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Die Rosenheim-Krimis 2 - Liebestöter
Verfasser: Alma Bayer (2)
Verlag: btb (519)
VÖ: 14. September 2020
Genre: Kriminalroman (8513)
Seiten: 512 (Broschierte Version), 513 (Kindle-Version)
Themen: Agentur (39), Anschläge (584), Frauen (872), Kommissare (2362), Rosenheim (6)
Reihe: Die Rosenheim-Krimis (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
BUCHVORSTELLUNG - WERBUNG FÜR DAS BUCH:
Weiberheldinnen mischen Rosenheim auf: Mit dem Rosenheim-Krimi „Liebestöter“ setzt Alma Bayer den Erfolg ihres ersten Rosenheim-Krimis „Wildfutter“ fort. In Band 2 betreibt die Rosenheimerin Marina Pfister eine Coaching-Agentur für Frauen. Sie ermutigt ihre Klientinnen ihre „eigene Heldin zu sein“ und hilft ihnen, neue Lebensentwürfe umzusetzen -, bis sie erdrosselt aufgefunden wird. Ihre beste Freundin Jo Coleman fliegt daraufhin aus Los Angeles ein und macht sich mit ihrem Vater, dem ehemaligen Rosenheim-Cop Vitus Pangratz auf Tätersuche. Bald stellt sich heraus, dass das Opfer ihren teils prominenten Kundinnen mehr bot als Zuspruch. Die Geschichte führt durch die wunderschöne Rosenheimer Region, vom Wildnislager am Samerberg bis zum Wahlkampf auf dem Herbstfest. „Liebenstöter“ ist mit Witz, Tempo und Leidenschaft erzählt und nimmt dabei die Figuren so ernst wie den Fall selbst. Ziel der Autorin Alma Bayer war es, ihre Leser*innen zu einem Kurzurlaub nach Oberbayern einzuladen, sie dort prächtig zu unterhalten, ihnen Lieblingsplätz zu zeigen, Spannung zu bieten und die Charaktere mit Liebe und Scharfblick zu zeichnen. Der Fall selbst ist frei erfunden und trotzdem wahr. Ein Lesevergnügen, in dem es um mehr als Mord geht.

Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Alma Bayer für die Einsendung dieser Buchvorstellung! Mehr zu Alma Bayer gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Mai 2021 um 9:51 Uhr (Schulnote 4):
» Kurz zur Handlung:
Marina Pfister, Eigentümerin einer Coaching-Agentur, wird in ihren Geschäftsräumen in der Rosenheimer Altstadt mehr tot als lebendig aufgefunden. Rasch wird klar, das es nicht an Motiven und Verdächtigen mangelt, was die Ermittlungsarbeit für Kommissar Hopfinger nicht leichter macht.

Zu den Figuren:
Vitus Pangratz ist ein pensionierter Kommissar und singt gerne mal einen Elvis Song. Vor dem Tod seiner geliebten Frau hat er sogar Lieder selbst komponiert. Vitus ist ein vielschichtiger Charakter: Ruppig, direkt und wenn es darauf ankommt, erstaunlich feinfühlig. Bei ihm sitzt das Herz am rechten Fleck.

Seine Tochter Johanna Coleman (überwiegend Jo genannt) ist 39 Jahre alt und aus den USA zurück. Sie plant eine erneute Heirat ihres Ex-Mannes, der in Amerika lebt. Jo ist ein offener Charakter und für ihre Freunde da, was ich sehr an ihr schätze. Zusammen mit ihrem Vater begibt sie sich auf Detektivarbeit, was nicht risikolos bleibt.

Die Umsetzung:
Bayer schreibt flüssig, bildhaft und mit jeder Menge Humor. Der Spannungsbogen ist unterschwellig vorhanden, steigt aber erst gegen Ende ordentlich in die Höhe. Das Buch steckt voller Lokalkolorit, was mir prima gefällt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten in der 3. Person geschildert und teilt sich dabei in sehr kurze Kapitel auf. Dabei tauche ich auch in die Sichtweise des Täters ein, was ich total spannend finde. Leider gibt es einige Längen im Buch. Da hätte eine Straffung gutgetan.

Die Dialoge enthalten ordentlich bayerische Mundart mit passender Übersetzung, die ich nicht brauche, mich aber auch nicht stört. Tonaufnahmen von Marina Pfister, die sich der Täter immer wieder anhört, zeichnen kein schmeichelhaftes Bild von ihr und legen eine große Motivauswahl nahe.

Mein Fazit:
„Liebestöter“ ist ein Rosenheim-Krimi mit ordentlich bayerischem Charme und Humor. Ihm liegen eine angenehme Erzählstimme und unterhaltsame Charaktere zugrunde. Mir fehlt jedoch das Tempo in der Geschichte und ich hätte mir im Verlauf der Handlung mehr Spannungsspitzen gewünscht. Zusätzlich erschweren einige Längen das Lesen. Trotzdem ist der Krimi für alle Bayern-Fans empfehlenswert, denn im Buch schlägt das bayerische Herz in jeder Seite.

Von mir erhält „Liebestöter“ 3 bajuwarische Sterne von 5 und eine Leseempfehlung.«
  17      1        – geschrieben von lesehungrig
 
Kommentar vom 25. April 2021 um 23:34 Uhr (Schulnote 3):
» Zum Inhalt:
Marina Pfister ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit ihrer Coaching-Agentur "Weiberheldin" in der Rosenheimer Altstadt für viel Gerede und Aufsehen sorgt. Denn hier bietet sie Frauen nicht nur Beratung in Sachen Selbstbewusstsein und Emanzipation an, Gerüchten zufolge kommen auch andere weibliche Bedürfnisse nicht zu kurz. Denn bei Marina gibt es einen "Allround-Service" für die Frauen aus Rosenheim. Dann wird jedoch ein Mordanschlag auf sie verübt und Privatdetektiv Vitus Pangratz und seine Tochter Jo Coleman nehmen die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dass das Opfer mehr als einen Feind hatte, denn für die gesamte Rosenheimer Männerwelt war Marina ein Störfaktor. Während sie im Koma liegt, decken Vitus und Jo einige Geheimnisse auf. Doch der Täter ist noch auf freiem Fuß und plant sein Werk, zu Ende zu bringen und die Marina ein für allemal loszuwerden...

Meine Leseerfahrung:
Als Krimifan mache ich eigentlich keinen Unterschied bei der Wahl meiner Lektüre, was das Setting oder die Charaktere betrifft. Aber ich muss zugeben, ich hätte in einer Buchhandlung bestimmt nicht zu einem Regionalkrimi gegriffen, der sich in Bayern abspielt. Denn mir fehlt da eindeutig der Bezug. Als mir dieses Rezensionsexemplar zugeschickt wurde, war ich sehr gespannt darauf, aus meiner Komfortzone zu kommen und mal was Anderes zu lesen.

"Liebestöter" bietet nicht nur viele unterschiedliche Charaktere, sondern auch einen umfassenden Einblick in die bayrische Welt. So wird natürlich in Dialogen auch oft der Dialekt genutzt, wobei für Laien allerdings sofort ins Hochdeutsche übersetzt wird, was jedoch den Lesefluss absolut nicht stört. Vielmehr war es für mich an einigen Textstellen eine Erleichterung, wenn direkt im Anschluss die Aufklärung folgte. Auch sonst liest sich die gesamte Story flüssig, der Erzählstil ist sehr angenehm und die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten.

Ich fand es gut, dass die Thematik noch viel weiter geht als "nur" Mord und Totschlag. Vielmehr werden die Diskrepanzen zwischen der Mentalität bayrischer Männer und das Streben nach Selbstverwirklichung bayrischer Frauen aufgezeigt. Während die stadtbekannten männlichen Persönlichkeiten Rosenheims in Führungspositionen glänzen und auch kräftig in der Politik mitmischen, dürfen ihre Gattinnen ein eingeschränktes Leben zwischen Küche und Haushalt führen und sich für ihre Familie aufopfern. Dann kommt endlich eine erfolgreiche Frau mit Geschäftssinn daher und öffnet den Hausfrauen Rosenheims die Augen. Durch Marina erfahren Sie erst, was Freiheit und Selbstverwirklichung wirklich bedeuten. Einige nehmen die neu gewonnene Emanzipation sogar so ernst, dass sie endlich mal aktiv werden, um eine Veränderung in ihrem Leben zu erwirken.

So sehr mir diese aufrüttelnde Seite des Buches gefallen hat, so war ich doch etwas unbefriedigt, was die Ermittlungsarbeit anbelangt. Die zog sich leider etwas zu sehr in die Länge und wurde stellenweise etwas langatmig. Am Ende kommt es allerdings zu einem spannenden Showdown und als Leser kann man tatsächlich bis zuletzt miträtseln, wer Marina auf dem Gewissen hat. Die Aufklärung der Täteridentität bleibt durchgehend unvorhersehbar, was diesen Krimi lesenswert macht.

Fazit:
"Liebestöter" von Alma Bayer ist ein unterhaltsamer Krimi mit ausgesprochen interessanten Charakteren und viel bayrischem Flair. Überdies werden wichtige Themen wie Feminismus und Konservatismus gegenüber gestellt. Nicht nur für bayrische Lokalpatrioten ein Denkanstoß!«
  19      1        – geschrieben von Hilou1
 
Kommentar vom 27. Januar 2021 um 9:21 Uhr:
» Ich habe gleich mit dem zweiten Band ihrer Reihe rund um den Privatermittler und Ex-Polizisten – Vitus Pangratz begonnen und bin im Kopf ins schöne Rosenheim gereist, das für mich nur bis dahin ein Schild auf dem Weg nach München war. Mitten hinein in die Zeit der Wiesn, die – das habe ich gelernt – ein Geheimtipp und weniger ausgelutscht als die Münchner Wiesn ist. Und mitten hinein in einen Mordfall, bei dem es um Frauen geht, die sich von der männlichen Allmacht befreien und ihren Weg gehen – jede auf ihre eigene Art. Ich hab mich herrlich amüsiert bei diesem Regiokrimi, der über 500 Seiten umfasst – auf jeder spritzt dem Leser (noch wahrscheinlicher der Leserin) Alma Bayers Humor entgegen, der nicht „plompfat“ (auf gut Deutsch „plump“), sondern auch sehr feinsinnig daherkommt. Mein armer Mann, der neben mir in seine eigene Lektüre vertieft sein wollte, musste sich immer wieder Passagen von mir vorlesen lassen – eine Eigenart von mir, wenn mich etwas verärgert oder begeistert. In diesem Fall Letzteres.
Ich habe mir natürlich sofort den ersten Band der Geschichte, „Wildfutter“ bestellt. Auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, etwas nicht zu verstehen, bin ich doch beim Lesen sehr neugierig drauf geworden, was Vitus Pangratz im Fall vorher erlebt hat. Ich freu mich schon auf die Lektüre und lege euch das Buch von Alma Bayer wärmstens ans Herz! Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Liebhaber von Alpenkrimis!«
  9      0        – geschrieben von heiditroi
Kommentar vom 2. November 2020 um 12:26 Uhr (Schulnote 1):
» „Liebestöter“ von Alma Bayer habe ich als Taschenbuch mit 512 Seiten gelesen.
Es ist der zweite Rosenheim-Krimi. Auf die Gründerin der Coaching-Agentur für erfolgreiche und selbstbewusste Frauen, Marine Pfister, wird ein Mordanschlag verübt. Verdächtig könnten alle Männer im Ort sein. Die wollen ihre Frauen lieber zum Kinderkriegen und hinter dem Herd haben und nicht mit eigenem Beruf, vielleicht sogar noch erfolgreicher als sie selbst. Und die Scheidungsrate im Ort steigt auch. Das geht nun wirklich nicht.
Da Marina eine sehr enge Freundin von Johanna Coleman ist, kommt diese aus Amerika angereist und unterstützt auch hier wieder ihren Vater, Kommissar AD Vitus Pangratz, bei der Suche nach dem Täter. Dieser hat sich inzwischen als Privatdetektiv selbstständig gemacht und sein erster Auftrag kommt von einer Frau, die ihren Mann beschatten lassen will, um einen Scheidungsgrund zu haben.
Bei den Ermittlungen, die natürlich offiziell Vitus‘ Nachfolger, der unfähige Hopfinger führt, kommt heraus, dass Marina noch andere Dienste vermittelt hat. Als dann eine weitere „Weiberheldin“ ermordet wird, nimmt der Fall so richtig Fahrt auf.
Einige Kapitel sind aus Sicht des Täters geschrieben, was auch sehr spannend war. Es ließ sich für mich nicht daraus schließen, wer es denn nun war.

Das Buch hat mir sehr gefallen, obwohl ich mich über diese erzkonservativen Männer und Traditionen mächtig aufgeregt habe. Sicherlich wird es im Buch überzogen dargestellt, aber grundsätzlich wird es in Bayern schon noch so sein. Es geht eben „um Traditionen, Familienwerte und die ewige göttliche Ordnung“.
Vitus hat es auch nicht leicht. Mit diesem Fall kommt er arg an seine emotionalen Grenzen. Außerdem hofft er natürlich, dass seine Tochter in Rosenheim bleiben wird und nicht wieder nach Amerika geht.
Diese trifft in der alten Heimat auch alte Bekannte wieder und lernt neue Bekanntschaften kennen. Außerdem denkt sie über ihr Leben hier und da nach.
Interessant fand ich auch die recht vielen geschichtlichen Aspekte, die Vitus überall anbringt, das hat er ja wirklich drauf.

Durch den guten Schreibstil konnte ich zügig lesen. Die bayrischen Begriffe oder auch mal kurze Dialoge oder Redewendungen waren kein Hindernis, die konnte man verstehen bzw. kam dann auch gleich die ‚Auflösung‘.

Ganz süß finde ich das Cover des Buches. Das sich küssende Pärchen findet man auch über den einzelnen Kapiteln wieder.«
  17      0        – geschrieben von Anett Heincke
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