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Alvion 3: Abagit-Zyklus 1 - Zwielicht
Verfasser: Daniel Thiering (7)
Verlag: Silvanima (7) und tredition (213)
VÖ: 8. August 2020
Genre: Fantasy (12203)
Seiten: 536 (Gebundene Version), 404 (Taschenbuch-Version), 429 (Kindle-Version)
Themen: Götter (758), Hinterhalt (30), Krieg (1364), Macht (233), Magie (2429), Schwerter (165), Sphären (27), Verschwörungen (513)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Alvion (7)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei der Silvanima GbR für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Daniel Thiering gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Lasst die Finger davon!“ Er klang mürrisch und schien sich auf diese Worte beschränken zu wollen.
     „Das geht nicht mehr, Zelio! Sie haben versucht unsere Kinder zu entführen und sind dafür ein extrem hohes, in ihrem Fall tödliches Risiko eingegangen! Dieser Nabirye, den ich zuerst erwähnt habe, hätte Tian, Abax und mich mit einem Lidschlag töten können, ohne dass wir in der Lage gewesen wären, uns zu wehren.“ Er überlegte kurz und entschloss sich, weniger wütend, dafür umso eindringlicher zu klingen. „Irgendetwas Schlimmes geschieht, Zelio, und nicht nur hier, dessen bin ich mir sicher! Wir erwarten keine Hilfe von dir, aber wenn du mit einem dieser Begriffe etwas anfangen kannst, dann sag es mir! Danach lasse ich dich in Ruhe!“
     „Mytia sollte das eigentlich wissen, der Letheasche Ozean beginnt westlich von Talata und ’Xeelu’ ist das südliche Gegenstück zu ’Chiaso’, dem nördlichen Eiskontinent. Wenn ihr nach diesem ’Abagit’An’ suchen wollt, dann fangt dort an!“
     „Das ist doch schon mal was, Danke Zelio!“, erwiderte Alvion friedfertig. Wegen des erneut folgenden Schweigens dachte er, dass Zelio sich endgültig zurückgezogen hatte, doch er wurde noch einmal überrascht.
     „Wie geht es Salina und euren Kindern?“, fragte er sanft und ein wenig wehmütig.
     „Es geht ihnen gut“, entgegnete Alvion und lächelte unwillkürlich. Was folgte war erneut kurzzeitiges Schweigen.
     „Du hörst von mir!“, brach Zelio dann das Gespräch abrupt ab.
     Alvion blickte kurz im Raum umher, sah, dass Salina und Mytia noch die Augen geschlossen hatten, während Tian sich leise mit Lyria und Abax unterhielt. Einer plötzlichen Eingebung folgend, blaffte er Viles an, als er versuchte, ihn zu rufen.
     „Stillgestanden, Soldat!“
     Es dauerte einen Moment, bis Viles offenbar realisiert hatte, was vor sich ging.
     „Bist du verrückt geworden, Alvion?“ Der wütende Tonfall erinnerte schmerzlich an seinen verstorbenen Vater, mit dem Alvion auch gerne seine Späßchen getrieben hatte. Zur Antwort sandte er ein lautes Lachen.
     „Sei mir gegrüßt, Viles! Ich hoffe, ich störe dich nicht bei etwas Wichtigem?“
     „Du hast mich gerade vor meinem engsten Beraterstab lächerlich gemacht“, beschwerte sich Viles. „Aber trotz deines merkwürdigen Humors würdest du nie aus nichtigem Anlass nach mir rufen. Was also ist los?“ Alvion legte ihm in knappen Worten dar, was geschehen war, vorerst ohne die Kragier zu erwähnen.
     „Sie haben was?“, fragte Viles fassungslos.
     „Du hast mich schon richtig verstanden, Viles, aber das ist noch nicht alles. Sind deine Berater noch im Raum?“
     „Ja.“
     „Gut, lass sie wo sie sind, sie müssen das auch hören, also gib meine Worte umgehend weiter! Hör mir jetzt gut zu, Viles, ein Teil der Spur führt ins Dominat der Neun Zinnen, aber es steckt mit Sicherheit noch mehr dahinter, viel mehr.“
     Es dauerte eine Weile, bis Viles wieder antwortete und Alvion konnte sich lebhaft die Aufregung im Palast des Regenten in Kangara vorstellen.
     „Entschuldige, Alvion“, vernahm er schließlich wieder Viles’ Stimme, „aber meine Berater benehmen sich gerade wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen. Also, was vermutet ihr?“
     „Wir wissen noch nicht allzu viel, hauptsächlich, dass die Kragier in dieser Sache bestenfalls gleichgestellte Mitverschwörer, wenn nicht sogar nur bloße Handlanger sind. Die andere Spur führt an einen Ort, von dem wir noch nie etwas gehört haben und jemand von dort war nicht nur in der Lage, in den Körper eines Kragiers zu schlüpfen, sondern auch mächtige Magie einzusetzen. Es ist pures Glück, dass wir noch am Leben sind!“
     „Sag mir, was du darüber weißt, dann lasse ich morgen Heerscharen von Gelehrten darüber ausfragen und in die Bibliotheken schicken!“
     Alvion nannte ihm die Namen ’Abagit’An’ und ’Etel’Sudu’ und fügte noch die anderen aus der Aufzählung hinzu, außerdem berichtete er von Nidu Likbejar.
     „Was aber wichtiger ist“, fuhr er schließlich fort, „hast du Leute in Kragien, die sich im Dominat der Neun Zinnen umsehen und Informationen sammeln können?“
     „Ich werde es veranlassen, aber das wird dauern“, erwiderte Viles ruhig.
     „Das ist mir bewusst, die Hauptsache ist, dass wir überhaupt etwas erfahren.“
     „Aber welchem Zweck sollte das Ganze denn dienen?“
     „Wir haben einen Brief gefunden, der uns wohl nach der erfolgten Entführung übermittelt werden sollte. Man teilte uns nur mit, dass wir von ihnen hören würden“, antwortete Alvion ruhig, ehe er eindringlicher fortfuhr. „Viles, wir sind der Ansicht, dass Alyra als politischer Faktor nicht relevant genug ist, um so etwas zu tun, es sei denn, man beabsichtigt, einem unserer Verbündeten zu schaden und offen gesagt drängt sich im Zusammenhang mit Kragien sofort Antaril auf. Wir fürchten, dass etwas direkt gegen dich und dein Land Gerichtetes in der Luft liegt und sähen es lieber, wenn du nicht nach Or kommst, sondern deine Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt und vor Ort bleibst!“
     „Du meinst, sie wissen von der Zusammenkunft?“
     „Ich würde es zumindest nicht ausschließen.“
     „Ich habe mich ohnehin noch nicht entschieden“, erwiderte Viles ausweichend. „Aber jetzt werde ich noch intensiver darüber nachdenken!“
     „Tu das! Wir haben zwar keine Hinweise darauf, aber ich an deiner Stelle würde es nicht riskieren, dass Antaril ohne Regenten dasteht, wenn es angegriffen wird“, mahnte Alvion noch einmal eindringlich.
     „Schon gut, Alvion! Danke erst einmal für die Warnung!“, entgegnete Viles versöhnlich.
     „Geschenkt!“ erwiderte Alvion. „Wir bleiben in Verbindung!“ Er blickte auf und sah, dass die anderen nur noch auf ihn gewartet hatten.
     „Nun?“ Tian blickte ihn abwartend an.
     Da es keinen Unterschied machte, konnte Alvion genauso gut den Anfang machen.
     „Viles hat versprochen, seine Spione entsprechend zu instruieren, um uns einen tieferen Einblick ins Dominat der Neun Zinnen zu geben“, begann er zu erzählen. „Ob er nach Or kommt, wusste er noch nicht, aber er ist zumindest gewarnt. Zelio meinte zuerst, wir sollen die Finger von der Sache lassen und dann, dass Mytia eigentlich wissen sollte, wie der Ozean westlich von Talata und der Eiskontinent im Süden heißen.“
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