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TASCHENBUCH
 
Ein Fall für Joost Kramer 9 - Blutige Strandhochzeit
Verfasser: Dörte Jensen (22)
Verlag: Klarant (682)
VÖ: 14. August 2020
Genre: Kriminalroman (7607)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 148 (Kindle-Version)
Themen: Bräute (123), Flucht (1758), Hochzeit (1436), Inseln (1723), Kommissare (2008), Mord (5895), Ostfriesland (555), Unfälle (1123)
Reihe: Ein Fall für Joost Kramer (9)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Strandhochzeit auf der ostfriesischen Insel Norderney wird zur blutigen Tragödie. Achim Kersting, Inhaber der Firma Friesenwerk, will seiner Freundin Elske endlich das Ja-Wort geben. Doch kurz vor der offiziellen Trauung ersticht die Braut kaltblütig den Bräutigam. Vor den Augen der verdutzten Hochzeitsgäste flieht sie anschließend mit einem bereitstehenden Boot. Als Elske später tatsächlich in dem Fluchtboot aufgefunden wird, scheint die Sache klar. Doch Kommissar Joost Kramer hat Zweifel. Steckte überhaupt Elske im Moment der Tat hinter dem Schleier? Oder wurde der ostfriesische Unternehmer von einer falschen Braut ermordet? Hat womöglich seine Ex-Freundin alles perfekt inszeniert und sich auf perfide Weise an Achim gerächt? Auch der vermeintliche Unfalltod seiner Eltern vor acht Monaten erscheint nun in einem neuen Licht ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dörte Jensen gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Noch immer erschien ihm die erste Begegnung mit Elske so unwirklich, als wäre ein Engel in sein Leben geschwebt. Innerhalb weniger Wochen hatte sie sein Leben auf den Kopf gestellt und ein Gefühlschaos angerichtet, bei dem es weder ein Richtig noch ein Falsch, sondern nur ein Jetzt gab. Die Vorstellung, auch nur eine Sekunde lang ohne sie sein zu müssen, war undenkbar.
     In der ersten Zeit hatte er Conny gegenüber Gewissens-bisse gehabt, schließlich war sie viele Jahre lang die Frau an seiner Seite gewesen. Mit ihr hatte er sogar schon seine Zukunft geplant, als wäre das Leben eine Straße, die immerzu geradeaus führte. Elske hatte ihn gelehrt, dass es verschlungene Pfade auf dem Weg zum Glück gab.
     Achim hatte Conny in einem Telefonat die Gründe für die Trennung darlegen wollen, aber sie hatte das Gespräch mit den Worten »Du wirst diese Bitch niemals heiraten!« beendet. Danach hatte er ein weiteres Mal bei ihr angerufen, um etwas zu erklären, das sich jeder rationalen Betrachtung entzog. Gefühle folgten nun einmal keinen klaren Regeln.
     Dass sie sich nach ihrem Auslandsaufenthalt nicht bei ihm gemeldet hatte, hatte er zunächst als gutes Zeichen interpretiert. Inzwischen war er sich keinesfalls mehr so sicher, denn Conny war kein Typ, der eine Niederlage akzeptieren konnte. Achim wusste nicht, ob sie seine Liebe zu Elske als persönliche Niederlage interpretierte, aber er wollte es auch nicht herausfinden. Er schüttelte den Kopf, als könnte er die Gedanken an seine ehemalige Freundin damit verscheuchen, und machte sich wieder an seine Arbeit.

     Zwei Stunden später hängte er die Angebotsdateien in eine Mail ein und schickte sie ab. Erschöpft lehnte er sich danach in seinem Bürostuhl zurück. Mit dem Auftrag zur Inneneinrichtung einer neuen Kreuzfahrtflotte konnte er zu den Konkurrenten in Asien und Amerika aufschließen. Da der Auftrag für die Zukunft des Friesenwerks enorm wichtig war, hatte Achim das Angebot in den letzten Wochen immer wieder durchgerechnet. Nun konnte er nur noch auf eine Rückmeldung warten.
     Achim fuhr den Computer herunter, griff nach dem Prospekt der Investmentgesellschaft Renditekönig und blätterte ihn durch. Da ihm die Anlagestrategie des Unternehmens nicht zusagte, warf er ihn in den Papierkorb und stand auf. Kurz darauf verließ er den leeren Bürokomplex und ging zu seinem Wagen, der als letztes Fahrzeug auf dem Firmenparkplatz stand. Er hatte gerade den Autoschlüssel aus der Tasche seines dünnen Mantels gekramt, als er Motorengeräusche hörte, die schnell näher kamen. Wenige Augenblicke später fuhr ein Motorrad auf den Parkplatz und hielt direkt vor ihm. Auf der schweren Maschine saß ein Mann in hautenger Lederkleidung. Unter dem schwarzen Helm war kein Gesicht erkennbar. Obwohl Achim kein ängstlicher Mensch war, suchte er nach einem Fluchtweg – den es aber nicht gab.
     »Was wollen Sie von mir?«
     Statt einer Antwort ließ der Biker den Motor aufheulen. Es klang wie ein wütender Hornissenschwarm. »Das ist die erste und letzte Warnung.« Die Stimme unter dem Helm klang dumpf.
     Fieberhaft überlegte Achim, wer ihn mit der hünenhaften Gestalt einschüchtern wollte. Hatte ihn ein Konkurrent ausspioniert und wollte ihn mit der Drohung zu einem Rückzug des Angebotes zwingen? War das Friesenwerk in eine rechtliche Auseinandersetzung verwickelt, von der er nichts wusste, weil sich Marita um die juristischen Belange kümmerte? Würde seine Cousine in ihrem Ärger über seine Entscheidung zu weit gehen? Wollte Conny seine bevorstehende Hochzeit mit Elske mit allen Mitteln verhindern?
     »Was habe ich denn getan?« Als Zeichen seiner Friedfertigkeit hob Achim die Hände in die Höhe. Statt einer Antwort stieg der Fahrer von seinem Motorrad, bockte die Maschine auf und ging auf ihn zu. In der rechten Hand hielt er einen Schlagstock.
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