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Explosive Vibes - Julian & Marie
Verfasser: Lisa Torberg (25)
Verlag: Eigenverlag (17247)
VÖ: 9. September 2020
Genre: Romantische Literatur (20989)
Seiten: 276
Themen: Architekten (171), Chef (592), Wiedersehen (1411)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
♥ Prinzen gibt es nur im Märchen und Traumfrauen verwandeln sich immer in Hexen. Oder doch nicht? ♥
Mit vierzehn wurde Marie wegen ihres Übergewichts gemobbt. Der einzige Lichtblick in ihrem Dasein war ihr arabischer Märchenprinz, der ein paar Klassen über ihr war. Als sie endlich ihren Babyspeck loswird, hat er die Schule längst beendet. Viele Jahre später findet sie ihren Traumjob – und ausgerechnet er ist einer ihrer neuen Chefs.
Julian pfeift auf sein Bad-Boy-Aussehen, das er seinen saudi-arabischen Genen verdankt, und auf seinen beruflichen Erfolg, denn privat hat er einfach kein Glück. Mit den Frauen erlebt er nur Märchen, die verkehrt herum ablaufen: Innerhalb kürzester Zeit werden aus den vermeintlichen Prinzessinnen hässliche Kröten.
Am Tiefpunkt angelangt, stellt sein Partner eine neue Architektin ein. Ihre blitzblauen Augen ziehen ihn an. Ihre Wahnsinnsfigur erregt ihn. Ihr launenhaftes Verhalten bringt ihn zur Weißglut. Aber das ist erst die Ruhe vor dem Sturm ...
Lesermeinungen (3)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Lisa Torberg für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Lisa Torberg gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

vierzehn Jahren, während ich zwischen achtunddreißig und vierzig schwanke.«
     »Du hast auch drei Schwangerschaften ...«
     Ach Gott! Ich bin so ein gefühlloses Trampeltier! Zwar unterbreche ich mich, aber es ist zu spät. Bereits zum zweiten Mal heute fällt mir Peter ein. Es ist, als ob ich seine Stimme hören könnte. Du solltest das Hirn einschalten, bevor du sprichst, Marie. Ich strecke die Hand über den Tisch und warte, dass Susi mir ihre entgegenstreckt.
     »Entschuldige, ich wollte nicht ...«
     Sie blinzelt kurz und lächelt tapfer. »Alles in Ordnung, Marie. Ich bin darüber hinweg, glaube mir.«
     Nein, das tue ich nicht. Niemand kann jemals ganz über den Schmerz des Verlustes eines Kindes hinwegkommen. Das ist es, was der Psychotherapeut im Krankenhaus nach Susis zweiter Fehlgeburt gesagt hat. Nach der ersten hatte er gemeint, dass sie darüber hinwegkommen würde, sobald sie ein Kind haben würde. Das war noch vor ihrer Heirat mit meinem Bruder gewesen. Beim dritten Mal, vor drei Jahren, als man ihr die Eierstöcke und die Gebärmutter entfernen musste, hat meine Freundin jede psychologische Hilfe abgelehnt. Sie und Peter sind seither noch enger miteinander, obwohl ich das nie für möglich gehalten hätte, da ich kein Paar kenne, das so sehr von tiefster Liebe verbunden ist wie die beiden. Und sie gehen seither fast noch mehr in ihrer Arbeit auf, jeder für sich, aber – wann immer möglich – gemeinsam. Sie haben einen Weg gefunden, ihr Leben mit Sinn und Freude zu erfüllen – auch ohne Kind. Denn sie werden nie ein eigenes haben.
     »Es tut mir trotzdem leid. Ich bin manchmal so unsensibel, dass es mich selbst erschreckt.«

Susi drückt meine Hand. »Bist du nicht. Du bist der emotionalste Mensch, den ich kenne.«
     Ich schüttele heftig den Kopf. »Blödsinn.«
     »Marie! Du vergisst, dass ich dich besser kenne als irgendjemand sonst. Versuch nicht, dich vor mir zu verstecken. Das ist ein sinnloses Unterfangen und zum Scheitern verurteilt.«
     Die Richtung, die das Gespräch zwischen uns nimmt, gefällt mir ganz und gar nicht.
     »Lass uns über etwas anderes sprechen.« Ich entziehe ihr meine Hand und greife nach dem Wasserglas, doch es ist leer.
     »Sehr gern«, erwidert Susi und hebt zugleich die Hand.
     So groß der Gastraum des Prückel ist, so effizient ist das Personal. Einer der Kellner eilt herbei, und es dauert keine zwei Minuten, da bringt er bereits eine Flasche Mineralwasser.
     »Themenwechsel also.« Susi lehnt sich in dem gepolsterten Stuhl zurück und umfasst mit den Händen die Runden der Armlehnen. »Was hat Julian Wiesinger noch getan, außer dich mit Blicken auszuziehen?«


KAPITEL 4

JULIAN


»Du hast doch ihre Bewerbungsunterlagen gelesen, oder nicht?«
     Jasmin reicht mir mit einem fragenden Blick die Schüssel mit dem dampfenden Kartoffelpüree und ich häufe zwei riesige Löffel auf meinen Teller. Wenn es eines gibt, was mir während der Coronamaßnahmen wirklich fehlte, dann die Küche meiner Schwester. Nicht, dass wir jeden Tag zusammen essen würden. Die Zeiten sind vorbei. Damals, als sie und Max unmittelbar nach dem verwirrenden und unglaublichen Beginn ihrer Liebesgeschichte von heute auf morgen zusammenzogen, hat sich auch mein Leben komplett verändert. An einem Tag arbeiteten Jasmin und ich noch miteinander in der Firma, die wir nach dem schrecklichen Tod unserer Eltern viel zu jung gemeinsam führten, am nächsten war sie weg. Aber nicht nur sie, sondern auch Jo, unser Nesthäkchen, der schwer herzkrank zur Welt gekommen war und dem Tod mehrere Male von der Schippe gesprungen ist, ist schon vor über einem Jahr ausgezogen. Seitdem er mit sechzehn eine neue, absolut innovative Herzklappe bekommen hat, ging es stetig bergauf. Mit achtzehn haben ihn die Ärzte komplett gesund erklärt, und nun, mit zwanzig, lebt und studiert er mit seiner Freundin Sabine in perfekter Symbiose. Familientreffen der Wiesingers finden im besten Fall nur noch alle drei, vier Wochen bei einem von uns statt – und oft fehlt einer von uns, so wie heute.
     »Ja, klar, habe ich«, erwidere ich jetzt auf Jasmins Frage. »Max und ich haben doch aufgrund ihres Lebenslaufs beschlossen, sie als Erste der drei von Hans Brunner ausgewählten Kandidaten einzuladen.«
     »Zum Glück erübrigt es sich, die anderen beiden auch noch zu treffen. Und dass sie schon morgen beginnen kann, ist großartig. Dem Coronavirus und seinen Auswirkungen sei Dank – zumindest in diesem Fall.« Max spießt ein Stück Fleischlaberl auf die Gabel und führt diese zum Mund. Er kaut zufrieden und schaut Jasmin verliebt an. Ich kann ihn verstehen. Meine Schwester ist eine fantastische Köchin, aber wenn sie mich einlädt und mein Lieblingsessen kocht, das rein zufällig auch das meines Schwagers ist, schnellen die Glückshormone auf allerhöchstes Niveau.
     »Wem sagst du das«, stimme ich Max zu. Möglicherweise ein wenig zu euphorisch? Was auch immer er und Jasmin aus meiner Stimme heraushören, sie lassen beide ihre Gabeln sinken und schauen mich fragend an.
     »Was denn?«
     »Sie gefällt dir«, konstatiert meine Schwester schmunzelnd.
     Es ist sinnlos, so zu tun, als ob dem nicht so wäre. Wenn mich jemand wirklich kennt, dann Jasmin. Daher setze ich mein Pokerface auf und antworte ihr. »Was du verstehen würdest, wenn du sie getroffen hättest. Sie ist ausgesprochen nett anzusehen. Aber du warst ja heute Vormittag nicht in der Firma.«
     »Ich musste auf den Naschmarkt und die richtigen Kartoffeln kaufen, um das perfekte Püree für euch beide zu kochen.«
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