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Delete me
Verfasser: Hansjörg Nessensohn (3)
Verlag: Ueberreuter (320)
VÖ: 17. August 2020
Genre: Jugendliteratur (8620) und Thriller (7969)
Seiten: 352 (Gebundene Version), 298 (Kindle-Version)
Themen: Apps / Software (104), Klonen (51), Lehrer (820), Mobiltelefone (95), Nachricht (195), Virtuelle Realität (62)
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Lesermeinungen (1)     Blogger (2)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 8. Dezember 2020 um 12:11 Uhr (Schulnote 1):
» Kurzmeinung:
Spannende Handlung, berührende Themen und dystopische (nicht allzu ferne) Welt - ein lesenswertes Buch und für mich ein Highlight.

Rezension:
Nessensohns Geschichte dreht sich um eine Gruppe Jugendlicher, deren Klasse bei einem Attentat zur Hälfte ausgelöscht wurde. Einfühlsam setzt sich der Autor mit den Folgen dieses schrecklichen Einschnitts in das Leben junger Menschen auseinander. Gleichzeitig bietet er eine spannende Handlung, in der die Gründe für diese Tragödie beleuchtet werden und die Protagonisten über sich selbst hinauswachsen. Harte Themen in einem Jugendbuch, welche aber jeden Menschen betreffen können.

Das besondere an dem Buch ist das faszinierende Programm, welches entwickelt wurde und die Geschichte zu einer erschreckend realen Dystopie werden lässt. Es freut mich zudem, dass die Geschichte in Deutschland spielt und ich mit den Protagonisten im Stau bei Berlin und Frankfurt stehen darf.
... und dass wir endlich erfahren, warum es mit dem BER-Flughafen wirklich so lange dauert, bis er eröffnet wird :D

Der Schreibstil des Buches ist locker und flüssig. Es werden zudem unterschiedliche Erzählformen verwendet: direkte Chatverläufe, Briefe, Whatsapp-Nachrichtenverläufe und hauptsächlich die klassische Erzählweise in der personalisierten Erzählform. Bei letzterem wechseln die Perspektiven, es wird sich aber auf zwei Hautprotagonisten konzentriert. Die unterschiedlichen Erzählarten passen sich sehr gut aneinander an und schaffen eine zusätzliche Atmosphäre, die die Spannung steigert.

Absolut bemerkenswert - und das, was dieses Buch für mich zu einem Highlight macht - ist der Umgang mit den jungen und zutiefst verletzten Protagonisten. Schonungslos offen wird ihre Einsamkeit und auch Verzweiflung dargestellt, zu dem das Attentat geführt hat. Die Protagonisten leiden, reden und verletzen auch einander, und doch klammern sie sich an kleinen Funken der Hoffnung fest, um irgendwie aus diesem Sumpf zu entkommen. Sie arbeiten an sich und an ihren Beziehungen zueinander.
Um all das darzustellen braucht der Autor keine großen plakativen Hülsen. In wenigen Worten schafft er es die Stimmung und die Entwicklungen einzufangen.

Die Protagonisten wurden einfühlsam charakterisiert und facettenreich dargestellt, selbst der Antagonist war nicht nur böse. Besonders beeindruckt hat mich Finn mit seiner inneren Stärke und seinem Mut.

Noch ein bisschen Kritik: Ich hätte gerne an der einen oder anderen Stelle ein bisschen mehr HIntergrund gehabt oder eine Logikfrage geklärt bekommen. Zum Beispiel: Warum ausgerechnet Finn?
Auch das Ende war etwas abrupt, für meinen Geschmack zu offen und in Details nicht ganz nachzuvollziehen. Da dies aber weder die Spannung, noch meine Betroffenheit geschmälert hat, kann ich gute damit leben :D«
  16      0        – geschrieben von dekanda
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