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Im nächsten Leben wird alles besser
Verfasser: Hans Rath (13)
Verlag: Ullstein (1225)
VÖ: 3. August 2020
Genre: Science Fiction (2470)
Seiten: 288 (Broschierte Version), 270 (Kindle-Version)
Themen: Freizeitpark (19), Künstliche Intelligenzen (115), Roboter (93), Zeitreisen (572), Zukunft (225)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Im nächsten Leben wird alles besser« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor wenigen Tagen haben wir das neue Buch von Hans Rath im Rahmen unserer Kolumne "Projekt 10" gemeinsam angelesen, nun möchten wir euch unseren Eindruck von dem kompletten Buch schildern. »Im nächsten Leben wird alles besser« wurde am 3. August im Ullstein Verlag veröffentlicht und kommt mit einem Umfang von 288 Seiten daher. Das Buch hat einen Preis von 12,99 Euro, für die E-Book-Ausgabe sind zwei Euro weniger zu zahlen. Andreas Fröhlich hat einer ungekürzten Hörbuchausgabe seine Stimme geliehen, diese hat einen Umfang von 8:05 Stunden.

In Raths Buch begegnet man einem 53 Jahre alten Mann namens Arnold Kahl, der seit einem Vierteljahrhundert mit seiner Frau Kathrin verheiratet ist. Am Tag nach einem Streit wacht er in einem Bett auf, das augenscheinlich nicht das seine ist. Doch noch viel mehr hat sich geändert: 25 weitere Jahre sind vergangen, und aus dem 53jährigen von gestern ist nun plötzlich ein Greis geworden. Die Welt hat sich indessen dramatisch gewandelt: Künstliche Intelligenzen überwachen die Körperfunktionen der Menschen, Serviceroboter helfen bei allen Aspekten der täglichen Arbeit, und wer von der »richtigen« Welt genug hat, der lässt sich digitalisieren und zieht in eine virtuelle Realität um. Gemeinsam mit seinem synthetischen Assistenten Gustav versucht der Protagonist fortan, sich in der neuen Welt zurechtzufinden und herauszubekommen, was sich im letzten Vierteljahrhundert zugetragen hat.

Die Beschreibung des Romans lässt bewusst offen, ob Arnold Kahl durch die Zeit gereist ist, die letzten 25 Jahre einfach nur aufgrund einer Amnesie vergessen hat, oder ob doch ganz andere Dinge hinter alledem stecken. Die Frage nach dem "Warum?" ist aber gar nicht unbedingt die treibende Kraft, die den Leser durch das Buch gleiten lässt. Vielmehr ist es das Wechselspiel aus Arnolds Konfrontation mit den Zuständen im Jahr 2045, aus der Aufarbeitung der verstrichenen Zeit, aber auch aus dem Geschehnissen, die sich im Laufe der ersten 25 Jahre von Arnolds Ehe zutrugen. Rath verzichtet (weitgehend) auf brenzlige Situationen, vielmehr erzählt er eine sowohl fröhliche als auch nachdenkliche und Sinnfragen stellende Geschichte, die in ihrer ruhigen Art einen ganz besonderen Flair entwickelt und einen hohen Unterhaltungsfaktor hat, selbst wenn man für viele der Protagonisten keine reinen Sympathiegefühle entwickelt und einige von ihnen - etwa der homosexuelle Sohn und dessen Pantomime spielender Partner - ganz schön klischeebeladen auftreten. Spannend ist das Buch nicht, und am Ende wird nach dem Gießkannenprinzip das Gefühl einer heilen Welt auf den Leser gegossen, aber dennoch kommt man nicht umhin, mit einem Gefühl großer Rührung aus der Lektüre zu gehen. Schlussendlich ist »Im nächsten Leben wird alles besser« ein Buch, bei dem man rationell betrachtet durchaus über diverse Dinge mosern könnte, dessen Wirkung man sich jedoch einfach nicht entziehen kann und das durchweg große Lesefreude bereitet. Daher kann man eigentlich nichts anderes als ein sehr positiv gestimmtes Fazit ziehen.
– geschrieben am 21. August 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz