Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.529 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »tuana865«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
HB-DOWNLOAD
 
Diebe der Nacht
Verfasser: Thilo Corzilius (15)
Verlag: Klett-Cotta (280)
VÖ: 19. September 2020
Genre: Fantasy (12435)
Seiten: 480 (Gebundene Version), 404 (Kindle-Version)
Themen: Diebe (437), Diebstahl (594), Gemälde (218), Intrigen (1236), Kunstraub (42), Magie (2473), Pläne (307), Schauspieler (667), Zauberer (1034)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,00 (80%)
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Diebe der Nacht« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (2)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Inzwischen ist schon ein Weilchen vergangen, seitdem wir den Fantasyroman »Diebe der Nacht« von Thilo Corzilius im Rahmen unserer Kolumne »Projekt 10« thematisiert haben. Allen vier Testlesern hatte der Einstieg in das Buch so gut gefallen, dass sie sich dazu entschieden hatten, das gesamte Buch zu lesen. Was noch ausstand, ist unsere Rezension zum gesamten Buch, und genau das möchten wir an dieser Stelle nachholen.

Der Roman des Theologen und Phantastik-Autors, der in der »Hobbit Presse« des Klett-Cotta Verlages erschienen ist, ist seit dem 19. September im Handel. Als gebundene Ausgabe hat der Fantasyroman einen Preis von 22 Euro, die E-Book-Version ist für 17,99 Euro zu bekommen. Es existiert obendrein eine vierzehn Stunden lange Hörbuchausgabe, die von Richard Barenberg eingelesen wurde.

Im Mittelpunkt des Romans steht eine mehrköpfige Gruppe an fahrenden Schaustellern, die sich selbst als die »Herbstgänger« bezeichnen. Allerdings ist das Theater nicht ihre einzige Passion, denn eine noch viele größere Leidenschaft ist für sie das Tricksen, das Betrügen und das Stehlen. In der Lagunenstadt Mosmerano, in der sie für längere Zeit zu Gast sind, möchten sie ein besonders spektakuläres Ding drehen und einen Kunstraub begehen. Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnen können: Ein mächtiger Magier, der mit einem von ihnen eine gemeinsame Vergangenheit und eine Rechnung zu begleichen hat, stellt sich ihnen hier in den Weg. Er hat vor, ihre Talente zu missbrauchen und sie dazu zu zwingen, eine noch viel spektakulärere Aktion durchzuziehen. Dabei geht der Mann über Leichen. Damit stehen der Gruppe um den charismatischen Mechanisten Glin Melisma schwere Zeiten bevor.

Dass sich all unsere Testleser sofort für das Buch begeistern konnten, kommt nicht von ungefähr: Das Ambiente, das der Autor rund um die Schaustellertruppe herum erschaffen hat, ist große Klasse. Mosmerano wird von ihm mit sehr viel Leben gefüllt und wirkt dadurch äußerst atmosphärisch, Corzilious' Worte sind bildgewaltig und wirkungsvoll. Durch Namen & Co. wirkt das Ganze wie eine düstere Version einer italienischen Stadt. Tatsächlich gibt es durch die italienischen Namen über einige Strecken gewisse Identifikationsprobleme und man kommt durcheinander, aber das legt sich im weiteren Verlauf des Buchs. Die »Herbstgänger« sind eine Mischung aus einprägsamen und weniger markanten Figuren, geben aber eine gute Mischung ab. Nachdem die Story gut ins Rollen kommt, gibt es eine gewisse Durchhängephase, etwa in dem Moment, indem die »Herbstgänger« einem Kunstfälscher mehrere Besuche hintereinander abstatten, aber nie so recht mit der Sprache rausrücken bzw. genauer präzisieren, was sie nun eigentlich wirklich von ihm wollen. So erwischt man sich ab und zu selbst dabei, dass einem der Gedanke »Jetzt kommt mal zum Punkt!« durch den Kopf schießt. Dadurch steht das Buch ein paarmal auf der Kippe, schafft aber in der zweiten Hälfte den Dreh zum Guten, nimmt neuen Schwung auf, wird wendungs- und ereignisreicher, überraschender, geschliffener und gewitzter, und hält dieses Niveau dann bis zum Ziel. So ergibt sich hier eine Story, bei der man am Ende ein positives Fazit ziehen kann, insbesondere wenn man bedenkt, dass man hier einen Fantasyroman serviert bekommt, der all dies auch ohne exzessives Schlachtengetümmel & Co. bewerkstelligt.
– geschrieben am 6. November 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz