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HARDCOVER
 
Die Liebenden von der Piazza Oberdan
Verfasser: Christian Klinger (1)
Verlag: Picus (14)
VÖ: 26. August 2020
Genre: Familienepos (418) und Historischer Roman (4539)
Seiten: 320
Themen: Faschismus (23), Gestapo (21), Italien (576), Partisanen (7), Triest (18), Zweiter Weltkrieg (503)
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Erklärung der Bewertungssysteme
30 Jahre aus der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts im von Liebe und Politik geprägten und teilweise auf realen Ereignissen beruhenden Leben einer Familie in Triest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 11. November 2020 um 17:31 Uhr (Schulnote 1):
» Vittorio überlebt knapp den Ersten Weltkrieg und findet in seiner Heimatstadt Triest eine Anstellung als Anwalt. In Elise trifft er die Frau, die er liebt und mit Pino, ihrem gemeinsamen Sohn, scheint das Glück perfekt. Als Student der Architektur muss sich dieser zunächst mit seinem Vater auseinandersetzten, der ihn lieber in der Anwaltskanzlei gesehen hätte. Der Faschismus hält derweilen Einzug in das beschauliche Leben der Triester und nichts ist mehr so, wie es war.

„Eine Familiensaga aus Triest, ein Epochenroman, der von den letzten Tagen des Habsburgerreichs bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs führt, und eine tragische Liebesgeschichte in einer Stadt am Schnittpunkt der Kulturen.“

Auf dieses Buch muss man sich einlassen. So nach und nach habe ich diese Geschichte erspürt, bin dem Schicksal der Familie Robusti gespannt gefolgt. Lachte und weinte mit ihnen, bangte so manches Mal und atmete auf, wenn alles dann doch erträglich ausging.

Es beginnt und endet am Tag Null, das ist der 6. April 1945. Eine Menge passiert dazwischen. Zunächst musste ich mich einfinden in diese Zeitsprünge. Es wird nicht chronologisch erzählt. Relativ schnell war mir diese Art, eine Geschichte zu lesen, vertraut. Ja, diese Erzählweise hat seinen ganz eigenen Charme. Der Leser ist mit Vittorio in der Hölle des ersten Weltkriegs und befindet sich dann mitten im Faschismus des Duce, der Nazis und in der Welt der Partisanen. Hier erlebt Pino als junger Erwachsener die Schrecken dieser Zeit. Die Unmenschlichkeit der Kriege ist Thema aber genauso das Leben dazwischen. Auch Pino findet wie schon Vittorio Jahre vorher die große Liebe und die titelgebende Piazza Oberdan ist immer wieder ihr Treffpunkt.

Der Autor begibt sich zum Schluss auf Spurensuche. Giuseppe (Pino) hat hier gelebt, hat Architektur studiert. „Ich erzähle die Geschichte von Pino Robusti nicht wie sie war… sondern wie sie hätte sein können.“ Er hat viel recherchiert, hat so mache Quelle aufgetan und ein stimmiges Bild von ihm wiedergegeben.

Das Cover möchte ich noch erwähnen: Dieses vertraute, dieses sich anlehnen an den Anderen ist so ergreifend, so wunderschön. Zurückgenommen und doch so bedeutend.

„Die Liebenden von der Piazza Oberdan“ ist ein Stück Zeitgeschichte, sehr interessant, lebendig und ergreifend erzählt. Gerne empfehle ich dieses sehr lesenswerte Buch und vergebe 5 Sterne.«
  14      0        – geschrieben von Magnolia
Kommentar vom 7. September 2020 um 13:52 Uhr (Schulnote 2):
» Familiensaga aus Triest
Der Autor Christian Klinger schreibt eine Familiensaga aus Triest, ein Epochenroman, der von den letzten Tagen des Habsburgerreichs bis ans Ende des Zweiten Weltkriegs führt und eine tragische Liebesgeschichte in einer Stadt am Schnittpunkt der Kulturen.

Spannend finde ich, dass hier nicht Deutschland im Fokus einer Erzählung steht, die sich teilweise während des zweiten Weltkrieges abspielt, sondern Italien.

Die zwei Protagonisten:
Vater: Vittorio überlebt knapp den Ersten Weltkrieg und kann sich danach eine Existenz als Rechtsanwalt aufbauen. Er ist auf der Suche nach einer Frau und begegnet unerwartet Elisa, die er zu seiner Frau nimmt. Als seine Frau ihm dann einen Sohn, Pino schenkt, scheint das Glück perfekt. Vittorio hilft Juden und Slowenen dabei, Geldmittel für die Emigration aufzubringen und macht damit die Behörden auf sich aufmerksam.

Sohn: Pino, beginnt ein Architekturstudium, das ihn 1940 vor der Einberufung bewahrt. Als er Laura, eine Vertraute aus Kindheitstagen nach Jahren erneut begegnet, verbindet ihn eine große Liebe zu ihr. Unabsichtlich gerät Pino in Kontakt mit Partisanen und bringt sich unweigerlich ins Visier der Gestapo und das hat Folgen…

Beide Protagonisten erzählen in unterschiedlichen Jahresetappen und Perspektiven, ihre Geschichte, was am Anfang beim Lesen erst einmal irritiert, sich aber nach kurzer Zeit legt. Im Gegenteil, die Spannung wird Stück für Stück dadurch aufgebaut.

Fazit: Der Autor hat hier eine sehr gut recherchierte wahre Geschichte geschrieben, die mich sehr beeindruckt und gefesselt hat.
Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.«
  11      0        – geschrieben von Luise
Kommentar vom 1. September 2020 um 15:16 Uhr (Schulnote 1):
» Schon das Cover lässt darauf schließen, dass es sich bei „Die Liebenden von der Piazza Oberdan“ um ein außergewöhnliches Buch handelt. Und so ist es auch. Der historische Roman beruht auf Tatsachen und diese wurden vom Autor gekonnt in Szene gesetzt.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1917 als der Erste Weltkrieg tobte. Vittorio Robusti ist an der Front und wird verletzt. Er darf nachhause und sich dort eine Existenz aufbauen. Nach der Heirat folgt auch bald der Sohn Pino, um den es in dem Buch geht. Dank seinem Studium muss er nicht an die Front und verbringt viel Zeit mit seiner Freundin Laura. Allen Triestern ist eines gemein: Sie sehnen sich nach Frieden.

Zunächst war es das Joch der Habsburgern, von denen sich die Triester befreien konnten. Noch heute gibt es Zeugnisse von der Zeit in der italienischen Stadt. Danach kam Mussolini und mit ihm der Faschismus. Die Deutschen besetzten dann später Triest und herrschten hier ohne Skrupel, wie halt überall in Europa. Das alles und noch einige spannende historische Begebenheiten sind in dem Buch von Christian Klinger nachzulesen. Dabei wollte er in erster Linie auf das Leben des Pino Robusti aufmerksam machen. Es gibt kaum Triester, die ihn kannten und das gilt auch für Deutschland. Dabei ist sein Schicksal auf jeden Fall so bemerkenswert und verdient es, in einem Buch aufgeschrieben zu sein.

Die Sprache gefiel mir sehr gut, da sie lebendig und voller Adjektive ist. Das Kopfkino wurde gekonnt angestoßen. Viel las ich über die Zeit aber nur sehr wenige Bücher mit Schwerpunkt Italien. Wie gut, dass ich auch dieses Werk in Händen hielt und wieder ein wenig schlauer wurde. Fünf Sterne und eine Leseempfehlung für alle Geschichtsinteressierte gebe ich. Ja, die Liebesgeschichte gibt es auch, die nimmt aber nicht den überwiegenden Raum ein.«
  11      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 31. August 2020 um 18:12 Uhr (Schulnote 2):
» Christian Klinger präsentiert in seinem Roman "Die Liebenden von der Piazza Oberdan" in zwei Handlungssträngen die Konflikte dreier Generationen der Trientiner Familie Robusti und zugleich das Leben unter den Einflüssen Österreich-Ungarns, Mussolinis Italiens und zuletzt der nazideutschen Besatzung.
Vater und Sohn Robusti sind real, wie in einem Nachwort erklärt wird, allerdings wurden z. B. Berufe und Vornamen abgeändert und Fakten mit Fiktionen ergänzt. Der Namensgeber des schicksalhaften titelgebenden Platzes war Guglielmo Oberdan oder Wilhelm Oberdank (1. 2. 1858 - 20. 12. 1882), der nach einem erfolglosen Attentat auf Kaiser Franz Joseph hingerichtet und so zum Märtyrer wurde.
Das Buch sprach mich an, einige Austriazismen mögen allerdings nicht jedem Leser vertraut sein - "Jänner" für "Januar" kann man meiner Auffassung nach noch voraussetzen, aber "sekkieren" (schikanieren, drangsalieren. belästigen, plagen, nerven...) ist wohl weniger bekannt - , ich gestehe, dass mir der "Witz" mit dem Wortspiel "Tintoretto" nicht ins Auge stach, sondern einer Nachhilfe durch das www. bedurfte und "Sie" wurde auch in der persönlichen Anrede nicht immer groß geschrieben.
Das HC verfügt über ein Lesebändchen, das Cover passt.«
  9      0        – geschrieben von victory
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