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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 11 - Fetenmord in Neuharlingersiel
Verfasser: Rolf Uliczka (12)
Verlag: Klarant (680)
VÖ: 25. August 2020
Genre: Kriminalroman (7594)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 172 (Kindle-Version)
Themen: DJ (18), Eifersucht (398), Geld (300), Kommissare (2002), Leichen (2084), Mord (5887), Ostfriesland (554), Rache (1974), SMS (51)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Am Morgen nach der großen Strandfete in Neuharlingersiel liegt DJ Carsten Kröger erstochen in seinem Wohnmobil. Nur wenige Stunden zuvor hatte er in dem ostfriesischen Hafenort mit Hits aus den 80er Jahren die Menge begeistert. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund durchleuchten das Umfeld des Discjockeys, der die Frauenherzen regelmäßig höherschlagen ließ. Hat seine Freundin Meite aus Eifersucht die Kontrolle verloren? Oder hat sich ein gehörnter Ehemann an dem charismatischen DJ gerächt? Zu einer weiteren Spur führt die mysteriöse SMS, in der von 50.000 Euro die Rede ist. Der Fall steckt voller Rätsel und wird nicht leichter, als eine zweite Leiche auftaucht …
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Aber sie war nach eigener Aussage bis zum Schluss der Veranstaltung gestern Abend noch hier am Strand. Das sollten wir mal im Hinterkopf behalten«, ergänzte Nina.
     »Dabei denkst du jetzt sicher an den Klassiker bei Brandstiftungen, bei dem der Brandstifter selbst später als cooler Helfer zur Stelle ist, oder?«
     »Alles denkbar, Bert. Warten wir mal ab, was sie uns zu sagen hat. Aber jetzt zu den beiden Roadies. Theoretisch könnten die ja auch für den Tod des DJs verantwortlich sein. Vielleicht gab es eine körperliche Auseinandersetzung. Der Tote hatte nämlich Blut an der Nase und im Gesicht.«
     »Zu blöd, wir haben jetzt keine Sicherheitswesten im Auto. Ist nicht auszuschließen, dass die beiden bewaffnet sind. Daher denke ich, dass es zur Vorsicht besser ist, wenn Rita und Oke gleich mit ihren Schutzwesten vorangehen, während wir beide sie sichern. Die Frau setzen wir so lange in unseren Wagen, den wir etwas abseits stellen«, gab Bert Anweisung.
     Nachdem die Angestellte des Kurvereins in Berts Privatwagen untergebracht war und er Rita und Oke eingewiesen hatte, klopfte die uniformierte Polizistin mehrmals hefig an die Tür des Campingwagens. Es dauerte trotzdem eine ganze Weile, bis sich drinnen etwas rührte. Dann steckte Fokke mit ziemlich zerknautschtem Gesichtsausdruck seinen Kopf zur Tür heraus. »Polizei!?«, entfuhr es ihm, als er Rita und ihren Kollegen mit ihrer Sicherheitsausrüstung vor der Tür stehen sah. »Ist was passiert? Brennt es irgendwo?«
     »Brennen nicht«, antwortete Rita. Sie hatte ihre rechte Hand, wie auch Oke und ihre beiden Vorgesetzten, griffbereit auf dem geöffneten Holster ihrer Waffe liegen. »Können wir mal reinkommen?«
     Fokke öffnete die Tür und machte den Weg frei. »Von mir aus. Sie werden mir ja sicher gleich sagen, was los ist. Hey, Malte! Wir haben Besuch, die Polizei!«
     Der Angesprochene schälte sich im Bett aus seiner Decke und schaute genauso verknittert die Beamten an wie sein Kollege eben an der Tür. »Haben wir was verbrochen? Oder was wollen Sie von uns?«, entfuhr es ihm dann.
     Auch Nina und Bert hatten inzwischen den engen Wohnwagen betreten. Nach gefährlichen Aktionen sah das hier im Moment allerdings nicht aus. Die größte Gefahr schien in der Luft zu liegen. Alleine beim Atmen hatten die Beamten das Empfinden, eine Alkoholvergiftung zu bekommen. Nina, die als Letzte den Wagen betreten hatte, ließ deshalb die Tür offen, um ein bisschen Frische hereinzulassen. Auch der Geruch nach Joints lag immer noch in der abgestandenen Luft, was sich durch einen Blick in den auf dem Tisch stehenden Aschenbecher bestätigte.
     »Gestern Abend auf der Bühne saht ihr noch ganz frisch aus. War wohl eine lange Nacht, oder wie sehe ich das?«, sprach Bert die beiden an, nachdem er sich und seine Leute vorgestellt hatte.
     »Kann sein«, räumte Fokke ein. »Aber um was geht es eigentlich, dass Sie uns hier so überfallen?«
     »Wann haben Sie Ihren Kollegen Carsten Kröger zuletzt gesehen?«, fragte Nina.
     »Wieso?«, wollte Malte wissen. »Fragen Sie ihn doch selbst, der steht mit seinem Wohnmobil auch hier auf dem Platz.«
     »Ich frage aber Sie und will eine Antwort«, wurde die Kommissarin energisch.
     »Keine Ahnung. Vielleicht zwischen zwei und drei. Oder was meinst du, Fokke? Wie spät war es, als Meite uns rausgeschmissen hat?«
     »Könnte sein«, bestätigte dieser. »Aber wieso fragen Sie danach? Ist denn was passiert?«, wollte er erneut wissen.
     »Warum hat Krögers Freundin Sie denn rausgeschmissen?«, hakte Nina nach, ohne auf die Frage einzugehen.
     »Na, warum schmeißt wohl eine Frau die Saufkumpane ihres Freundes raus? Natürlich, weil sie mit ihm ins Bett will, warum denn sonst?«, platzte es aus Malte heraus.
     »Hat sie das gesagt? Oder entspringt das Ihrer männlichen Fantasie?«, wollte Rita es ganz genau wissen.
     »Ist was mit Meite oder Carsten? Oder warum stellen Sie uns so komische Fragen?« Fokke begann sich langsam Sorgen zu machen. Irgendetwas war heute Nacht mit Meite schon merkwürdig gewesen. Sonst hatte sie doch meistens mit ihnen bis morgens durchgemacht. Nur einmal hatte sie sie tatsächlich rausgeschmissen, weil sie Carsten für sich haben wollte. Da war der Rausschmiss aber ganz anders verlaufen. Da hatte sie gelacht und mit den Augen gezwinkert.
     »Was überlegen Sie, Herr Kopmann?«, versuchte Nina den genauen Ablauf herauszufinden.
     »Ich bin mir auf einmal nicht mehr so sicher, dass Malte mit seiner Vermutung recht hat. Irgendwie war Meite anders als sonst. Sie kam aus der Toilette von Carstens Wohnmobil und sagte zu uns, dass wir gehen sollen, weil sie was mit Carsten zu klären hätte. Wir sind dann gegangen. Wollten doch dem Liebesglück nicht im Wege stehen. Und außerdem hatten wir hier auch noch eine volle Flasche kalt stehen.«
     »Die hier?« Nina zeigte auf eine leere Whiskyflasche, die auf dem Tisch neben dem Aschenbecher stand. Fokke nickte. »Und dann noch ein paar Joints, oder?« Fokke zuckte die Schultern.
     »Aber deswegen sind wir nicht hier«, hakte jetzt Bert ein. »Es tut mir leid, aber Ihr Freund Carsten Kröger ist heute Nacht verstorben.«
     »Nein, das kann doch nicht wahr sein!«, entfuhr es Fokke. »Wie ist das denn passiert? Der war doch noch putzmunter, als wir gingen.«
     »So eine Scheiße! Sagen Sie, dass das nicht wahr ist!« Malte vergrub sein Gesicht in der Bettdecke und die Polizisten hatten nicht den Eindruck, dass das gespielt war.

     »Näheres können wir Ihnen im Moment noch nicht sagen. Tut uns sehr leid«, sagte Nina, die beiden die Erschütterung durch diese Nachricht ansah.
     »Der kann doch nicht so einfach versterben!«, versuchte Fokke die Situation zu erfassen.
     »Wenn Sie zur Klärung der Todesumstände beitragen wollen, dann sollten Sie mit uns kooperieren. Zunächst ist es eine Tatsache, dass Sie heute Nacht noch mit dem Toten zusammen waren. Das heißt, als Erstes müssen wir alles tun, um ausschließen zu können, dass Sie etwas mit seinem Tod zu tun haben. Gab es vielleicht eine Auseinandersetzung zwischen Ihnen?«
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