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Das Haus
Verfasser: Olivia Monti (4)
Verlag: Eigenverlag (17525) und epubli (1378)
VÖ: 16. August 2020
Genre: Kriminalroman (7607)
Seiten: 196 (Gebundene Version), 169 (Kindle-Version)
Themen: Haus (255), Psychologen (231), Schneider (21), Serienmörder (924), Spuren (102), Verschwinden (1877)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Das Haus ist ein Gebäude voller winziger Mietwohnungen. Mit dem Tod des Medizinstudenten Enis Al Agha nimmt das Unheil seinen Lauf. Einer um den anderen Mieter wird tot aufgefunden oder verschwindet spurlos. Die pensionierte Schneiderin Frau Rauhaar ist sich sicher, es gibt einen einzigen Mörder und der wohnt im Haus. Die Parapsychologin Nadja Knoll ist anderer Meinung: Das Haus sei womöglich ein Unglückshaus, ein verfluchter Ort, das Haus selbst sei sozusagen schuld an den grausigen Geschehnissen. Niemand erkennt ein klares Muster hinter den horrenden Fällen. Die Polizei ist ratlos. Bis sie rein zufällig auf eine bedeutende Spur stößt. Viel zu spät.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Olivia Monti für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Olivia Monti gibt es bei Facebook.
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     Herr Wistler nickte eindringlich.
     Als hätte Marina Dunst nur auf diesen Augenblick gewartet, baute sie sich in voller Größe vor den Wistlers auf und hielt schreiend einen Vortrag über das exponentielle Anwachsen der Kriminalität im Land infolge der Straftaten von Migranten.
     Spätestens hier war der Abend gekippt. Die Feldner-Schwestern waren mucksmäuschenstill verschwunden. Ich hatte es nicht einmal bemerkt.
     Nachdem Marina Dunsts Vortrag, den niemand zu unterbrechen gewagt hatte, endlich beendet war, kam keine gute Stimmung mehr auf. Wir standen noch eine Weile verlegen auf der Terrasse herum. Bald ging einer nach dem anderen unter einem fadenscheinigen Vorwand.
     Leonardo Zimmermann tat mir leid. Er gab sich jedes Mal solche Mühe, bewirtete uns großzügig, und jetzt hatte die Dunst ihm den Abend komplett versaut. Vielleicht war das ihre neue Masche, bei einer Party einfach dreinzuschlagen und das Fest zu sprengen, zum Verdruss aller, statt nur eine einzelne Person zur Schnecke zu machen.
     Als ich am Tag danach einen Zettel in meinem Briefkasten fand, auf dem Marina Dunst Unterschriften sammelte, um Enis aus dem Haus zu ekeln, angeblich gab es in unserer Hausordnung die Möglichkeit, jemanden loszuwerden, falls alle anderen Mieter unterschrieben, schämte ich mich, dass ich am Abend zuvor nichts gegen das Geschimpfe auf Enis eingewandt hatte.


Kapitel I


Ich kriege das Bild, das ich an dem Morgen sehen musste, einfach nicht mehr aus dem Kopf. Es war früh am Morgen, und es regnete. Der Regen fiel in dichten Schnüren. Zuerst erblickte ich nur einen Schuh. Dann, als ich weiter aus der Haustür trat und um die Ecke bog, sah ich Enis. Ein paar Tauben flogen knatternd hoch. Enis lag auf dem Rücken mit verrenkten Gliedmaßen. Eine klebrige Masse quoll seitlich aus seinem Kopf. Sein Gesicht glänzte vom Regen. Es wirkte wie tränenüberströmt. Um Kopf und Schultern färbte sich die Nässe schwarzrot. Sein weißes Hemd war durchsichtig geworden. Die dunkelblauen Hosen klebten wie Lappen an seinen unförmig gewordenen Beinen.
     Ich bin nicht einmal erstarrt. Und ich konnte auch nicht schreien. Ich stürzte zurück ins Haus und wählte den Notruf.
     Ich wartete zitternd im Eingang, bis der Krankenwagen mit Sirenengeheul vor dem Haus hielt. Ich kann mich nur noch vage erinnern, was ich ins Telefon gestottert hatte. Wahrscheinlich ging daraus nicht hervor, dass Enis schon tot war. Die Einsatzleute brauchten nicht lange, um das festzustellen, und riefen dann die Polizei.
     Es regnete weiter ohne Unterlass. Wasser spritzte mir ins Gesicht, obwohl ich unter dem Vordach des Eingangs stand. Kein anderer Bewohner war zugegen. Dann hörte der Regen plötzlich auf. So abrupt, als sei es nur ein Bühnenregen gewesen. Und ich wünschte mir verrückterweise, dass es nur eine Filmszene sein mochte. Klappe, Enis steht auf, schüttelt sich. Einer der Notfallhelfer reicht ihm ein Handtuch zum Abtrocknen.
     Das Eintreffen der Polizei riss mich aus meinem Wahn. Sie wollten alles Mögliche von mir wissen. Ich zeigte zum vierten Stock hoch und sagte: „Da oben hat er gewohnt.“
     In der Wohnung darunter bewegte sich ein Vorhang. Es war die Wohnung von Frau Mooskop.
     Enis‘ Körper wurde in einem Metallsarg abtransportiert. Auf dem Gehweg blieben nur ein paar verwaschene braune Flecke zurück. Es war fast so, als sei nie etwas geschehen. Dass es aber doch geschehen war, hatte sich dann bis zum Abend im ganzen Haus herumgesprochen.

Priscilla klingelte um sieben Sturm an meiner Tür. „Weißt du schon ...?“ Ja, ich wusste schon ... leider, und die Bilder gingen mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.
     „Die Rauhaar sagt, er hat sich von seiner Dachterrasse runtergestürzt. Selbstmord.“
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