Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.336 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Marta Hertel«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Köhler und Wolter ermitteln 7 - Nordseestar
Verfasser: Sina Jorritsma (34)
Verlag: Klarant (682)
VÖ: 7. August 2020
Genre: Kriminalroman (7607)
Seiten: 127
Themen: Affären (560), Drohbriefe (57), Kommissare (2008), Nordsee (320), Ostfriesland (555), Sänger (395), Verdacht (687)
Reihe: Köhler und Wolter ermitteln (8)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,68 (86%)
1
55%
2
27%
3
14%
4
5%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 22 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Der ostfriesische Schlagerstar Bubi Brückner soll vor laufenden Kameras an seinem eigenen Blut ersticken. Das kündigt zumindest der anonyme Drohbrief an, der einen Tag vor der großen Norddeicher Schlagersause bei der Presse eingeht. Doch nicht der Schlagerstar wird kurz nach Eingang des Briefes erdrosselt aufgefunden, sondern seine Verlobte Patricia. Sofort fällt der Verdacht auf Marisa Blue, denn die Affäre der jungen Sängerin mit Bubi Brückner ging gerade erst durch die Klatschpresse. Hat Marisa die lästige Konkurrentin in einem impulsiven Moment aus dem Weg geräumt? Der Tag der Schlagersause wird für die Kommissare Torsten Köhler und Gerrit Wolter von der Kripo Norden zu einer echten Herausforderung. Nicht nur jagen sie den Mörder, auch stehen die Drohungen gegen Bubi Brückner weiterhin im Raum. Und der will auf seinen Auftritt auf keinen Fall verzichten ...
Quelle: Klarant
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Rena Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Er bezieht sich nicht direkt auf die Norddeicher Schlagersause«, gab Köhler zu bedenken.
     »Das ist aber die nächste Gelegenheit, bei der Bubi Brückner öffentlich auftritt«, erklärte Dortje.
     »Wann findet diese Veranstaltung eigentlich statt?«
     »Morgen, also am Samstag, Torsten. Du weißt wohl gar nichts!«
     »Ich weiß immerhin, dass wir zunächst unseren Vorgesetzten informieren müssen«, erwiderte der Kommissar schmunzelnd. Er nahm seiner Freundin ihre Worte nicht krumm, zumal Dortje im nächsten Moment noch eine weitere Information für ihn hatte: »Übrigens wird der Fan-Finsterling die Buchstaben aus unserer Werbe-Beilage von gestern ausgeschnitten haben, mir kommen die Lettern sehr bekannt vor. Da die Zettel von diesem Supermarkt nur der Ausgabe von Norden und Norddeich beilagen, könnt ihr wahrscheinlich direkt hier vor Ort nach dem Kerl suchen.«
     Während die Kriminalreporterin sprach, stand sie auf und fügte hinzu: »Ich mache mich lieber aus dem Staub, bevor ihr zu Freden geht. Am besten wäre es, wenn euer Boss gar nicht mitbekommt, dass ich euch auf den Drohbrief hingewiesen habe. Aber Freden ist nicht dämlich, jedenfalls nicht immer. Er wird sich denken können, dass ihr diesen Drohbrief nicht vom Weihnachtsmann bekommen habt.«
     »Jedenfalls nicht mitten im Juni«, meinte Wolter und gab damit eine Kostprobe seines trockenen Humors. Es war ein offenes Geheimnis, dass der Dienststellenleiter des Norder Polizeikommissariats die quirlige Kriminalreporterin nicht ausstehen konnte. Wenn Freden eine Gelegenheit bekam, Dortje das Leben schwer zu machen, dann nutzte er sie auch aus.
     Köhler blinzelte seiner Freundin zu.
     »Es ist gut, dass du uns gleich benachrichtigt hast. Wir telefonieren später, einverstanden?«
     »Ja, sicher. Ich werde erst mal mit dem Kollegen tauschen, der eigentlich den Artikel über die Norddeicher Schlagersause schreiben soll. Vielleicht kann ich dann ja auch noch über eine spektakuläre Verhaftung berichten ...«
     Mit diesen Worten flitzte sie aus dem Dienstzimmer. Köhler war nicht hundertprozentig überzeugt davon, dass dieser Brief überhaupt ernstgenommen werden konnte. Doch andererseits konnte die Polizei es nicht riskieren, die Hände in den Schoß zu legen. Es hatte in den letzten Jahren zu viele Attentate »mit vorheriger Ansage« gegeben. Also tat der Kommissar die schriftliche Morddrohung in einen Beutel für Beweisstücke und ging gemeinsam mit Wolter zu Hauptkommissar Freden, der die Norder Dienststelle leitete. Das Gesicht des Chefs schien immer länger zu werden, während Köhler ihm die bisherigen Fakten berichtete. Die beiden Ermittler hatten auf den Besucherstühlen vor Fredens Schreibtisch Platz genommen.
     »Und Sie sind sicher, dass es sich nicht einfach um einen dummen Scherz Ihrer Freundin handelt?«, hakte der Hauptkommissar nach. Köhler versuchte, sich nicht über diese Unterstellung zu ärgern.
     »Frau Brannum nimmt das Leben von der leichten Seite, aber über die Ankündigung eines brutalen Mordes würde sie niemals scherzen, Herr Freden.«
     »Wenn Sie es sagen ...«, begann der Chef, während er seine Stirn in Falten legte. »Wir sollten auf jeden Fall Kontakt mit Bubi Brückner aufnehmen. Wenn er morgen in Norddeich auftritt, wird er gewiss heute schon angereist sein oder im Lauf des Tages eintreffen. Fragen Sie nach, ob der Künstler womöglich schon mehrfach bedroht wurde. Ich möchte nicht erleben, dass in unserem Zuständigkeitsbereich ein Mensch getötet wird, wenn wir es verhindern können – egal, ob er nun ein Schlagerstar ist oder nicht.«
     In diesem Punkt war Köhler mit Freden ausnahmsweise einer Meinung. Der Kommissar hatte schon mehrfach darüber nachgedacht, warum sein Chef Dortje nicht mochte. Womöglich war Freden heimlich in die attraktive Kriminalreporterin verliebt und behandelte sie nur deshalb mies, um diesen Verdacht gar nicht erst aufkommen zu lassen. Doch das war momentan nebensächlich.
     »Wenn wir Glück haben, ist der Verfasser der Drohung schon einschlägig vorbestraft«, warf Wolter ein. »Wenn sich seine DNA an dem Schreiben nachweisen lässt, können wir ihn durch einen Abgleich des genetischen Fingerabdrucks überführen.«
     »Das ist eine gute Idee«, unterstrich Köhler.
     »Einen Versuch ist es wert«, räumte der Hauptkommissar ein. »Allerdings wird es das kriminaltechnische Labor nicht bis morgen schaffen, diesen Drohbrief zu analysieren. Ich kann dort anrufen und ein wenig Druck machen. – Und nun nehmen Sie so schnell wie möglich Kontakt mit dem Sänger auf!«
     Köhler erhob sich von seinem Sitz, Wolter folgte seinem Beispiel. Bevor die Ermittler das Chefbüro verlassen konnten, hielt ihr Vorgesetzter sie zurück: »Eine Sache wäre da noch ...«
     »Ja, Herr Freden?«
     »Könnten Sie sich bitte für mich ein Autogramm von Bubi Brückner geben lassen?«
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz