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KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Du stirbst allein
Verfasser: Simon Geraedts (13)
Verlag: Eigenverlag (17481)
VÖ: 14. September 2020
Genre: Thriller (6646)
Seiten: 309 (Taschenbuch-Version), 230 (Kindle-Version)
Themen: Gefahr (1209), Geheimnisse (4275), Inseln (1721), Ostfriesland (554), Schlüssel (47), Stürme (147)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Du stirbst allein« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Simon Geraedts für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Simon Geraedts gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Das dachte ich zuerst auch«, sagte Hanna. »Aber dann habe ich den hier entdeckt.« Sie hielt ihm den Schlüssel hin. »Der war im Rahmen versteckt. Papa hat ihn anscheinend nie gefunden.«
     Ihr Bruder kam näher und runzelte die Stirn. »Sieht uralt aus. Was der wohl aufschließt?«
     »Keine Ahnung, aber wahrscheinlich geben diese Buchstaben darauf einen Hinweis.« Hanna wendete das Foto und hielt ihm die Rückseite hin. Tims Augen weiteten sich vor Schreck. »Ist das Blut?«
     »Sieht ganz so aus. Hast du irgendeine Idee, was KLLT bedeuten könnte?«
     »Nein, keinen Schimmer.« Er senkte den Blick und atmete tief durch. »Und es ist mir auch egal.«
     »Wie, es ist dir egal?«
     »Das ist inzwischen siebzehn Jahre her. Ich habe mit dieser Sache schon vor langer Zeit abgeschlossen. Das solltest du auch tun.«
     Sie sah ihn ungläubig an. »Ist das dein Ernst? Der Schlüssel und die mit Blut geschriebenen Buchstaben müssen doch irgendetwas bedeuten.«
     »Nicht unbedingt.«
     »Was meinst du damit?«
     Er atmete geräuschvoll aus. »Mama ist tot. Ob es nun ein Unfall oder Selbstmord war ...«
     »Und wenn etwas ganz anderes passiert ist?«
     »Was denn?«
     »Na ja, vielleicht ...«, Hanna räusperte sich, »... vielleicht wurde sie ja ermordet.«
     Tim lächelte schwach. »Wieso hätte jemand sie umbringen sollen?«
     »Keine Ahnung, womöglich hat sie etwas gesehen oder herausgefunden, was nicht ans Licht kommen sollte.«

     »Herrgott, Hanna. Sie war Fotografin, keine Geheimagentin. Mama war auf Borkum, um Aufnahmen für einen Bildband zu machen.«
     »Trotzdem können wir diese Spuren nicht einfach ignorieren. Wir müssen uns damit an die Borkumer Polizei wenden. Vielleicht rollen die den Fall noch einmal neu auf und ...«
     »Glaubst du wirklich, dass die nach fast zwei Jahrzehnten noch irgendetwas herausfinden?«
     »Könnte doch sein. Vielleicht erkennt ein Einheimischer den Schlüssel wieder oder weiß, wofür KLLT steht. Wir müssen es doch wenigstens versuchen!«
     »Nein, müssen wir nicht.«
     Sie sah ihn verständnislos an. »Was, wenn Mama wirklich umgebracht wurde und ihr Mörder noch auf freiem Fuß ist?«
     »Sie wurde nicht umgebracht!«
     »Woher willst du das wissen?«
     »Weil dies das echte Leben ist, kein blöder Fernsehkrimi.« Er schielte auf ihre vernarbten Unterarme. »Wenn du nach Borkum fährst, reißt du bloß alte Wunden wieder auf.«
     »Das ist verdammt lange her«, erwiderte sie kleinlaut und verschränkte die Arme vor der Brust. »Mir geht’s gut, Tim. Wirklich. Aber im Gegensatz zu dir kann ich nicht einfach so tun, als würde es diese Spuren nicht geben. Seit meinem siebten Lebensjahr will ich wissen, was damals wirklich passiert ist. Ich habe nie an einen Unfall oder Selbstmord geglaubt, sondern immer gespürt, dass mehr dahintersteckt. Ich muss nach Borkum reisen und die Wahrheit herausfinden. Erst dann kann ich mit dieser Sache abschließen und meinen Frieden damit machen, verstehst du?«
     Er rieb sich mit beiden Händen das Gesicht. »Ich kann dich davon beim besten Willen nicht abbringen, oder?«
     »Nein.«
     Tim stöhnte. »Na gut. Aber versprich mir, dass du dich jeden Tag bei mir meldest. Und wenn du merkst, dass dir das Ganze zu sehr zusetzt, kommst du wieder nach Hause, versprochen?«
     Sie verdrehte die Augen und nickte. »Jaja.«
     »Okay.« Ihr Bruder ließ den Blick über das Gerümpel auf dem Dachboden schweifen. »Dann lass uns jetzt weitermachen, wir haben noch eine Menge zu tun.«
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