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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 11 - Fetenmord in Neuharlingersiel
Verfasser: Rolf Uliczka (12)
Verlag: Klarant (682)
VÖ: 25. August 2020
Genre: Kriminalroman (7607)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 172 (Kindle-Version)
Themen: DJ (18), Eifersucht (399), Geld (300), Kommissare (2008), Leichen (2085), Mord (5895), Ostfriesland (555), Rache (1980), SMS (51)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Am Morgen nach der großen Strandfete in Neuharlingersiel liegt DJ Carsten Kröger erstochen in seinem Wohnmobil. Nur wenige Stunden zuvor hatte er in dem ostfriesischen Hafenort mit Hits aus den 80er Jahren die Menge begeistert. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund durchleuchten das Umfeld des Discjockeys, der die Frauenherzen regelmäßig höherschlagen ließ. Hat seine Freundin Meite aus Eifersucht die Kontrolle verloren? Oder hat sich ein gehörnter Ehemann an dem charismatischen DJ gerächt? Zu einer weiteren Spur führt die mysteriöse SMS, in der von 50.000 Euro die Rede ist. Der Fall steckt voller Rätsel und wird nicht leichter, als eine zweite Leiche auftaucht …
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Entschuldigen Sie, wenn ich so direkt frage«, konnte Nina es sich nicht verkneifen. »Auch wenn Sie im Unternehmen Ihres Vaters den Umgang mit Leichen gewohnt sind, aber der Tod von Carsten Kröger scheint Sie ja erstaunlich kaltzulassen. Wie kommt das?«
     »Ist eine lange Geschichte«, antwortete die Angesprochene.
     »Gibt es auch eine Kurzfassung?«, wollte die Kommissarin wissen.
     Aber bevor es zu einer Antwort kam, näherten sich einige Polizeifahrzeuge. Vorneweg Polizeihauptmeisterin Rita Schneider und Polizeiobermeister Oke Helmers mit einem Einsatzwagen, dahinter die Wagen der Forensik. Rita und Oke gehörten genauso wie Silke zum Stammteam von Kommissar Bert Linnig.
     Polizeihauptmeisterin Silke Jansen war bereits am längsten im Team. Eine Ostfriesin, blond und ganz leicht barock in der Form, aber nicht unbeweglich. Wenn sie gelobt wurde oder aufgeregt war, sah man das ihrer Gesichtsfarbe an. Auch war Silke absolut verlässlich und oft schon vor der Zeit im Dienst. Da sie mal das Haus ihrer Oma erben sollte und einen festen Freund hatte, kam der heimatliche Dienstort bei ihr vor Karriereambitionen.
     Im Gegensatz dazu hatte ihre Kollegin, Polizeihauptmeisterin Rita Schneider, bis vor Kurzem eine Karriere als Kommissarin angestrebt. Sie war vor noch nicht allzu langer Zeit von Osnabrück nach Ostfriesland versetzt worden. Doch als Bert sie schon für einen Laufbahnwechsel vorschlagen wollte, hatte Rita überraschend der Pfeil Amors getroffen und sie hatte ihre Karrierepläne – zumindest vorerst – auf Eis gelegt. Dabei war sie eine geistig und körperlich äußerst quirlige Polizistin. Zu ihrem Ehrgeiz passte absolut, dass sie bereits in der Jugend Landesmeisterin im Sprint gewesen war. Mit ihrer mittelblonden praktischen Kurzhaarfrisur war sie nicht gerade das Modelgesicht für Kosmetik. Das wurde aber durch sehr sympathische, ebenmäßige Gesichtszüge mehr als ausgeglichen. Trotz ihres sehr gewinnenden Lächelns konnte sie allerdings einen sehr bissigen Humor entwickeln.
     Polizeiobermeister Oke Helmers war der Jüngste im Team und mit seinen gut zwei Metern Länge und den blonden Strubbelhaaren ein typischer Ostfriese. Er war Nachfolger des bei einem Anschlag ums Leben gekommenen Polizeihauptmeisters Bernd Guben. Schon in kurzer Zeit hatte er sich mit guten Beiträgen als Computerfreak ins Team einbringen können und war deswegen vor Kurzem zum Polizeiobermeister befördert worden. Wie auch Silke war er fest in der ostfriesischen Scholle verwurzelt. Von seinen Eltern besaß er bereits ein Grundstück, auf dem er demnächst sogar bauen wollte.
     Rita und Oke meldeten sich bei ihrem Teamleiter und seiner Vertreterin zum Einsatz. Nina, die sich bereits einen ersten Überblick verschafft hatte, wies Bert und die gerade angekommenen Kollegen der Spurensicherung kurz am Tatort ein.
     »Wir brauchen die Fingerabdrücke der Angestellten des Kurvereins, die im Wohnmobil gewesen ist«, sagte Sören zu Nina, »und am besten auch gleich eine DNA-Probe, wenn sie einverstanden ist.«
     »Können Sie alles von mir bekommen, auch wenn ich nur die Tür ohne Handschuhe angefasst habe«, sagte die junge Frau, die noch in Berts Auto saß, durch die geöffnete Scheibe und stieg aus.
     »Heißt das, Sie waren im Wagen drin, aber mit Handschuhen?«, fragte Sören ungläubig.
     »Ja«, bestätigte Carmen Niehus. »Sowas hab ich immer in der Tasche.« Sie zog ein paar hellblaue Latexhandschuhe aus der Gesäßtasche ihrer Jeans. »Die können Sie haben, die hatte ich vorhin an, als ich kurz nach dem Toten geschaut habe, ob ich ihm noch helfen könnte. Wäre möglich, dass ein paar Blutspuren vom Toten drangekommen sind, als ich nach seinem Puls gefühlt habe. Er hat Blut auch im Gesicht und am Hals.«
     »Sie kennt den Umgang mit Leichen. Ihr Vater ist Bestatter«, informierte Nina den Leiter der Spurensicherung, als sie seinen fragenden Blick sah. »Eigentlich müsste auch die Freundin des Toten hier im Wagen gewesen sein, wie uns Frau Niehus gerade gesagt hat.«
     »Ah, du sprichst von der jungen Frau, die wir gestern bei ihm auf der Bühne gesehen haben. Und die beiden Männer, die dabei waren, sind bestimmt seine Roadies gewesen«, vermutete Sören.
     »Zu denen wollen wir gleich, sobald deine Leute mit der Erfassung der forensischen Daten von Carmen Niehus fertig sind«, sagte Nina. »Da könnte auch noch Arbeit auf euch zukommen, denn die beiden Roadies waren vermutlich zur Tatzeit auch hier.«
     »Wir können los«, sagte Bert, nachdem Carmen ihre forensischen Daten abgeliefert hatte. »Frau Niehus, Sie fahren bitte mit unseren Kollegen im Einsatzwagen vorneweg. Wir folgen.«
     Als die beiden Kommissare wieder in ihrem Privat-PKW saßen, sagte Bert: »Später wird vielleicht Dr. Rabe schon hier sein und wir können noch kurz mit ihm sprechen. Rita hat mir gerade gesagt, dass er sich schon von unterwegs gemeldet hat.«
     »Wir sollten uns auch auf jeden Fall nochmal mit Carmen Niehus unterhalten. Ich bin gespannt, was sie uns noch zu ihrer ›langen Geschichte‹ über ihr Verhältnis zu dem Toten zu erzählen hat. Sein Tod schien sie ja völlig kaltgelassen zu haben. Ist doch nicht normal, selbst wenn man es öfter mit Leichen zu tun hat. Aber zu den Leichen hat sie in aller Regel keine emotionale Beziehung gehabt, was man in Bezug auf den Ex sicher nicht sagen kann. Wer weiß, vielleicht könnte sie selbst auch noch eine alte Rechnung mit dem DJ offen gehabt haben.«
     »Nicht auszuschließen, ich fand das auch sehr merkwürdig«, bestätigte Bert. »Auf jeden Fall scheint sie sich nicht nur mit den früheren Gepflogenheiten des DJs gut auszukennen, sie ist auch aktuell sehr gut informiert. Weiß zum Beispiel, wie seine derzeitige Freundin mit Vor- und Zunamen heißt und dass sie normalerweise nicht alleine nach Hause fahren würde. Obwohl das alleine hier auf dem Land, wo unter den Einheimischen fast jeder jeden kennt, nichts heißen muss.«
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