Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.313 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »rebekka53«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Die anderen Anderen 8 - Traumwandler
Verfasser: Melissa Ratsch (16)
Verlag: Eigenverlag (17472)
VÖ: 1. September 2020
Genre: Fantasy (12203) und Romantische Literatur (21213)
Seiten: 340 (Taschenbuch-Version), 272 (Kindle-Version)
Themen: Hacker (135), Träume (715)
Reihe: Die anderen Anderen (9)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
In deinen Träumen bist du frei und die Welt ist grenzenlos.

Was für ein Bullshit – das denkt zumindest Natalia.
Die taffe Hackerin, in deren Seele eine blutrünstige Lamia schlummert, hasst es zu schlafen und zu träumen. Denn jede Nacht wird sie von einem Mann heimgesucht, dessen Gesicht sie niemals sieht und der sie doch wieder und wieder verführt. Wie gefährlich diese Träume sind, stellt sich heraus, als Alii’s Gegner wieder auf der Bildfläche erscheint. Der Unbekannte steht direkt mit ihnen in Verbindung und Natalia muss sich entscheiden, zu wem sie hält: Zu ihren Freunden oder ihrem sprichwörtlichen Traummann.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Melissa Ratsch für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Melissa Ratsch gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Getrennt durch einen großen Kachelofen, der im Moment kalt war, befand sich das Esszimmer mit seinen bodentiefen Fenstern in Richtung Küchengarten. Alles wirkte fast so, als wäre es aus einem Rosamunde-Pilcher-Film entsprungen. Inklusive des restlichen Anwesens und dem weitläufigen Areal darum.
     „Hallo zusammen“, sagte sie zu den dreien, die sich an den breiten Arbeitsflächen zu schaffen machten. Marleen, Damian und Dastan waren offenbar an diesem Tag eingeteilt. Das Zufallslos entschied über die Konstellationen der Köche, die jeden Tag wechselte, damit es mit der Arbeitsverteilung gerecht zuging. Was allerdings auch dazu führte, dass es an manchen Tagen interessanter schmeckte als an anderen.
     „Kann ich helfen?“, fragte Natalia und trat an die Kücheninseln heran.
     Dastan, neben Samir und Yue einer der neusten Bewohner auf dem Anwesen, drehte sich mit einem Lächeln zu ihr um. Ein äußerst charmantes Lächeln, das zusammen mit seinem Aussehen – großgewachsen, breite Schultern, bronzefarbenen Augen und einer Frisur, die immer so aussah, als wäre er gerade aus einem zerwühlten Bett gestiegen – durchaus ansehnlich war.
     Dastan war eindeutig ein Aufreißer-Typ. Dumm nur für ihn, dass bis auf Natalia, Loana und Reika bereits alle Frauen auf dem Anwesen vergeben waren. Natalia und Loana waren sich einig darüber, dass der Ifrit nett anzusehen war, aber nicht ihrem Typ entsprach.
     Und Reika würde ihn eher erdrosseln und im Wald verscharren – was auf Gegenseitigkeit beruhte, denn seit ihrem ersten Treffen benahmen sich die beiden wie Hund und Katz. Was daran liegen mochte, dass Reika Dastan unfreiwillig zu Boden gerissen hatte, als sie sich damals in Marrakesch materialisiert hatte.
     Ein unglücklicher Zufall, der zu diesem wohl nie enden wollenden Gezänk zwischen ihnen geführt hatte. Natalia fand es unterhaltsam, wie ungefähr die Hälfte der anderen Anderen auch. Die andere Hälfe startete immer wieder Versuche, die Kitsune und den Ifrit miteinander zu versöhnen. Bisher ohne Erfolg.
     „Hallo Schönheit“, sagte Dastan mit weichem Akzent. „Deine Anwesenheit allein macht es leichter zu arbeiten.“
     „Schleimer“, beschied Marleen ihm und rollte mit den Augen, bevor sie mit einem Grinsen zu Natalia sah und sagte: „Der Tisch muss noch gedeckt werden.“
     „Okay“, erwiderte Natalia grinsend. Sie schnappte sich einen Stapelt Teller und begann sie auf dem großen Esstisch im Nebenraum zu verteilen. Wenige Minuten später gingen ihr Kalliope und Patrik zur Hand. Sie waren gerade fertig und Damian brachte die erste Platte mit Essen herein, als auch die restlichen Bewohner eintrafen.
     Das Gelände war so weitläufig, dass Natalia jedes Mal wieder überrascht war, wie viele hier eigentlich lebten. Denn wenn man es darauf anlegte, dann konnte man gut und gerne den ganzen Tag allein sein und niemandem begegnen. Etwas, was Natalia selbst gelegentlich tat. Sie war noch nie der gesellige Typ gewesen. Andererseits hatte sie - außerhalb ihrer Familie – noch nie eine Gruppe gekannt, die wusste, dass sie keine normale Frau war.
     Sie alle waren hier Monster, Sonderlinge in der Welt der Menschen. Auf dem Anwesen jedoch war der einzige Mensch unter ihnen ein Sonderlich. Wobei irgendwie auch nicht, dachte Natalia mit einem Grinsen. Sie beobachtete Patrik, der sich angeregt mit Nikolai und Shari unterhielt. Er war vielleicht noch verrückter als sie alle zusammen.
     Denn wer tat sich diesen Zirkus schon freiwillig an?
     Wohl nur so verrückte, eigenwillige und völlig durchgeknallte Persönlichkeiten. Solche, die in den Augen der restlichen Weltbevölkerung eigentlich nicht existierten, die nicht normal waren. Solche mit Fähigkeiten jenseits der Vorstellungskraft.
     Solche wie ich, dachte Natalia und lächelte vor sich hin. Alii gefunden zu haben war das Beste, was ihr in den vergangenen zwanzig Jahren widerfahren war. Sie hatte Freunde gefunden, die sie auch in einhundert Jahren begleiten würden.
     Freunde, denen sie bald anvertrauen musste, dass mit ihr etwas nicht stimmte.
     Das Essen blieb Natalia bei diesem Gedanken beinah im Hals stecken.
Seite: 1 2 3 4
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz