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Tödlicher Fehler
Verfasser: Andreas Adlon (14)
Verlag: Eigenverlag (17549)
VÖ: 21. August 2020
Genre: Kriminalroman (7615)
Seiten: 256 (Taschenbuch-Version), 191 (Kindle-Version)
Themen: Fehler (370), Nordsee (320), Studenten (1004), Verschwinden (1884)
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Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andreas Adlon für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Andreas Adlon gibt es bei Twitter und bei Facebook.
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Prolog


Sonnenstrahlen kitzelten ihr Gesicht. Anstatt sofort aufzustehen, drehte sie sich auf die andere Seite und kuschelte sich in ihrer flauschigen Bettdecke ein. Zu schön war der Traum, in dem sie an einem Strand auf den Seychellen lag. Es hätte genauso gut ein anderer Strand irgendwo auf der Welt sein können. Träume sind normalerweise nicht mit Prospekten oder Hinweisschildern ausgestattet. Doch für Tamara sollten es die Seychellen sein. Mit ihrer besten Freundin Ella hatte sie gestern eine Dokumentation über wunderschöne Urlaubsinseln im Fernsehen gesehen. Sie glaubte, die Dokumentationsreihe hieß sogar Wunderschön, wusste es aber nicht genau. Jedenfalls waren sie beide von den Bildern gleichermaßen fasziniert gewesen.
     »Boah, einen schöneren Strand habe ich noch nie gesehen. Da müsste man mal hin«, hatte sie zu Ella gesagt.
     »Warum machen wir es dann nicht einfach?«
     »Das sagst du so einfach, das ist doch bestimmt viel zu teuer. Indischer Ozean«, Tamara tippte sich mit dem Zeigefinger gegen ihre Schläfe. »Allein der Flug kostet ein kleines Vermögen.«
     »Man kriegt alles hin, wenn man es unbedingt will«, dabei lächelte Ella überzeugend.
     Tamara hielt das immer noch für eine Schnapsidee, aber der Gedanke hatte sie nicht losgelassen und sie bis in ihren Traum verfolgt. Vielleicht hatte Ella recht, wieso sollte man immer vernünftig sein?
     Sie konnte nicht mehr einschlafen und malte sich diesen Traumurlaub in den prächtigsten Farben aus. Die Augen geschlossen haltend, drehte sie sich erneut um. Jetzt wollte sie die Sonnenstrahlen bewusst genießen. Bei sommerlichen Temperaturen rauschte das Meer in ihrer Vorstellung gleichmäßig vor sich hin, ließ die Wellen am Strand auslaufen und umspülte ihre Füße. Tamara wusste nicht, ob die Luft- oder die Wassertemperatur höher war, letztlich egal, beides fühlte sich angenehm an. Hinter ihr lag Ella auf einer Liege, hielt einen Cocktail in der Hand und rief: »Hab ich es dir nicht gesagt? Man kann alles, wenn man es nur will.«
     Tamara setzte sich im Bett auf und seufzte. An diese Vorstellung könnte ich mich gewöhnen, dachte sie und ging ans Fenster. Draußen bot das Wetter ihr das Gegenteil ihrer Wunschvorstellung. Vor die Sonne hatten sich dunkle Wolken geschoben. Noch nicht mal für knackig knirschenden Schnee reichte es. Bei nasskalten Temperaturen kämpften sich dick eingepackte Spaziergänger durch den Alltag.
     Tamara schüttelte sich und beschloss, eine heiße Dusche zu nehmen, damit sie sich zumindest was die Temperaturen betraf in ihren Traum flüchten konnte. Eines stand fest: Wenn sie auf die Seychellen in den Urlaub fliegen sollte, dann mit Ella. Seit fünf Semestern studierten sie gemeinsam Grundschullehramt an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.
     Während sie sich vor dem Spiegel abtrocknete, betrachtete sie sich im Spiegel. Sie war nicht hässlich. Ihre Freundin behauptete sogar, sie sei ausgesprochen hübsch. Tamara sah das anders, sie fand ihre Nase zu klein, ihre Ohren ein wenig abstehend, ihre dunkelblonden, schulterlangen Haare langweilig. Sie bleckte die Zähne wie ein Pferd. Zweifelsfrei waren diese schön. Dafür erachtete sie ihre Brüste als zu groß und ihre Hüften als zu breit. Sie hielt die Luft an, damit ihr Bauch flacher aussah. Enttäuscht stieß sie ihren Atem wieder aus. Tamara fragte sich, ob Männer sich auch so kritisch betrachteten.
     Sie schlüpfte in einen Frottee-Bademantel und schaltete ihr Handy ein. Während es hochfuhr, setzte sie Kaffeewasser auf. Anschließend tippte sie ihre PIN ein. Es gab eine einzige neue Nachricht, abgeschickt von Ella gestern um 22:16 Uhr. Tamara hatte ihr Smartphone gestern frühzeitig ausgeschaltet, ihr Akku war fast leer. Somit lud sie ihn über Nacht.
     Als sie die Nachricht las, hatte sie das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Sie verstand sofort, was dort stand, ihr Verstand weigerte sich jedoch, es zu glauben. Da stand:
     Ich habe mich mit einem Typen aus dem Internet getroffen. Der ist irgendwie merkwürdig, bin gerade auf Klo. Wenn ich mich bis morgen früh nicht gemeldet habe, geh bitte zur Polizei. LG Ella
     Tamara überprüfte die Uhrzeit auf ihrem Smartphone. Es war schon kurz nach elf.
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