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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 11 - Fetenmord in Neuharlingersiel
Verfasser: Rolf Uliczka (12)
Verlag: Klarant (682)
VÖ: 25. August 2020
Genre: Kriminalroman (7613)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 172 (Kindle-Version)
Themen: DJ (18), Eifersucht (399), Geld (301), Kommissare (2011), Leichen (2089), Mord (5901), Ostfriesland (555), Rache (1984), SMS (51)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (11)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Am Morgen nach der großen Strandfete in Neuharlingersiel liegt DJ Carsten Kröger erstochen in seinem Wohnmobil. Nur wenige Stunden zuvor hatte er in dem ostfriesischen Hafenort mit Hits aus den 80er Jahren die Menge begeistert. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund durchleuchten das Umfeld des Discjockeys, der die Frauenherzen regelmäßig höherschlagen ließ. Hat seine Freundin Meite aus Eifersucht die Kontrolle verloren? Oder hat sich ein gehörnter Ehemann an dem charismatischen DJ gerächt? Zu einer weiteren Spur führt die mysteriöse SMS, in der von 50.000 Euro die Rede ist. Der Fall steckt voller Rätsel und wird nicht leichter, als eine zweite Leiche auftaucht …
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Rolf Uliczka gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Fetenmord in Neuharlingersiel

2. Kapitel


Nina und Bert waren mit dem Volvo auf dem Weg nach Neuharlingersiel, als sich das Kommissariat über Handy meldete. Polizeihauptmeisterin Silke Jansen war am Telefon: »Wir haben einen Toten in Neuharlingersiel auf dem Campingplatz. Ihr wollt doch dort eure Fahrräder abholen. Seid ihr schon da?«
     »Noch nicht, aber gleich«, antwortete Nina, die den Wagen fuhr, über die Freisprechanlage. »Was ist denn passiert? Es war doch gestern alles ruhig bei der Strandfete.«
     »Jemand vom Kurverein hat gemeldet, dass DJ Carsten Kröger tot, wahrscheinlich erstochen, in seinem Wohnmobil gefunden wurde. Die Leute vom Bühnenabbau wollten am Strand den Anhänger des DJs, der ihnen im Weg stand, weghaben. Deswegen ist jemand vom Kurverein zu seinem Wohnmobil gefahren, um ihn zu wecken. Rita und Oke sowie die Spurensicherung sind schon unterwegs zum Campingplatz.«
     »Silke, wir fahren direkt dorthin. Ist die Rechtsmedizin in Oldenburg schon informiert?«
     »Noch nicht. Ich wollte als Erstes euch Bescheid sagen. Werde aber gleich bei Dr. Rabe anrufen«, sagte die Polizistin.
     Kurz darauf kamen die beiden Kommissare bei der Anmeldung des Campingplatzes an. Vor dem Eingang stand eine junge Frau, die Nina gleich nach dem Aussteigen ansprach: »Moin, ich bin Carmen Niehus vom Service des Kurvereins. Sie sind doch von der Polizei. Ich hab sie schon mal gesehen, als Sie hier bei uns im Hafen im Einsatz waren. Ich habe den Toten gefunden und bei Ihnen in Wittmund angerufen. Und jetzt habe ich hier auf Sie gewartet.«
     »Moin. Kommissarin Nina Jürgens vom Kommissariat Wittmund«, stellte die Angesprochene sich vor. »Zeigen Sie uns bitte, wo der Wagen des Toten steht. Sie können hier einsteigen.« Gut, dass wir die Fahrräder noch nicht hinten drin liegen haben, dachte Nina, als sie die rechte hintere Wagentür öffnete.
     Nachdem Bert die Frau begrüßt und sich vorgestellt hatte, fragte er: »Unsere Kollegin sagte uns, dass der Tote der DJ von gestern Abend, Carsten Kröger, ist und wahrscheinlich erstochen wurde. Was können Sie uns dazu sagen?«
     »Am Ende der Straße rechts und dann etwa hundert Meter«, gab die junge Frau Anweisung, bevor sie antwortete. »Carstens Disco-Anhänger stand den Leuten von der Firma für den Bühnenabbau am Strand im Weg. Deswegen haben sie bei uns im Info-Zentrum des Kurvereins angerufen. Ich bin dann mit dem Fahrrad zu seinem Wohnmobil gefahren und wollte ihn wecken. Ich kenne ihn und weiß, dass er nach einem Auftritt mit seinen Kumpels gerne einen säuft. Daher war ich auch nicht überrascht, dass er sich auf mein Klopfen nicht rührte. Die Tür war nicht abgeschlossen und so habe ich sie aufgemacht. Da rechts, das silberfarbene Wohnmobil«, unterbrach sie sich.
     »Okay, sprechen Sie weiter. Mein Chef hört zu. Ich schau mich mal um«, sagte Nina, bevor sie ausstieg.
     »Also, Sie haben die Tür aufgemacht, und dann?«, ermunterte Bert die junge Frau.
     »Da sah ich ihn dann liegen. In der Bauchgegend alles voll Blut. Und neben ihm auf dem Boden ein großes blutiges Messer. Ich bin zu ihm hin, um zu sehen, ob man ihm noch helfen kann. Obwohl ich dafür nicht viel Hoffnung hatte. So wie er mit seinem Kopf gegen den Küchenschrank gelehnt dalag und einen mit leblosen Augen ganz verwundert anzustarren schien, wusste ich schon, der hat es hinter sich. Dann habe ich nur geschaut, ob noch jemand im Wagen war. Aber er war allein.«
     »Das war zwar mutig, aber auch nicht ganz ungefährlich. Sie hätten sich damit ja auch selbst in Gefahr bringen können«, stellte der Kommissar fest. »Dabei schildern Sie das Ganze so cool, als würden Sie eine Szene aus einem Fernsehkrimi beschreiben oder wären Polizistin in unserer Forensik. Sie sind aber doch beim hiesigen Kurverein angestellt, oder?«
     »Bin ich, allerdings nur als Saisonaushilfe«, bestätigte sie lachend. »Ich kenne mich mit Leichen aus. Mein Vater hat ein Bestattungsunternehmen und ich arbeite mit ihm zusammen, auch beim Herrichten der Toten. Da man da manchmal sehr spontan mit zupacken muss, habe ich immer ein paar Latexhandschuhe in meiner Jeans. Daher werden Sie Fingerabdrücke von mir auch nur an der Türklinke finden. Und da Sie mich mit Sicherheit gleich fragen werden, woher ich das mit Carstens Besäufnissen weiß. Ich war vor einem Jahr eine Zeit lang mit ihm zusammen. Aber dann hatte er mir doch zu viele Fans, vor allem weibliche, wenn Sie verstehen, was ich meine.«
     In diesem Moment kam Nina an die Beifahrertür und Bert ließ die Scheibe runter. »Es ist der DJ. So wie es aussieht, Stich in den Bauch. Vermutliche Tatwaffe liegt neben ihm auf dem Boden. Sonst scheint niemand im Wagen zu sein. Ich habe aber darauf verzichtet reinzugehen. Das wollte ich der Rechtsmedizin und unserer Forensik überlassen. Hoffentlich haben Sie drinnen nichts angefasst«, sagte sie dann noch an die junge Frau gewandt.
     Bert informierte seine Kollegin über das, was er gerade erfahren hatte.
     »Hatte mich auch schon gewundert, wie gefasst Sie waren, als Sie bei uns in den Wagen stiegen«, sagte Nina. »Aber wenn Sie den DJ so gut kennen, es waren gestern noch eine Frau und zwei Männer bei ihm mit auf der Bühne. Wissen Sie, wer das war und wo wir die finden?«
     »Als ich gestern Abend den Platz verließ, waren die vier noch beim Verladen ihrer Anlage. Das war seine derzeitige Freundin, Meite Hansen, mit der er auch zusammenwohnt, und seine beiden Freunde Fokke Kopmann und Malte Berens, die ihm beim Auf- und Abbau helfen. Und wo Sie die finden? Meite müsste eigentlich bei ihm im Wagen gewesen sein. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass sie alleine nach Hause ist. Und seine Freunde werden in ihrem Campingwagen hier auf dem Platz ihren Rausch ausschlafen. Da kann ich Sie gleich hinführen. Schließlich habe ich die Plätze für Carsten und seine Leute organisiert.«
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