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Köhler und Wolter ermitteln 8 - Nordseegrusel
Verfasser: Sina Jorritsma (34)
Verlag: Klarant (669)
VÖ: 3. September 2020
Genre: Kriminalroman (7466)
Seiten: 120
Themen: Axt (10), Filme (146), Kommissare (1969), Mord (5793), Nordsee (313), Ostfriesland (542), Schauspieler (647), Verschwinden (1837)
Reihe: Köhler und Wolter ermitteln (8)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats September 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Dreharbeiten eines ostfriesischen Gruselfilms geraten völlig außer Kontrolle. Erst verschwindet die Hauptdarstellerin Sofia spurlos, dann lässt eine blutige Axt am Norddeicher Hafen Schlimmstes vermuten. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Axtmord, der jüngst die Insel Norderney erschütterte? Oder handelt es sich nur um einen geschmacklosen Marketing-Gag des schrulligen Regisseurs Eik Gerdes? Die Kommissare Torsten Köhler und Gerrit Wolter von der Kripo Norden nehmen die Filmcrew ins Visier und stoßen auf Angst und Animositäten. Ist ein Streit eskaliert und aus Film wurde Realität? Als wäre der Fall nicht schon nebulös genug, gibt ein grausiger Fund den Ermittlern neue Rätsel auf ...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
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Kapitel 2


Der Kommissar spürte, wie sich sein Pulsschlag beschleunigte.
     »Bist du in Gefahr?«, wollte er von seiner Freundin wissen. Dortje atmete schnell, das war deutlich zu hören. Sie befand sich offenbar am Hafen, die Geräusche im Hintergrund stammten eindeutig von den Tauen der Fischerboote, die sich im Rhythmus der Wellen vor den Kaimauern hin und her bewegten. Außerdem heulte der Wind, und das Wasser plätscherte im Hafenbecken.
     »Momentan ist hier außer mir keine Menschenseele, Torsten. Jedenfalls habe ich niemanden im Blickfeld. Aber eine Schauspielerin ist verschwunden, und hier liegt eine blutige Axt.«
     Köhler wusste, dass die Kriminalreporterin nicht zur Hysterie neigte. Und sie war eine gute Beobachterin. Deshalb hakte er nach: »Gerdes sprach von Ketchup, der bei seiner Filmproduktion reichlich fließen sollte. Bist du sicher, dass du dich nicht irrst?«
     »Ich weiß, wie Blut riecht«, gab Dortje zurück. Während Köhler mit seiner Freundin telefonierte, war er bereits aus dem Bett gesprungen und hatte damit begonnen, sich anzukleiden.
     »Ich werde so schnell wie möglich bei dir sein«, versprach er. »Wo sind eigentlich Gerdes und seine Leute, wenn du am Hafen allein bist?«
     »Die sind alle verschwunden, um nach Sofia zu suchen.«
     »Ich nehme an, das ist die vermisste Schauspielerin?«
     »Exakt, Torsten.«
     »Ich möchte, dass du nichts riskierst«, gab der Kommissar eindringlich zurück. »Falls eine Bedrohung auftaucht, dann versteckst du dich bitte. Ich fahre gleich zu dir.«
     »Alles klar, ich werde auf mich achtgeben.«
     Mit diesen Worten beendete Dortje das Gespräch. Köhler wusste, dass seine Freundin alles andere als feige war. Es gab ihm zu denken, dass ihre Stimme trotz ihrer Tapferkeit verzagt und ängstlich klang. Oder kam es ihm nur so vor, weil der Fund einer blutigen Axt grundsätzlich beunruhigend war? Inzwischen war Köhler komplett angezogen. Die Uhr zeigte elf Minuten nach Mitternacht. Er trug Jeans, ein Polohemd und seine Kunstlederjacke. Während er sich telefonisch ein Taxi rief, verließ er seine Wohnung und eilte die Treppe hinab. In diesem Moment bedauerte er es, keinen Privat-PKW zu besitzen. Aber während der Arbeit stand ihm ein Dienstwagen zur Verfügung, und in seiner Freizeit kam er meist ohne Auto aus. Wenn er etwas mit Dortje unternahm, waren die beiden meist in ihrem roten Fiat 500 unterwegs, was für einen hochgewachsenen Mann wie den Kommissar eine Herausforderung darstellte.
     Zum Glück war das Taxi im Handumdrehen da. Köhler erkannte den Fahrer. Er hieß Onno und hatte den Kommissar schon öfter chauffiert.
     »Moin, Herr Kriminal! Wo soll es denn hingehen?«, rief er. Onno war meist gut gelaunt und schien auch mitten in der Nacht nicht müde zu sein.
     »Zum Fischereihafen, und zwar so schnell wie möglich«, gab Köhler zurück.
     »Das kriegen wir hin«, versicherte Onno. Er trat das Gaspedal durch, nachdem der Ermittler neben ihm Platz genommen hatte. Der Fahrer war eigentlich sehr gesprächig, vor allem für ostfriesische Verhältnisse. Doch er schien zu spüren, dass Köhler in Gedanken versunken war. Jedenfalls hielt er den Mund, während die beiden auf der nächtlich leeren Norddeicher Straße Richtung Küste fuhren. Onno ließ nur eine kurze Bemerkung fallen: »Falls ich Ärger wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung kriege, habe ich ja Sie dabei.«
     »Natürlich, es handelt sich um einen Notfall«, murmelte Köhler. Er versuchte sich vorzustellen, was am Hafen passiert sein konnte. Gleichzeitig wurde ihm bewusst, dass er bisher noch viel zu wenige Informationen hatte. Daher verzichtete der Kommissar vorerst darauf, Wolter oder andere Kollegen als Verstärkung zu rufen. Er wollte sich einen Überblick verschaffen. Noch stand ja nicht fest, ob sich überhaupt ein Verbrechen ereignet hatte.
     Onno brachte seinen Wagen dort zum Stehen, wo der Johann-Janssen-Padd von der Norddeicher Straße abzweigte. Köhler bezahlte den Fahrer und sprang aus dem Auto. Er blieb einen Moment lang stehen, um sich zu orientieren. Leichter Nieselregen schlug in sein Gesicht, doch das machte ihm nichts aus. Der Kommissar führte sich vor Augen, dass er unbewaffnet war. Seine Pistole befand sich vorschriftsmäßig eingeschlossen auf der Dienststelle. Köhler lief durch die Dunkelheit auf den hell beleuchteten Hafen zu. Dabei achtete er auf verdächtige Geräusche oder Bewegungen. Vor allem wollte der Kriminalist natürlich wissen, wo seine Freundin war und wie es ihr ging.
     Am liebsten hätte Köhler nach ihr gerufen, doch er hielt sich vorerst zurück. Wenn ein Täter irgendwo in der Finsternis lauerte, würde ihm die Ankunft des Taxis nicht entgangen sein. Der Kommissar wollte es einem möglichen Gegner so schwer wie möglich machen. Er hatte nun den Kai erreicht, wo die Fischkutter festgemacht hatten. Einen Steinwurf weit von den Schiffen entfernt parkte ein Pritschenwagen, neben dem leere Plastikwannen gestapelt waren. Ihrem Geruch nach zu urteilen, dienten sie dem Transport von Meeresbewohnern mit Flossen und Kiemen.
     Dortje trat hinter dem Fahrzeug hervor. Sie eilte auf Köhler zu und fiel ihm um den Hals.
     »Ich bin ja keine Angsthäsin, aber allein auf weiter Flur kann es hier ganz schön gruselig sein. Vor allem, wenn man gerade eine blutige Axt gefunden hat.«
     Diese Sätze stieß sie hervor, während der Kommissar sich sanft von ihr losmachte.
     »Dir fehlt aber nichts? Du wurdest nicht bedroht oder verletzt?«
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