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Im nächsten Leben wird alles besser
Verfasser: Hans Rath (13)
Verlag: Ullstein (1225)
VÖ: 3. August 2020
Genre: Science Fiction (2481)
Seiten: 288 (Broschierte Version), 270 (Kindle-Version)
Themen: Freizeitpark (19), Künstliche Intelligenzen (115), Roboter (93), Zeitreisen (574), Zukunft (227)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im nächsten Leben wird alles besser« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Seit mehr als zehn Jahren hat Hans Rath nun schon erfolgreiche Bücher veröffentlicht, an den Mitarbeitern und Helfern unserer Webseite sind die meisten von ihnen trotzdem vorbeigegangen. Da es an der Zeit ist, dies zu ändern, haben sich vier von uns den ersten Seiten seines neuesten Buchs gewidmet, um diese in unserem »Projekt 10« zu analysieren. In dieser Kolumne lesen wir gemeinsam die ersten (etwa) zehn Seiten, als säßen wir in einem Buchladen und würden hineinschnuppern, um anschließend zu beurteilen, ob wir anhand dieser Seiten zugreifen oder zum nächsten Buch weiterwandern würden.

Das Buch

Das Werk, um das es hier gehen soll, trägt den Titel »Im nächsten Leben wird alles besser« und wurde vor wenigen Tagen im Ullstein Verlag herausgegeben. Es hat einen Umfang von 288 Seiten und kann für 12,99 Euro erworben werden. Die Digitalausgabe ist zwei Euro günstiger, zudem existiert eine ungekürzte Hörbuchversion, die rund acht Stunden lang ist und von Andreas Fröhlich eingelesen wurde.

Es handelt sich um eine Science-Fiction-Komödie, deren 53jähriger Protagonist über Nacht ein Vierteljahrhundert nach vorn in die Zukunft verfrachtet wird. Nun ist er plötzlich ein Greis, der mit dem Leben nicht mehr recht klarkommt und dabei zusehen muss, wie wesentliche Aspekte des »normalen« Daseins von künstlichen Intelligenzen gesteuert werden und viele Arbeiten von Robotern (die jedoch nicht als solche bezeichnet werden wollen) erledigt werden. Nachdem es mit Hilfe eines jener computerisierten Assistenten gelingt, die vergangenen 25 Jahre aufzuarbeiten, wächst in Arnold Kahl - so der Name des Protagonisten - der Wunsch, er könnte das Rad der Zeit zurückdrehen und die verstrichenen Jahre wieder ungeschehen machen. Die Frage ist nur, wie dies funktionieren soll.

Die ersten zehn Seiten

Gleich zu Beginn begegnet man dem erwähnten Protagonisten, der zunächst darüber nachsinniert, wie die letzten Jahre seiner Ehe verlaufen sind. Er steht kurz vor der Silberhochzeit mit seiner Angetrauten Kathrin, und auch wenn sich im Laufe der Jahre mehrmals die Gelegenheit geboten hätte, sie mit anderen Frauen zu betrügen, hat er dies nie in die Tat umgesetzt, sondern ist ihr stets treu geblieben. Nun erwacht Arnold in einem Bett, das nicht das seine ist, weswegen er beginnt, Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, wo er hingeraten sein könnte. Er kann sich nur daran erinnern, dass es am Vorabend einen Streit mit Kathrin gegeben hatte. Zu diesem war es wegen Belanglosigkeiten gekommen, insbesondere wegen seiner Besorgnis über die Auswirkungen des Klimawandels einschließlich drohender Sintfluten, die seine Weinsammlung gefährden könnten. Schlussendlich zeigt der Streit, wie kurz die Lunte der beiden Eheleute im gegenseitigen Umgang ist, er beweist jedoch auch, wie sehr sich die beiden nach all den Ehejahren in- und auswendig kennen. Die Erinnerung an den Streit gibt noch keinen Aufschluss darüber, wo sich Arnold befindet, dafür umso mehr der Besucher, der sich nun dem Bett nähert, in dem er gerade aufgewacht ist. Ein Besucher, der Arnold offenbar sehr genau kennt, auch wenn der Protagonist selbst nicht weiß, wie er den jungen Durchschnittstypen einordnen soll.

Fazit

Selbst wenn man bis dato noch kein Buch von Hans Rath gelesen hat, dafür aber zumindest grob einordnen kann, welcher Natur seine bisherigen Romane waren, konnte man natürlich damit rechnen, dass es in »Im nächsten Leben wird alles besser« nicht mit brachialen und schockierenden Ereignissen losgehen würde, sondern dass es eher eine Nummer beschaulicher zugehen würde. Die eigentliche Storylineidee kannte man ja ohnehin vorab durch den Klappentext, so dass es auch keinen überraschenden Aha-Effekt mehr gegeben hätte, wenn die Konfrontation mit dem verschwundenen Vierteljahrhundert der unmittelbare Einstieg gewesen wäre. Dass Sinnieren über Seitensprungoptionen ist indessen nicht unbedingt der ultimative Anfangs-Sympathieschub für Arnold Kahl, aber gut, auch in humorvollen Romanen muss man die Protagonisten ja nicht in- und auswendig lieb haben. Schlussendlich gestalten sich die ersten zehn Seiten ganz nett, die Unterhaltung zwischen dem Ich-Erzähler und seiner Ehefrau kommt pointiert daher, ohne dabei aber mit der Kalauer-Gießkanne durch die Zeilen zu wandern. Anders ausgedrückt: Der Auftakt zum Buch wirkt so, als würde man hier nicht eine deftige schwarzhumorige Breitseite in Buchform serviert bekommen, sondern eher eine ruhige und lauschige Geschichte, die sich nicht ganz ernstnimmt und womöglich zwischendrein ein paar Sinnfragen stellt. Ob dies tatsächlich so kommen wird, werden unsere beiden Helferinnen Kati Neidhardt und Carmen Gruber in Kürze erläutern können, denn sie haben sich nach den zehn Seiten dazu entschieden, das gesamte Buch zu lesen, so dass wir euch demnächst eine Rezension präsentieren werden. Unsere Helferinnen Sara Wojciechowski und Katrin Felzmann werden derweilen erst einmal abwarten, was für ein Fazit die anderen beiden ziehen werden.
– geschrieben am 15. August 2020
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