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Alvion 3: Abagit-Zyklus 1 - Zwielicht
Verfasser: Daniel Thiering (7)
Verlag: Silvanima (7) und tredition (225)
VÖ: 8. August 2020
Genre: Fantasy (12455)
Seiten: 536 (Gebundene Version), 404 (Taschenbuch-Version), 429 (Kindle-Version)
Themen: Götter (765), Hinterhalt (31), Krieg (1383), Macht (237), Magie (2477), Schwerter (168), Sphären (27), Verschwörungen (525)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Reihe: Alvion (7)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei der Silvanima GbR für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Daniel Thiering gibt es auf seiner Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

„Ich glaube, wir müssen unsere Pläne ändern.“ Alle Augen richteten sich neugierig auf ihn. „Wir hatten noch keine Gelegenheit uns abzusprechen“, wandte er sich direkt an Tian, „aber ich denke, wir haben die gleichen Schlussfolgerungen gezogen?“
     „Du meinst, dass alles gleichzeitig und an zu vielen Orten passiert?“, stellte Tian eher fest, als zu fragen. Alvion bestätigte es mit einem Nicken.
     „Uteras Bericht liest sich wie eine Aneinanderreihung von Katastrophen.“
     „Du vermutest, jemand nimmt von außen Einfluss?“, vergewisserte sich Berion und Alvion nickte erneut. „Der Gedanke kam mir beim Lesen ebenfalls.“
     „Mir auch“, bestätigte auch Abax.
     „Könntest du ihn holen?“, bat Mytia ihren Mann. „Ich denke Salina, Lyria und ich sollten ihn auch lesen.“ Tian nickte und verließ kurz den Raum. Augenblicke später kehrte er mit dem Bericht zurück und die drei Frauen begannen sofort zu lesen.
     „Lies die Botschaft!“, forderte Berion Alvion auf und wandte sich zum Gehen. „Wir sehen uns dann morgen früh!“ Er drückte Alvion und Abax kurz die Hand, Tian brachte ihn noch zur Tür und blieb kurz auf der Schwelle stehen. Er genoss die milde Nachtluft, die sein Gesicht sanft umstrich, während Berions Umrisse mit der Dunkelheit verschmolzen. Kurzzeitig erblickte er ein leuchtendes Augenpaar in der Nähe des Hauses und fühlte sich beruhigt bei dem Gedanken, dass die schwarzen Hunde das Haus bewachten, dann schloss er langsam die Tür und drehte sich um, als er ein raschelndes Geräusch hörte. Alvions Gesicht war wutverzerrt, während er das Papier zerknüllte und sich gerade noch beherrschen konnte, es nicht zu zerreißen. Schließlich blickte er auf und hielt es ihm entgegen. In krakeliger Handschrift war dort auf Kragisch niedergeschrieben:

Bereitet euch auf eine Reise vor, ihr hört von uns! Bis dahin verhaltet euch ruhig, sonst senden wir eure Söhne stückchenweise zu euch zurück!

Alvion erhob sich und trat vor eines der großen Fenster, wo er mit regungsloser Miene hinaus in die Nacht starrte. Auch Tians Gesicht wurde beim Lesen der Zeilen weiß vor Wut und man konnte beobachten, wie seine Hände unbewusst nach etwas suchten, um diese abzureagieren. Er reichte Abax das Blatt und begann wütend auf und ab zu gehen.

„Fischen wir doch ein wenig im Trüben, ehe wir das Vergangene besprechen!“, schlug Abax vor, als Lyria, Salina und Mytia fertig waren.
     „Halten wir uns erst an die Fakten, ehe wir anfangen zu spekulieren!“, widersprach Alvion erstaunlich ruhig und drehte sich um. „Scheinbar hält jemand anders Alyra für wesentlich einflussreicher und mächtiger, als wir selbst und dieser jemand wollte ein Druckmittel in den Händen halten, um uns zu etwas zu zwingen, was wir aus eigenem Antrieb niemals getan hätten.“
     „Ich glaube es geht vielmehr um uns persönlich, als um Alyra“, murmelte Salina in Gedanken, nachdem auch sie die Botschaft gelesen hatte.
     „Wenn man dich genauer kennt, ist es erstaunlich, wie ruhig du bist“, stellte Mytia mit einem Blick auf Alvion fest.
     „Warte ab, bis ich die Verantwortlichen in die Finger bekomme, dann werde ich meinem Ruf alle Ehre machen!“, erwiderte er mit einem sehr bedrohlichen Unterton in der Stimme.
     „Widmen wir uns den Spekulationen“, schlug Lyria vor, die angesichts der Tatsache, dass ihr das gleiche Temperament wie ihrem Bruder innewohnte, ebenfalls erstaunlich ruhig blieb. „Was könnte man von uns erpressen wollen? Wo würde man Alyra, oder uns, noch so große Bedeutung beimessen, dass es ins Gewicht fiele?“
     „Gehen wir einmal davon aus, dass der Ursprung dieser Sache tatsächlich in Kragien liegt“, sagte Tian und griff sich einen Stuhl. „Ich bin mir dessen zwar keineswegs sicher, aber nehmen wir es einmal an, in welche Richtung könnte es dann abzielen?“
     „Einen Moment!“, rief Salina. „Was lässt dich am kragischen Ursprung dieser Sache zweifeln?“
     „Dreierlei“, erwiderte Tian ruhig. „Zum einen dieser Nabirye, der uns alle drei hätte töten können, wenn der Hund ihn nicht angefallen hätte.“
     Salina warf Alvion einen mehr als nur beunruhigten Blick zu, den er mit einem Nicken beantwortete.
     „Wir hatten einfach nur Glück, dass der Hund bei uns war!“, bestätigte er.
     „Zweitens, die Banne, mit denen dieser Absis belegt war und die Tatsache, dass wir den zweiten nicht einmal bemerkt haben, bevor er ihn getötet hat“, fuhr Tian ungerührt fort. „Und drittens der rätselhafte Nidu Likbejar.“
     „Tian hat Recht!“, sagte Abax. „Wie in Argion gab es in Kragien seit jeher Magiebegabte, doch es dürfte niemanden mehr geben, der sie unterweist.“
     „Beschreibt uns ganz genau, was während des Kampfes mit Nabirye geschehen ist!“, forderte Mytia sie auf und wechselte einen kurzen Blick mit Salina.
     „Legt eure Hände auf meine, es ist einfacher, es euch zu zeigen!“, forderte Abax sie auf. Alvion und Tian warteten, während die Frauen die Augen schlossen und Abax‘ Erinnerungen an die Begegnung mit Nabirye durchlebten. Alle drei keuchten erschreckt, als sie wohl den Punkt erreichten, wo ihnen klar geworden war, dass sie ihm hilflos ausgeliefert waren und sie wirkten erschüttert, als sie die Augen wieder öffneten.
     „Ich möchte es nicht beschwören, aber das deutet nicht auf Magie hin, zu der ein Kragier fähig sein dürfte, selbst als ausgebildeter Magier“, sagte Salina nachdem sie sich wieder gefasst hatte. „Die Magie, zu der die Völker des Talatas und die Völker An’maas fähig sind, ist eng miteinander verknüpft. Dies fühlte sich nicht so an, es weist eher in Richtung lynischer Magie.“
     „War es aber nicht“, erwiderte Alvion. „Frag mich nicht wie, aber ich bin sicher, das hätte ich bemerkt!“
     „Du hast recht“, stimmte Lyria zu und blickte ihren Bruder an. Zur Antwort zuckte er mit den Schultern.
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