. Somit war es wieder einmal an der Zeit dafür. Dieses Mal haben vier Mitarbeiter und Helfer von Leserkanone.de die ersten (rund) zehn Seiten von Thilo Corzilius' Fantasyroman »Diebe der Nacht« angelesen, um anschließend zu entscheiden, ob sie sich anhand dieses Auftakts auch den vollständigen Roman zulegen würden.

Das Buch

Bei »Diebe der Nacht« handelt es sich um ein Buch, das am Wochenede in der »Hobbit Presse« des Klett-Cotta Verlages herausgegeben wurde, dem Label, das dort für epische Fantasyromane und für Werke aus dem Bereich der Science Fiction zuständig ist. Verfasst wurde das Buch von Thilo Corzilius, seines Zeichens Theologe und Phantastik-Autor in einer Person. Das 480 Seiten starke Werk hat einen Preis von 22 Euro, für vier Euro weniger ist es als E-Book zu bekommen. Eine vierzehn Stunden lange (ungekürzte) Hörbuchversion wurde von Richard Barenberg eingelesen.

In seinem Fantasyroman erzählt Corzilius die Geschichte einer Truppe von fahrenden Schauspielern, die sich selbst als »Die Herbstgänger« bezeichnen, da sie Städte aufsuchen, dort die Sommersaison spielen und anschließend wieder verschwinden. Sie sind jedoch nicht nur höchst begabte Künstler, sie sind auch Ganoven, die tricksen, betrügen und stehlen. Einen besonders spektakulären Kunstraub möchten sie in einer wunderschönen Lagunenstadt namens Mosmerano durchziehen, doch dabei geraten sie ins Fadenkreuz eines verschlagenen und machtvollen Zauberers, der ihre Fähigkeiten für seine Zwecke missbrauchen will.

Die ersten zehn Seiten

Auf den ersten Seiten des Romans lernt man zunächst die sieben »Herbstgänger« kennen. Die Theaterleute bestehen nicht nur aus den eigentlichen Darstellern, sondern auch aus sehr talentierten »Mechanisten«, die sich allerhand technische Kniffe für ihre Aufführungen ausdenken, sowie einem »Chemistiker«, der für spektakulären Budenzauber während der Aufführungen sorgt. Die Truppe hat ein ganzes (wenngleich heruntergekommenes) Theater gekauft und ihm in Windeseile zu neuem Ruhm verholfen - und zwar zu solch großem, dass ihre Show einen theaterbegeisterten Conte anlockt. Der empfindet das vorgeführte Stück als derart bahnbrechend, dass er das Theater kurzerhand für jede Menge Münzen kauft. Die »Herbstgänger« lassen ihn in dem Glauben, damit auch ihr gesamtes Ensemble übernommen zu haben und somit vom ersten Tag an selbst für solch großes Spektakel sorgen zu können, doch der Conte erhält letztlich nur das Gebäude. Folgerichtig fühlt er sich übers Ohr gehauen, weswegen er mit bewaffnetem Gefolge anrückt und sein Geld von den Schauspielern zurückfordert, doch diese falten seinen Schlägertrupp zusammen und beschwatzen ihn, dass er eigentlich doch gar kein so schlechtes Geschäft gemacht hat.

Fazit

Um es gleich vorwegzunehmen: Der Auftakt des Buches hat unseren Helfern Markus Kogel, Katrin Felzmann, Patrick Wolff und Sara Wojciechowski so gut gefallen, dass sich jeder von ihnen das Buch zulegen und es durchschmökern wird, so dass wir euch in Kürze eine Rezension des vollständigen Werks präsentieren können. Die bunte Schauspielertruppe, die man hier vorgesetzt bekommt, wirkt sofort interessant und mit illustren Charakteren durchsetzt, von denen man mehr erfahren möchte und die im Zusammenspiel für allerhand Aufsehen sorgen dürften. Obgleich es sich um Gauner handelt, kommen sie gewitzt und sympathisch rüber, hier steckt also jede Menge Potenzial. Gleiches gilt für die Andeutungen von der Welt, in der sich die Truppe bewegt. Bis hierhin wird die eigentliche im Klappentext erwähnte Buchstory noch nicht aufgegriffen, aber das Übertölpeln des Conte ist auf jeden Fall schon mal ein gelungenes Mittel, um dem Leser vorzuführen, wie die Helden funktionieren, die ihn auf den kommenden fast fünfhundert Seiten begleiten werden. Nicht zuletzt wurde das Ganze auch sprachlich kunstvoll in Szene gesetzt ... und zwar direkt von Anfang an. Wenn etwa darüber philosophiert wird, dass Mut ein Zwilling der Dummheit ist und sich beide bisweilen zum Verwechseln ähnlich sehen, dann hat dies schon eine - für Fantasyverhältnisse - Patrick-Rothfuss'sche sprachliche Eleganz. Es bleibt zu hoffen, dass solche Einwürfe nicht nur gezielt an den Anfang des Buchs gepackt wurden, um für Stimmung zu sorgen, sondern dass sich das Ganze konstant auf diesem Niveau bewegt. Wir sind jedenfalls bis hierhin schon mal sehr zuversichtlich, dass wir ein ansprechendes Fantasywerk vor uns haben.
– geschrieben am 25. September 2020
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