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Alvion 3: Abagit-Zyklus 1 - Zwielicht
Verfasser: Daniel Thiering (7)
Verlag: Silvanima (7) und tredition (214)
VÖ: 8. August 2020
Genre: Fantasy (12226)
Seiten: 536 (Gebundene Version), 404 (Taschenbuch-Version), 429 (Kindle-Version)
Themen: Götter (758), Hinterhalt (30), Krieg (1365), Macht (233), Magie (2431), Schwerter (165), Sphären (27), Verschwörungen (513)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Alvion (7)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei der Silvanima GbR für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Daniel Thiering gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     „Wir werden es für den Moment offen lassen müssen, weil wir zu wenig Anhaltspunkte haben!“, warf Tian, der immer noch mit den Händen hinter dem Rücken auf und ab ging, ein. „Halten wir uns an die Vermutung, dass die Interessen des Dominats zumindest mit dieser Sache verknüpft sind, gegen wen könnte man Alyra, oder uns, instrumentalisieren wollen?“
     „Naja, Antaril natürlich“, sagte Abax, der sich nun neben Alvion gesetzt hatte. „Es würde Viles persönlich treffen, wenn Alyra sich gegen ihn wendet. Auch die Dominatoren können sich an zwei Fingern abzählen, wer damals in so kurzer Zeit in der Lage war, mit ihren gut beschützten Vorgängern abzurechnen.“
     „Ich denke, wir sollten dafür sorgen, dass Viles Antaril nicht verlässt“, meldete sich Alvion zu Wort. Es könnte leicht sein, dass das Dominat, in Erwartung des Gelingens, bereits Vorkehrungen getroffen hat, die sich gegen ihn richten. Viles sollte auf alles vorbereitet sein, sprechen muss ich ja ohnehin mit ihm.“
     „Weshalb?“, fragte Mytia.
     „Ich bin sicher, er hat Spione in ganz Kragien, also auch im Gebiet der Neun Zinnen und ich wüsste nur allzu gerne, was dort vor sich geht. Da uns derartige Informationsquellen fehlen, werde ich ihn darum bitten, seine Leute darauf anzusetzen. Vielleicht gelingt es ihm, einige Spuren zu entdecken, die Nabiryes Herkunft ein wenig beleuchten.“
     „Ich denke, ich werde Kontakt mit ein paar alten Freunden aufnehmen und du solltest das selbe tun“, verkündete Salina und blickte gleichzeitig Mytia auffordernd an.
     „Ich werde mit Maviel sprechen“, erwiderte Mytia, die Salinas Gedanken erraten hatte. „Hoffentlich ist er nicht böse, ich habe doch sehr lange nichts mehr von mir hören lassen.“ Sie lächelte, als sie an ihren alten Lehrmeister und den Sprecher der acht Weisen von Talata dachte und fühlte sich gleichzeitig ein wenig schuldig.
     „Mach dir keine Gedanken“, murmelte Tian besänftigend. „Er hätte uns ja auch besuchen können, mit Sicherheit hat er in der Zwischenzeit keine drei Kinder zur Welt gebracht!“
     „Du solltest auch versuchen, Zelio zu erreichen!“, wandte sich Salina plötzlich an Alvion, der darüber sehr erstaunt war.
     „Ich?“, rief er überrascht. „Warum ich? Zelio und ich waren eher selten einer Meinung. Ich weiß ja nicht einmal, ob er noch lebt.“
     „Das weiß ich“, sagte sie lächelnd. „Du warst einer der wenigen, wenn nicht sogar der Einzige, der ihm immer die Stirn geboten und ihn immer herausgefordert und sich dabei nicht im Mindesten um seine Macht und seinen Rang geschert hat. Das hat ihn zwar immer geärgert, gleichzeitig brachte es dir aber auch seinen Respekt ein. Ich habe jedes Mal nach ihm gerufen, wenn eines unserer Kinder zur Welt kam und es ihm mitgeteilt. Er hat nie geantwortet, aber ich konnte spüren, dass er es hörte.“
     „Und weswegen genau willst du nun, dass ich ihn rufe?“
     „Weil er bei mir vielleicht Sentimentalitäten vermutet und womöglich abblockt. Bei dir käme er nie auf die Idee, dass du ihn mit etwas Derartigem behelligen wollen würdest. Dir wird er zuhören!“
     „Sie hat völlig Recht, kleiner Bruder!“, flötete Lyria geradezu mit honigsüßer Stimme. „Du hast den armen Zelio wirklich über Gebühr gereizt und trotzdem nie seinen Respekt verloren.“
     „Ich mach es ja“, knurrte Alvion und zog ein säuerliches Gesicht. Abax und Tian grinsten ihn an, während er im Geist eine Liste von Dingen aufstellte, die er noch zu tun hatte. Immerhin hatten er und Tian am nächsten Abend aufbrechen wollen und waren von den Ereignissen des Tages völlig überrollt worden. Allerdings war diese Planung in seinen Augen bereits hinfällig, er hatte es nur noch nicht laut ausgesprochen.
     „Am besten machen wir das zuerst, ehe wir weiter sprechen. Womöglich kann uns ja einer unserer Gesprächspartner einen weiteren Hinweis liefern“, schlug Salina vor und alle nickten zustimmend.
     Alvion lehnte sich ein wenig zurück und konzentrierte sich, ehe er seine Worte an Zelio aussandte.
     „Ich habe keine Ahnung, ob du mich hören kannst, Zelio, immerhin ist es zehn Jahre her und daher durchaus möglich, dass ich einen Ruf nach Chiora ausschicke. Salina aber meinte, sie hätte deine Gegenwart gespürt, als sie dir von unseren Kindern berichtete. Sie hätten übrigens durchaus nichts dagegen einzuwenden, ihren Großvater einmal kennen zu lernen, aber das ist deine Sache. Ich gehe auch nicht davon aus, dass du mir antworten wirst, aber meine Frau meinte, ich hätte die besten Chancen, dass du mir zumindest zuhörst, also tue zumindest das, alter Mann!“ Nach dieser durchaus provozierenden Bezeichnung konnte Alvion plötzlich spüren, dass Zelio lauschte und mehr als nur ein wenig verärgert war. Er sandte ihm ein spöttisches Kichern zur Antwort, ehe er weiter sprach. „Fein, Zelio, so schwer war das gar nicht, oder?“ Der Angesprochene enthielt sich einer Antwort. „Folgendes, Zelio, hier hat sich etwas ereignet, das uns alle erschüttert hat und die Spuren führen einerseits nach Kragien, andererseits an einen Ort, von dem wir nie etwas gehört haben. Ein sehr mächtiges Wesen namens ’Nabirye’ war daran beteiligt, mit einer Art von Magie, die uns unbekannt war, wenn sie auch ein wenig in Richtung der lynischen deutete. Während einer kurzen geistigen Berührung erhielten wir eine Ortsinformation, als wir eine große Ebene mit riesigen Pyramiden sahen, die sich ’Etel’Sudu’ in ’Abagit’An’ nannte. Außerdem trug er die Tätowierung einer Pyramide, in deren Inneren ein Symbol schwebte. Der kragische Drahtzieher hinter der Sache war mit einem Bann belegt, der ihn tötete, als wir ihn auf diese Worte ansprachen, nachdem wir zuvor einen schwächeren Bann beseitigt hatten. Den zweiten bemerkten weder Mytia noch Salina und du weißt über ihre Fähigkeiten sehr gut Bescheid! Außerdem hatte jener Nabirye noch einen Argion oder Kragier namens ’Nidu Likbejar’ bei sich, der aber beide Sprachen nicht verstand. Wir konnten gerade noch erfahren, dass dies nicht sein Name war, sondern dass sie ’Sklave des Likbejar’ bedeuteten. Er hat sich danach auf unfassbar systematische Weise selbst getötet, ehe ihn ein inneres, magisches Feuer zu Asche verbrannte. Kurz bevor er starb, sprach er folgende Worte: Abagit’An tu Kelet’Ugad tune Nidera lenn in mai lent! Etel’Sudu darain Saya, Kilen, Belaqsh, Likbejar, Angame in Lausete era! Gal Letheas jug da Xeelu in rag da Talata. All diese Begriffe sind uns vollkommen unbekannt und wir haben Zweifel, dass so etwas tatsächlich in Kragien seinen Ursprung haben könnte. Wenn dir also irgendetwas davon bekannt vorkommt, wäre es nett, wenn du mir das sagen könntest, Zelio. Ich finde, zehn Jahre des Schweigens und Versteckens reichen völlig aus!“ Erneut lächelte Alvion, als er spürte, dass diese Stichelei Zelio reizte, doch als sich danach nichts weiter tat, schickte er sich bereits an, nach Viles zu rufen. Ruckartig setzte er sich dann auf, als Zelios Stimme nach zehn Jahren, in denen sie nichts von ihm gehört und ihn möglicherweise für tot gehalten hatten, antwortete.
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