Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.353 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Jörn Fritsch«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Siebenreich - Die letzten Scherben
Verfasser: Michael Kothe (3)
Verlag: Eigenverlag (17533)
VÖ: 22. Juli 2020
Genre: Fantasy (12243)
Seiten: 503 (Taschenbuch-Version), 505 (Kindle-Version)
Themen: Krieg (1367), Magie (2436), Orks (120), Waffen (215), Waldläufer (28)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Siebenreich, eine »Idylle des Dreißigjährigen Krieges«


Drogan´t´Har, der Sohn des Drachen, sonnt sich in der Legende seiner Unsterblichkeit. Unerschöpfliche Heere von Orks wirft er nach Siebenreich in einen Krieg, den er dank seiner erstarkenden Magie und einer Geheimwaffe endlich zu gewinnen hofft. Doch ihm stellt sich nun ein geheimnisvoller Waldläufer entgegeb, ein Orkjäger nicht aus dieser Welt. Immer wieder entkommt er seinen Schergen und nähert sich ihm stetig. Kann Drogan´t´Har ihm die magische Waffe entreißen und mit der seinen vereinen? Oder ist am Ende der Fremde siegreich? -

Julia gerät zwischen die Fronten. In ihrem eigenen Interesse muss sie sich auf das Abenteuer einlassen. Sollte sie aber je ihr Ziel erreichen, wohin führt sie dann ihr Weg?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Michael Kothe für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Michael Kothe gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Meister Arnim, lasst die Knechte den Baum entfernen, sonst brechen sich die Lasttiere auf dem Umweg bei den Wurzeln noch die Beine. Sägen habt ihr ja im Gepäck. Wenn es euch interessiert, kann ich euch noch das Räuberlager zeigen und die toten Orks, falls ihr noch nie welche gesehen habt.«
     »Ich mach das«, entgegnete Meister Radolf schüchtern, »ich bleibe hier und beaufsichtige den Abbau der Sperre. Sehen will ich die Toten gewiss nicht. Und nachher schicke ich euch die Knechte, um die toten Räuber zu vergraben. Schließlich sollen sie nicht für die Füchse und Wölfe liegenbleiben.«
     »Das stimmt«, entgegnete Mike mit einem Anflug von schwarzem Humor, »denen reichen die Orks.«
     »Ich helfe hier mit«, ließ sich nun auch Berthold vernehmen.
     Meister Radolf nickte.
     Mike, Julia und Meister Arnim stapften bergan zum Räuberlager. Arnim zog sich dabei an Ästen und Zweigen voran, um seine empfindlichere Kleidung zu schonen. Für ihn war es eine praktische Art der Fortbewegung, mehrmals wäre er sonst ausgerutscht und hätte sich vielleicht Hose oder Jacke zerrissen. Bald erreichten sie den unverletzten toten Ork, den Mike zuerst gefällt hatte und der rücklings auf dem Waldboden zu liegen gekommen war.
     Die Überraschung stand Mike ins Gesicht geschrieben. Er hielt die Luft an und starrte auf den Bürgermeister.
     Arnim tat etwas Ungeheuerliches. Keiner hatte so etwas von ihm erwartet! Er, der stets korrekt und seinem Amt angemessen auftrat, packte auf einmal den Wanderstab fester, den er unterwegs für sich geschnitzt hatte, und führte ein Ende unter den Hosenbund des Orks. Mit einem kräftigen Ruck zerriss er die wohl im letzten Kampf aufgeschlitzte Hose und schlug die Hälften zur Seite. Ein anerkennender Pfiff und ein breites Grinsen zu Mike hinüber drückten aus, wie beeindruckt er vom Anblick dessen war, was er freigelegt hatte.

     Mike grinste zurück.
     »So etwas hättet ihr wohl ...« Er unterbrach sich.
     Julia, die bisher hinter ihm und dem Bürgermeister gestanden hatte, drängte sich zwischen beiden hindurch nach vorne. Sie schluckte.
     »Äh, ist das bei allen so ... groß?«
     Mike drehte sich zu ihr. Nur halbwegs war er wieder ernst geworden.
     »Ich hatte dich ja davor gewarnt, dich mit ihnen einzulassen. Egal, ob freiwillig oder gezwungenermaßen.«
     Er wandte sich wieder an den Bürgermeister.
     »Meister Arnim, wollt ihr auch die Wegelagerer ...«
     »Aber natürlich«, fiel ihm der ins Wort. Sein Auftritt in Julias Gegenwart war ihm nun doch peinlich, und er war froh, von hier fortzukommen.
     Mike wandte sich von ihm ab.
     »Julia, du gehst besser zurück zu Meister Radolf. Der Anblick der Leichen ist wirklich nicht schön.«
     »Ich will bei euch bleiben. Wenn es zu schlimm wird, geh ich schon. Irgendwie muss ich mich auf die Jagd mit dir auch mental vorbereiten«, raunte sie ihm zu.
      Auch, wenn sie etwas lauter gesprochen hätte, hätte Arnim es nicht gehört. Er hatte sich umgedreht und war von Leichnam zu Leichnam unterwegs. Mit seinem Stock oder mit den Fußspitzen drehte er die Toten so, dass sie auf dem Rücken zu liegen kamen. Dabei blieb er den blutigen Wunden fern, um sich nicht zu beschmutzen.
     »Da ist kein bekanntes Gesicht darunter«, meinte er, als Mike und Julia zu ihm aufschlossen.
     Julia wollte die Toten nur oberflächlich betrachten. Aus der Nähe konnte sie sich jedoch dem Anblick der Verletzungen und Verstümmelungen nicht entziehen. Sie drehte sich um und presste die Hände vor den Mund. Dann lief sie hinter ein paar Bäume, von denen sie annehmen durfte, dass hier keine weiteren Leichen lagen. Als die Männer sie nicht mehr sehen konnten, übergab sie sich.
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz