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TASCHENBUCH
 
Die Götter der Dämmerung
Verfasser: Jasmin Engel (1)
Verlag: Oldib (1)
VÖ: 8. Juni 2020
Genre: Fantasy (12249)
Seiten: 316
Themen: 7. Jahrhundert (32), Außenseiter (218), Außerirdische (595), Götter (758), Maya (27), Mission (717), Mittelamerika (14)
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Der Roman spielt im 7. Jahrhundert bei den Maya und hat Prä-Astronautik zum Haupt-Thema. Das heißt, Außerirdische, die einst die alten Kulturen der Erde beeinflussten. Auch die Mythenwelt der Maya und ein dunkler Gott, der Blutopfer verlangt, sind zentral. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, vor allem aus der von zwei Außenseitern, die sich entgegen ihrer Vorurteile dann gegen einen mächtigen Feind verbünden. Eine Art Götterdämmerung bricht an, als das Ende der Erdenbesuche eingeläutet wird.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Jasmin Engel für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Jasmin Engel gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

6. Kapitel: Eine Ungeheuerlichkeit

(Auszug)
...


Jetzt bekam er aus den Augenwinkeln mit, wie ihm Sephiram von weit oben auf dem Stufentempel zuwinkte. Der Captain war alleine auf diese Seite der Pyramiden-Plattform gelaufen, damit ihn die drei Rastenden sehen konnten. Lächelnd hob Xio die Hand und reckte ein wenig den Hals nach seinem Liebhaber.
     Schlagartig senkten sich seine Mundwinkel wieder. Genau jenes ungute Gefühl, von einem Fremden beobachtet zu werden, überkam Xio gerade zum zweiten Mal!
     Einen Moment später ertönte ein Schrei, der ihn zusammenzucken ließ. Er kam wahrscheinlich von einem Mann und klang, als würde jemand sehr erschrecken.
     Sephiram spurtete zurück auf die andere Seite des Stufentempels.
     Kihan und die junge Exobotanikerin lösten sich entsetzt voneinander. „Was …“ Xio und seine beiden Kameraden kamen nicht dazu sich das zu fragen, denn erneut hallte ein Schrei bis zu ihnen. Es war eindeutig ein Schmerzensschrei – und diesmal musste er von einer Frau stammen! Der junge Thokadier sprang rasch von der Pyramidenstufe auf, in der nächsten Sekunde auch das Pärchen. Zu Dritt rannten sie auf den Osttempel zu.
     Am Fuße des sandroten Monumentalbaus spähten sie angestrengt nach oben. Von ihrem Standpunkt aus konnten sie erkennen, dass Commander Etharah gekrümmt auf der vorletzten Pyramidenstufe saß. Ihr Bein lag etwas vedreht auf dem Stein und sie hielt sich den rechten Fußknöchel. Ilu hatte etwas wie einen Speer in der Hand! Die anderen standen um Etharah und den jungen Offizier versammelt.
     „Was ist bloß dort oben geschehen?“, rief Kihan besorgt aus.
     Während Xio bereits die erste hohe Stufe erklomm, forderte er das Paar auf: „Lasst uns zumindest so weit nach oben steigen, bis wir besser sehen und etwas über den Vorfall erfahren können!“
     Sie nickten angespannt.
     Xio war so aufgeregt, dass es ihn die Anstrengung ein wenig vergessen ließ. Seinen beiden Kameraden schien es ähnlich zu gehen.
     Schließlich machten die Drei ein paar Pyramidenstufen unter ihrer Gruppe Halt.
     Während sie schwitzend nach Atem rangen, grüßte Sephiram sie knapp.
     Der Team-Arzt saß neben Etharah und wollte offenbar ihr Bein befühlen. Sie knurrte ihn regelrecht an, ließ es nicht zu.
     Jetzt erkannte Xio, dass es kein Speer sondern ein Pfeil war, den Ilu weiterhin in der linken Hand hatte und wie unter Schock anstarrte. Die anderen standen nervös in der Nähe und hielten von jeder Seite der Plattform Ausschau. Einige von ihnen spähten bereits durch die Visiere ihrer Betäubungswaffen, andere bloß durch ein Fernrohr. Beides gehörte zu der Grundausstattung von interplanetaren Reisenden wie ihnen.
     „Oh nein! Wie können wir helfen?“ Mitgefühl stand genauso wie Bestürzung in Kihans gerötetem Gesicht.
     Ihr Captain schüttelte mit bebenden Nasenflügeln den Kopf und schimpfte: „Man könnte doch wohl meinen, dass bei einem Tempelkomplex auch mal Priester auftauchen! Wir benötigen eine Sänfte! Und außerdem …“
     „Sephiram, was genau ist denn passiert?“, wollte Xio nun endlich wissen. Die ganze Zeit über hatte er seinen skeptischen Blick kaum von Ilu mit dem Pfeil wenden können.
     Doch das änderte sich, als der Expeditionsleiter ihm aufgebracht eröffnete: „Man hat uns feige aus dem Hinterhalt angegriffen! Jemand hat mit einem Pfeil auf uns geschossen! Auf uns!“ Bei den letzten Worten hatte Sephiram sogar feuchte Augen bekommen – als habe man ihn persönlich zutiefst beleidigt.
     „Nein!“, rief Ilu plötzlich energisch, „Mich hat man angegriffen! Ich allein war ihr Ziel!“ Dabei schaute er auf seine linke Schulter und nahm mit einem leisen Stöhnen die rechte Hand weg. Xio war vorhin gar nicht aufgefallen, dass er sie auf die Stelle gepresst hatte. Alle Augen wandten sich jetzt dem exzentrischen Nibiruaner zu. Seine Handfläche war blutig wie der Stoff seiner Schutzjacke, der darunter zum Vorschein gekommen war.
     Ihr Team-Arzt eilte gleich an die Seite des jungen Offiziers, um sich die Wunde anzusehen.
     Indessen ergänzte Sephiram noch: „Ilu ist nach dem Pfeilschuss zur Seite gesprungen und dabei gegen Etharah geprallt. Der Commander fiel ungünstig hin, wobei sie sich am Bein verletzt hat.“
     „Ungünstig könnte man es nennen, wenn ich von der Plattform heruntergefallen wäre!“, merkte Etharah mit einem bitteren Lachen an.
     Kurz darauf befand der Arzt ihrer Gruppe: „Zum Glück hat der Pfeil seine Schulter bloß gestreift.“ Daraufhin holte er Verbandszeug aus seinem Rucksack und versorgte die Wunde.
     Xio sah wie sich der Captain derweil seinen Leuten anschloss, die von oben die ganze Umgebung im Blick behielten. „Habt ihr etwas entdeckt?“, erkundigte sich Sephiram. Sie verneinten bedauernd.
     Dann kehrte der Arzt zu Etharah zurück, die nun bereit war, sich das Bein betasten zu lassen. Dabei meinte die Zwei-Stern-Wächterin an Ilu gewandt: „Ja, du hast einen Streifschussabbekommen. Aua!“ Etharah sah ihren Sanitäter finster an, bevor sie fortfuhr: „Aber du kannst nicht sicher sagen, dass der Angriff allein dir galt.“
     Der blasse Nibiruaner mit den leuchtend blauen Augen konterte entschlossen: „Doch! Ich spüre es.“
     „Du spürst es. Wer sollte denn dermaßen etwas gegen dich haben, dass er dich töten wollte?“
     „Welcher Mensch sollte überhaupt etwas gegen seine Götter haben?“, konterte Ilu.
     Betroffenes Schweigen herrschte für einige Sekunden. Danach meinte Etharah: „Wie auch immer. Wichtig ist, dass wir herausfinden, wer und warum überhaupt jemand mit Pfeil und Bogen auf uns zielt.“
     „Auf mich!“, bestand der junge Offizier erneut.
     Etharah schnaubte und winkte ab.
     Xio fragte sich, ob Ilu eher eine starke Intuition oder Paranoia hatte, dass er den Angriff allein auf sich bezog.
     Im nächsten Moment rief Sephiram mit aufgehellter Miene: „Endlich!“, und wies nach unten.

     Eine Gruppe Maya betrat gerade den West-Eingang des Platzes.
     Xio und die anderen winkten die Priester herbei und riefen nach ihnen.
     Die vier Männer starrten sie mit offenen Mündern an. Mächtige Götter verlangten Hilfe von ihnen, schwachen Menschen?

...
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