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Devolution
Verfasser: Max Brooks (1)
Verlag: Goldmann (1958)
VÖ: 17. August 2020
Genre: Thriller (6652)
Seiten: 464 (Taschenbuch-Version), 316 (Kindle-Version)
Themen: Aussteiger (4), Siedlung (13), Vulkanausbruch (23), Wälder (743), Wildnis (186)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Devolution« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Max Brooks, seines Zeichens der Sohn von Mel Brooks und Schöpfer der Romanvorlage für den (inhaltlich stark abweichenden) Film »World War Z«, hatte es im Juni mit seinem Buch »Devolution« auf die Bestsellerliste der New York Times geschafft, wie wir euch an dieser Stelle berichteten. Seitdem sind nur wenige Wochen vergangen, und schon ist das Buch auch in deutscher Sprache zu bekommen. Wir haben drei unserer Mitarbeiter die ersten Seiten für unser »Projekt 10« gemeinsam lesen lassen, um sie anschließend entscheiden zu lassen, ob sie anhand dieses Auftakts motiviert wären, auch den Rest des Buchs zu lesen.

Das Buch

»Devolution« wurde vor knapp zwei Wochen vom Goldmann Verlag veröffentlicht und hat einen Umfang von 464 Seiten. Das Buch kostet - sowohl in digitaler Version als auch als Printausgabe - zehn Euro. Eine rund elf Stunden lange Hörbuch-Ausgabe wurde von David Nathan eingelesen, der auch schon in der Vergangenheit den Storys von Max Brooks seine Stimme geliehen hat. Während das Buch beim englischsprachigen Amazon extrem gut abschneidet, ist man bei der deutschen Version des größten Tante-Emma-Ladens der Welt bisher deutlich zurückhaltender.

Laut Buchbeschreibung berichtet »Devolution« vom Schicksal einer kleinen Aussteiger-Gemeinde namens Greenloop, die sich in der Nähe eines Vulkans befindet. Nachdem dieser ausbricht, wird der Ort von der Außenwelt abgeschnitten und gerät zusehends in den Fokus einer unbekannten Bedrohung. In den Wäldern befinden sich augenscheinlich hochentwickelte affenähnliche Kreaturen, und die Menschen sind ihre Beute.

Die ersten zehn Seiten

Das Buch setzt längere Zeit nach dem (fiktiven) Ausbruch des Mount Rainier an und beginnt mit einem Journalisten, dem ein Artikel zugeschickt wird, laut dem eine Ortschaft - nämlich eben das erwähnte Greenloop - von Bigfoot unsicher gemacht und zerstört wurde. Zunächst sorgt die E-Mail für Kopfschütteln, jedoch macht es skeptisch, dass der Ort laut den bestehenden Erkenntnissen gar nicht direkt von dem Vulkanausbruch betroffen war, es dort dennoch aber zu merkwürdigen Zwischenfällen gekommen sein muss. Auch die Beweggrunde, aus denen der Absender der Mail gerade diesen Journalisten ausgesucht hat, erscheinen schlüssig. Demnach gibt es ein Tagebuch einer Bewohnerin des Ortes, ihres Zeichens die (seitdem verschwundene) Schwester des Verfassers des Artikels, die haarklein von einer Belagerung durch affenartige Kreaturen berichtet. Da sich der Journalist für Bigfoot bzw. Sasquatch interessiert, beginnt er, sich mit dem Fall auseinanderzusetzen. Fortgesetzt wird dies durch den ersten Tagebucheintrag, in dem Kate Holland - so der Name der verschollenen Frau - ihre Ankunft in Greenloop beschreibt.

Fazit

Es gibt einen großen Unterschied zwischen der englischen und deutschen Buchbeschreibung, welcher womöglich für die gravierende Abweichung in der Bewertung auf den unterschiedlichen Plattformen sorgt: Die US-Version trägt den Untertitel »A Firsthand Account of the Rainier Sasquatch Massacre«, so dass man von vorneherein weiß, dass es hier um die Sasquatch-Legende gehen wird. Bei der deutschen Version fehlt dieser Hinweis, und wenn man den Klappentext liest, könnte man viele spannende Vorstellungen zum Buch entwickeln, etwa dass durch den Vulkanausbruch irgendein wissenschaftliches Experiment, bei dem an der menschlichen DNA herumgewerkelt wird, eskaliert. Dass dann gleich das erste Wort des Romans - nämlich »Bigfoot« - die meisten Möglichkeiten im Keim erstickt, ist ein ganz schöner Runterzieher. Schließlich verbindet man hierzulande (und vermutlich an vielen Orten auf der Welt) eigentlich nur eine Reihe von sehr, sehr trashigen Filmen aus einer Zeit, in der noch VHS-Kassetten flimmerige 4:3-Machwerke auf den Röhrenfernseher schoben, mit Bigfoot. Zugute halten muss man dem Auftakt, dass er bereits andeutet, dass hier keine Geschichte im 08/15-Modus linear heruntererzählt wird, sondern dass durch Rückblicke, Tagebuchaufzeichnungen & Co. eine kreativere Variante gewählt wurde, die darauf hoffen lässt, dass auch inhaltlich eine Spur mehr Köpfchen hier drinstecken wird, als man es von einer Bigfoot-Geschichte erwartet. Dennoch waren unsere Mitarbeiter Sebastian Leder und Lydia Neidhardt erst einmal verschreckt, und nur unser Helfer Tino Miccolis wird (vorerst) das Buch lesen. Was dabei rauskommt, werden wir euch in einigen Tagen in einer Rezension vorstellen.
– geschrieben am 30. August 2020
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