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Omama
Verfasser: Lisa Eckhart (1)
Verlag: Zsolnay (77)
VÖ: 17. August 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3062)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 409 (Kindle-Version)
Themen: 20. Jahrhundert (82), Alter (118), Deutschland (715), Großmütter (294), Kreuzfahrten (150), Nachkriegszeit (139), Pubertät (52), Ungarn (33)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die in Österreich geborene Kabarettistin erzählt in ihrem 1. Roman aus dem Leben ihrer Großmutter von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart und führt die Leser u. a. auch nach Russland und Ungarn sowie auf ein Kreuzfahrtschiff.
Lesermeinungen (3)     Tags (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Oktober 2020 um 13:31 Uhr (Schulnote 5):
» Mag man, oder auch nicht

Lisa Eckhart erzählt die Geschichte ihrer Großmutter Helga seit deren Jugendjahren. Die Erzählung beginnt 1945, als die Russen als Besatzer einfielen, später wird Helga genauso wie ihre Schwester Inge von der Mutter aufs Land geschickt.

Dieses Buch wird man wohl entweder mögen oder so gar nichts mit anfangen können. Ich gehöre leider in die zweite Kategorie. Zwar gibt es einige Passagen, die durchaus spannend sind, mir fehlte jedoch der rote Faden in der Erzählung, zu sehr kommt die Erzählerin vom Hundertsten ins Tausendste. Die Sprache ist recht derb geraten. Dabei verteilt Lisa Eckhart die spitzesten Spitzen, die es überhaupt gibt, sie sind gut durchdacht und scheren sich um kein Tabu. Dennoch habe ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen, zu sehr war ich genervt von der Erzählweise der Autorin. Vielleicht käme ein Live-Vortrag als abendfüllendes Programm gut rüber, als Buch konnte es mich nicht fesseln.

So kann ich leider nur 2 von 5 Sternen hinterlassen.«
  11      2        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 26. August 2020 um 17:48 Uhr (Schulnote 2):
» Unverblümt

So brav und harmonisch das geblümte Buchcover auf den ersten Blick wirken mag - der Roman ist alles andere als das; denn kuschelig ist es sicher nicht, was Lisa Eckart aus dem Leben ihrer Großmutter und dem Verhältnis Oma-Enkelin erzählt. Ganz unverblümt und sarkastisch schildert die Kabarettistin lustige, aber auch bittere Szenen aus dem Leben, räsoniert über Ungereimtheiten und Ungerechtigkeiten und geht dabei bis an die Schmerzgrenze. Gern nutzt sie dabei die Oma-Figur, um weit darüber hinausgehend ganz allgemein Vorurteile anzuprangern. Hat der Leser soeben noch geschmunzelt, so bleibt ihm beim nächsten Seitenhieb womöglich doch das Lachen im Halse stecken. „Omama“ kennt keine Tabus. Schonungslos offen, wie aus Eckarts Kabarettprogrammen gewohnt, hält sie ihrer Klientel einen Spiegel vor.
Ihr Schreibstil erscheint so leicht und locker, doch es ist schon kunstvoll und genau kalkuliert, wie Lisa Eckhart (oder besser Lisa Lasselsberger, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt) mit den Worten spielt und mit Sätzen jongliert. Dabei muss sich der Leser gut konzentrieren, um die geschickt verpackten Botschaften zu entschlüsseln. Meine Meinung: Ein wirklich gelungenes Debüt!«
  9      1        – geschrieben von solveig
Kommentar vom 19. August 2020 um 8:35 Uhr (Schulnote 5):
» Von ihren TV-Kurzauftritten bei Dieter Nuhr her fand ich Frau Eckhart recht erfrischend und schätzte vor allem neben ihrer Eloquenz, ihrer pointierten Aussprache und ihrer wohldosierten leichten Bosheit ihren Humor ("Wir Österreicher fühlen mit den Franzosen, welche den Brand von Notre Dame beklagen, denn auch bei unserem Nationalheiligtum Niki Lauda brannte es ja im Oberstübchen!" (sinngemäß aus der Erinnerung zitiert/Lauda lebte damals noch). Die Vorfreude auf ihren ersten Roman war dementsprechend groß. Groß ist allerdings jetzt auch meine Enttäuschung:
Ca. 160 unterhaltende stehen etwa 220 abstoßenden Seiten gegenüber!
Relativ ansprechend, wenn auch bereits sehr fäkaliengeprägt, der erste Teil, danach weit über 200 Seiten nahezu nur noch von Erbrechen, Erotik oder Blasen- bzw. Darmtätigkeit zuzuschreibenden Körperausscheidungen handelnd und erst ab S. 312 (Kreuzfahrtteil) zwar weiterhin recht "feucht", aber doch bei aller Übertreibung wenigstens teilweise ein wenig witzig, von guter Beobachtungsgabe, Phantasie und Humor zeugend.
Das Buch, bei dessen Lektüre ich mich manchmal fragte, ob sich Frau Eckhart wohl über jeden zahlenden Leser lustig macht, handelt von Lisa Eckharts besonderer Beziehung zu ihrer Großmutter. Es beleuchtet deren mehr oder weniger liebenswürdige und sich bei zunehmendem Alter steigernde Absonderlichkeiten überzogen, was aber beim Lesen, selbst, wenn man dabei die Stimme der Autorin im Ohr hat, leider nicht den Funken wie bei ihren Bühnenauftritten überspringen lässt. Vor allem der Mittelteil nervte mich bis hin zum Abbruchgedanken mit einem Gewusel von Personen wie "Dorfmatratze, Dorfschlampe, Dorfdepp und Dorftrinker" und war ebenso anstrengend wie ermüdend zu lesen. Hier wirkte Boshaftigkeit nicht überzeichnet-witzig, sondern bösartig, aggressiv - und langweilig.
Sehr schade!
Das Cover gefiel mir.«
  12      2        – geschrieben von victory
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