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Schrei nach Rache
Verfasser: Matthias Bürgel (4)
Verlag: Bastei Lübbe (2983)
VÖ: 28. August 2020
Genre: Kriminalroman (7595)
Seiten: 284
Themen: DNA (65), LKA (119), Mord (5888), Profiler (139), Rache (1974)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Schrei nach Rache« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 13. Oktober 2020 um 10:29 Uhr (Schulnote 2):
» spannend

An vier verschiedenen Flughäfen Deutschlands wird jeweils eine grauenvoll zugerichtete Leiche gefunden. Alle vier Morde können aufgrund gefundener Spuren einer Täterin nachgewiesen werden. Doch es besteht keine Verbindung zwischen den Opfern. Das LKA bittet den ehemaligen Profiler Falk Hagedorn um Hilfe. Obwohl dieser geschworen hat, nie wieder für die Polizei zu arbeiten, erstellt er ein Täterprofil. Mitten in den Ermittlungen beschleicht ihn ein furchtbarer Gedanke, dass er die Täterin kennt.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Bevor es die ganzen Hinweise gab, habe ich gerätselt wie die Verbindung der Opfer aussehen könnte oder warum sie sterben mussten. Ich konnte und wollte nicht glauben, dass es diese Person ist auf die, die ganzen Hinweise später hingedeutet haben. Aber wer könnte es sonst sein. Ich hoffte, dass es nur eine falsche Fährte war. Ich konnte mich auch gut in Hagedorn hineinversetzten und hab so seine Handlungen besser verstehen können. 4 von 5*.«
  9      0        – geschrieben von dru07
Kommentar vom 12. Oktober 2020 um 18:33 Uhr (Schulnote 1):
» „Aufgeben ist niemals eine Option.“

Der Profiler Falk Hagedorn hat den Polizeidienst geschmissen, um eine eigene Praxis zu eröffnen. Glücklich ist er damit nicht wirklich, denn die Langeweile hat schnell Besitz von ihm ergriffen.

Als im Stuttgarter Flughafen eine grauenvoll zugerichtete Leiche entdeckt wird, wird dem Landeskriminalamt auf einmal klar, dass hier ein perfider Serientäter sein Unwesen treiben muss. Denn die drei bisher gefundenen Leichen an anderen Flughäfen, erscheinen nun in einem ganz anderen Licht.

Die junge LKH-Kriminalrätin Nadine Adler und ihr Team übernehmen die Soko. Leider treten sie schon bald auf der Stelle, sie kommen einfach nicht dahinter, warum die Person so brutal tötet. Das denkt Nadine über den Toten in Stuttgart als sie ihn untersucht.
Zitat, Pos. 346 Kap. 2: „Eine so gut duftende Leiche ist mir auch noch nie untergekommen, ging ihr durch den Kopf.“

Hier kann nur einer helfen beschließt Adler und reist nach Konstanz und bittet Fallanalytiker Falk Hagedorn um Hilfe. Aber begeistert ist anders und der mürrische und ausgesprochen unhöfliche Profiler weigert sich mit Händen und Füßen, er will nicht mehr mit der Polizei zusammenarbeiten. Er überlegt wie er sich aus der Misere ziehen kann und bittet um ein total überhöhtes Honorar, Kriminalrätin Adler bewilligt es sofort. Nun muss Falk in den sauren Apfel beißen und mit Nadine Adler und ihrem Team zusammenarbeiten.

Dann passieren viele Dinge gleichzeitig und Gefahr ist in Verzug, denn es gibt eine heiße Spur. Kann das Team um Nadine Adler den Serienmörder dingfest machen, weil seine Gier nach Rache noch nicht gestillt ist.
Zitat, Pos. 527 Kap. 5: Jetzt war seine Zeit, jetzt schwamm er auf der Welle des Erfolgs, und diese Welle wollte er reiten, solange sie nicht in der Brandung brach.“

Mein Fazit:

Der Autor Matthias Bürgel hat hier mit „Schrei nach Rache“ einen Krimi geschrieben, der seinesgleichen sucht. Gekonnt nimmt er mich mit in die perfide Welt eines Serientäters. Sofort ist mein Kopfkino eingeschaltet und ich folge dem Geschehen mit großem Interesse.

Der angenehme Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen und ich kann nicht aufhören, bis die letzte Seite durch meine Finger gleitet. Immer wieder, wenn ich gerade denke, jetzt habe ich den Fall gelöst, verändert der Autor die Sichtweise und ich bin wieder am Grübeln, warum jetzt so und nicht anders gehandelt wird.

Den Charakteren verleiht der Autor Matthias Bürgel ein facettenreiches Gesicht und so hat Jeder seine Ecken und Kanten. Es gibt die guten und die bösen Figuren. So konnten wir der Person, die hier so perfide mordet, direkt über die Schulter schauen. Das war Gänsehautfeeling pur. Mein Lieblingsprotagonist war hier trotz seiner teilweise übellaunigen und unhöflichen Art Profiler Falk Hagedorn, seine Auffassungs- und Kombinationsgabe sind bewundernswert. Er versuchte immer wieder seinen guten Kern zu verschleiern. Mit ihm konnte ich mitfiebern und ermitteln. Ich habe mit ihm gelitten und gefühlt, was er fühlte.
Zitat Pos. 1747, Kap. 30: „Sein Mund war trocken, und die Zunge klebte wie Dörrfleisch am Gaumen. Er war unfähig zu sprechen.“

Die Kapitel sind kurz, knackig und jedes mit Datum versehen, so dass ich genau weiß, jetzt bin ich im Hier und Jetzt, oder in einem Rückblick. So wird der Spannungsbogen extrem hochgehalten und die vielen verschiedenen Erzählstränge aus unterschiedlichen Sichtweisen führen mich wieder von meiner Vermutung fort in eine ganz andere Richtung. Die Spannung bleibt bis zum Finale auf einem hohen Level. Das hat dazu geführt, dass mich auch die blutrünstigeren Stellen nicht so schockiert haben. Der Autor hat hier meist nur angerissen, wie die Tötungen ausgeübt wurden. Bei zwei Morden allerdings ging er ein wenig mehr ins Detail.

Das Ende hatte ich niemals so erwartet. Alle losen Fäden werden fein säuberlich zusammengerollt und ergeben das große Ganze. Daher vergebe ich hier 5 absolute verdiente Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.«
  15      0        – geschrieben von ginnykatze
 
Kommentar vom 1. September 2020 um 18:25 Uhr (Schulnote 1):
» "Viel größer noch als die Genüsse der Sinnenlust sind die befriedigten Gefühle der Rachsucht." (Honoré de Balzac)
In vier Städten werden mehrere grausam entstellte Leichen an Flughäfen aufgefunden. Alles deutet auf ein und denselben Täter hin, weshalb Kriminalrätin Nadine Adler vom LKA Stuttgart den Fallanalytiker Falk Hagedorn um ein Profil bittet. Der eigensinnige, querschnittgelähmte Hagedorn arbeitet nach seinem letzten Fall und dem Ende beim LKA als Psychotherapeut in Konstanz. Adler ist sprachlos, als man bei zwei Tatorten die DNA einer Frau findet. Kann es sein, dass eine Frau diese brutalen Morde begangen hat? Das wirft natürlich Hagedorns angefertigtes Profil über den Haufen. Als er sich an ein neues Profil macht, erinnert er sich, dass ihm die Täterin bekannt vorkommt. Außerdem scheint Hagedorn in Gefahr zu sein, den jemand trachtet, nach seinem Leben.

Meine Meinung:
Das Cover mit dem Bild eines Gates passt sehr gut zum Inhalt dieses Buches. Der Schreibstil ist wie beim ersten Band "Dunkler Hass" wieder sehr informativ, unterhaltsam, spannend und überaus gut recherchiert. Doch ich hatte nichts anderes erwartet, den Matthias Bürgel, der selbst aktiv als Leiter einer Dienstgruppe beim Kriminaldauerdienst arbeitet, kennt sich aus in dem Metier. Mit Falk Hagedorn hat er einen sehr extravaganten, eigenwilligen Ermittler kreiert. Und auch diesmal wird es wieder sehr spannend, nicht nur durch diese kranke mordende Täterin, sondern zudem weil jemand nach Hagedorns Leben trachtet. Erneut ist wieder Hagedorns Freund Marius Bannert mit von der Partie, der im letzten Fall schon mit dabei war, als es um das Leben von Hagedorns Tochter Karina ging, die diesmal ebenfalls wieder eine Rolle spielt. Hagedorns erste Aufgabe führt uns allerdings zu einem Banküberfall, bei dem einer seiner Patienten der Täter ist. Doch leider trifft das SEK dabei eine Folgeschwerende Entscheidung und der Mann stirbt. Den Neuanfang in Konstanz hat sich Hagedorn sicher besser vorgestellt, den eigentlich bräuchte er dringend Patienten. Deshalb nimmt er dann doch den Auftrag vom LKA an, obwohl er wegen Karina nie mehr für die Polizei arbeiten wollte. Fasziniert bin ich diesmal nicht nur vom Konstanzer und Stuttgarter Setting, sondern ebenso von Hagedorns Opfer- und Täterprofilen, die der Autor hier sehr gut dargestellt hat. Die einzelnen Taten sind teils heftig beschrieben, sodass man als Leser keine schwachen Nerven haben sollte. Der etwas störrische, unzugängliche Falk Hagedorn gefällt mir diesmal deutlich besser als im ersten Band, vielleicht auch, weil ich inzwischen seine Art kenne? Die Darstellung seiner Querschnittlähmung und wie er damit zurechtkommt, finde ich absolut gelungen. Kriminalrätin Nadine Adler fand ich ebenfalls interessant und ich würde mich freuen, in der nächsten Folge wieder von ihr und von Bannert zu lesen. Im Laufe des Buches hatte ich eine Ahnung, was die Täterin anbelangt, was dann auch eintraf. Jedoch, wie sich dann der Fall entwickelt und welche Wendung der Autor am Ende noch mit eingebaut hat, damit hatte ich nicht gerechnet. Am Schluss war ich schon ein wenig traurig über den Verlust, doch was da im Flugzeug ablief, das war wirklich große Klasse und toll beschrieben. Wer dem ganzen besser folgen möchte, der sollte unbedingt zuerst "Dunkler Hass" lesen, ihr werdet es nicht bereuen. Für mich ein absolut empfehlenswerter Krimi, bei dem ich hoffe, dass die Reihe weitergeht. Selbst wenn ich mache Rollstuhlpraktiken für einen zwar sportlichen 56-jährigen Hagedorn etwas zu heftig fand, gibt es von mit definitiv wieder 5 von 5 Sterne.«
  21      0        – geschrieben von claudi-1963
 
Kommentar vom 1. September 2020 um 16:33 Uhr (Schulnote 1):
» Auch der zweite Auftritt des Fallanalytikers Falk Hagedorn bietet wieder Thrillerspannung vom Feinsten

In diesem Thriller schickt der Autor Matthias Bürgel den knorrigen Fallanalytiker Falk Hagedorn in seinen zweiten Fall und liefert dabei wieder packende Thrillerspannung vom Feinsten.

Eigentlich hat Falk Hagedorn, der nach einem Unfall seit Jahren dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen ist, die Arbeit für die Polizei längst hinter sich gelassen und sich mit einer eigenen Praxis selbstständig gemacht. Doch dann lässt er sich doch noch einmal vom LKA überreden, ein Täterprofil für eine grausame Mordserie im Umfeld von Flughäfen zu erstellen. Zwischen den Taten gibt es scheinbar keinen Zusammenhang und eine DNA-Spur von einem der Tatorte deutet auf eine Frau als Täterin hin. Doch wenn Hagedorn gewusst hätte, worauf er sich dabei einlässt, hätte er mit Sicherheit die Finger von der Sache gelassen.

Matthias Bürgel arbeitet selber als Kriminalbeamter und konnte so einiges an persönlichen Erfahrungen in die Geschichte einfließen lassen. Dies merkt man diesem Thriller auch jederzeit an, die Ermittlungen werden sehr realitätsnah beschrieben und auch die Abläufe innerhalb des Polizeiapparates kommen absolut glaubwürdig rüber.

Die Story selber besticht durch einen packenden Schreibstil und ein hohes Erzähltempo, die bildhaften Beschreibungen lassen zudem beim Lesen das Kopfkino auf Hochtouren laufen. Gekonnt treibt der Autor die gut aufgebaute Geschichte voran und lässt sie nach einigen überraschenden Wendungen schließlich in einem krachenden Showdown münden, der neben einem großen Schockmoment auch noch eine schlüssige Auflösung präsentiert. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Besonders Falk Hagedorn macht es einem dabei mit seiner arroganten und zuweilen auch ziemlich abweisenden Art nicht unbedingt leicht, ihn zu mögen. Doch immer wieder blitzt durch, das sich unter der rauhen Schale doch ein weicher Kern verbirgt.

Wer auf packende und wendungsreiche Thriller steht, wird hier bestens bedient und vorzüglich unterhalten.«
  15      0        – geschrieben von ech68
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