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Die Morde von Edinburgh 1 - Die Tinktur des Todes
Verfasser: Ambrose Parry [Christopher Brookmyre] (1) und Ambrose Parry [Marisa Haetzman] (1)
Verlag: Pendo (101) und Piper (1890)
VÖ: 31. August 2020
Genre: Historischer Roman (4537) und Kriminalroman (7738)
Seiten: 464 (Broschierte Version), 361 (Kindle-Version)
Themen: 19. Jahrhundert (1352), Edinburgh (102), Ermittlungen (1324), Mordserie (357), Schottland (596), Studenten (1024), Viktorianisches Zeitalter (184)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Morde von Edinburgh 1 - Die Tinktur des Todes« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (7)     Tags (2)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Es ist schon ein Weilchen her, dass wir den historischen Kriminalroman »Die Tinktur des Todes«, mit dem das schottische Autorenduo »Ambrose Parry« seine Reihe über die »Morde von Edinburgh« eröffnet hat, im Rahmen unseres »Projekts 10« gemeinsam angelesen hatten. Was noch immer ausstand, war unsere Meinung zum kompletten Buch, und diese möchten wir an dieser Stelle nachliefern. Erschienen ist der Roman, dessen Original »The Way of All Flesh« (Der Weg allen Fleisches) hieß und für Literaturpreise nominiert war, am 31. August im Pendo Verlag. Es hat einen Umfang von 464 Seiten und kostet 16,99 Euro, die E-Book-Ausgabe ist für 12,99 Euro zu bekommen. Schauspieler und Sprecher Julian Mehne hat eine 12:34 Stunden lange Hörbuchversion eingelesen. Hinter dem Pseudonym »Ambrose Parry« verbergen sich im Übrigen die schreibenden Eheleute Marisa Haetzman und Christopher Brookmyre. Vor ihrer Autorinnenkarriere war Marisa Haetzman Medizinhistorikerin und Anästhesistin, und ihre damalige Arbeit diente als Inspiration zu dem Roman.

Kurz zum Inhalt: Die Autoren führen ihre Leser zurück ins Jahr 1847, in dem Edinburgh von einer Reihe an brutalen Morden an jungen Frauen, die ihr Leben allesamt auf die gleiche Weise verlieren, in Atem gehalten wird. Zur gleichen Zeit bekommt ein Medizinstudent namens Will Raven eine Stelle bei einem genialen Geburtshelfer, dessen Steckenpferd neuartige Betäubungsmittel sind. Raven und Sarah, das Hausmädchen des Geburtshelfers, haben beide persönliche Motive, um die Verbrechensreihe aufzuklären, und so begeben sie sich beide - trotz gegenseitiger Abneigung - in die Unterwelt der Stadt, um Näheres herauszufinden.

Als wir das Buch für unser »Projekt 10« besprachen, hatten wir angemerkt, dass es in einem auffallend ruhigen Ton begann, und dass der Hauptcharakter einige deutliche charakterliche Defizite rasch zum Vorschein brachte. Der erste Part blieb auch für den Rest des Buches maßgeblich, der Will-Raven-Charakter konnte im weiteren Verlauf hingegen ein wenig von dem ersten Eindruck abschütteln, den er hinterlassen hatte, wenngleich er nicht unbedingt als größter Sympathieträger in die Geschichte des geschriebenen Wortes eingehen wird. Sein weiblicher Gegenüber konnte dafür allerdings einen kleinen Ausgleich schaffen. In einigen Kommentaren zum Buch, etwa den in der offiziellen Beschreibung erwähnten Anmerkungen der Starautoren Ian Rankin und Val McDermid, wird insbesondere die Atmosphäre des historischen Edinburgh gelobt, und das kann man eindeutig festhalten: In der Hinsicht wurde ganze Arbeit geleistet. Auch was das hineinrecherchierte Fachwissen betrifft und die Eleganz, mit der es in die Story hineingewoben wurde, haben die beiden Autoren alle Wünsche erfüllt. Ein Defizit zieht sich hingegen leider durch das gesamte Werk, und das ist die Abwesenheit eines signifikanten Spannungsfaktors. Anders ausgedrückt: Die Geschichte wabert so vor sich hin. Der Krimianteil ist recht reduziert, was nichts prinzipiell schlechtes sein muss, aber hier sind schon eine Menge Längen vorhanden, die sich nicht so einfach wegdiskutieren lassen, und für die etwas mehr Drive schon ganz gut gewesen wäre. Die Ideen sind an sich gut, man erkennt pausenlos den Anspruch, den die Autoren an sich selbst gestellt haben, und doch hangelt man sich beim Lesen recht angestrengt am roten Faden entlang. So können wir am Ende leider nicht mehr als eine nur sehr bedingte Leseempfehlung anssprechen.
– geschrieben am 22. November 2020 (3/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz