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TASCHENBUCH
 
Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert
Verfasser: Andreas Herteux (9)
Verlag: von Werner (7)
VÖ: 31. Juli 2020
Genre: Sachbuch (2490)
Seiten: 294 (Taschenbuch-Version), 195 (Kindle-Version)
Themen: 21. Jahrhundert (249), Gesellschaft (443)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 21. Oktober 2020 um 13:21 Uhr (Schulnote 1):
» Da ich einen Master in Soziologie besitze und auch an der Uni schon in der Forschung gearbeitet habe, war ich auf das Buch sehr gespannt, obwohl es von einem Wirtschaftswissenschafter geschrieben wurde und nicht von einem Soziologen. Am Ende bin ich der Meinung, dass der wirtschaftswissenschaftliche Hintergrund nicht nachteilig war, aber dazu später mehr.

Andreas Herteux Buch



1. Kapitel

Herteux beschreibt den Zerfall der Gesellschaft in verschiedene Lebenswirklichkeiten, die teilweise nichts mehr miteinander zu tun haben. Er nutzt dafür die klassischen Milieu-Modelle, wie es in der Soziologie üblich ist, geht aber darüber hinaus und deutet den Zerfall weltweit nach ähnlichen Mustern. Mutig. Als These ist das legitim, die vorgebrachten Argumente sind stützend. Ob nun der Zeitenwandel, einen Begriff, den er neu definiert, für die Erosion verantwortlich ist, lässt sich diskutieren, die grundlegende These des Zerfalls, ist aber wissenschaftlicher Standard. Da es in der Soziologie verschiedene Richtungen gibt, wird ein Teil damit sehr glücklich sein, ein anderer nicht. Ich bin glücklich, denn Herteux ist konsequent und verwässert das ganze nicht. Er sieht eine Welt, in der innerhalb einer Gesellschaft wie der deutschen, viele kleine Gesellschaften, die sich teilweise nichts mehr zu sagen haben, nebeneinander leben. So ist es auch, allerdings gibt es in der Soziologie die Tendenz, das zugunsten einer Scheinhomogenität, die einen imaginären gesellschaftlichen Zusammenhalt suggerieren soll, zur Seite zu schieben.



2. Kapitel

Im zweiten Kapitel ist der wirtschaftswissenschaftliche Autor ganz in seinem Element und beschreibt die Entwicklung des digitalen Kapitalismus und dessen Funktionsweise. Er nennt ihn Verhaltenskapitalismus. Ich bin keine Wirtschaftswissenschaftlerin, habe aber selten so etwas klares und verständliches gelesen.Leider ist es auch genauso erschreckend.



3. Kapitel

Im 3. Kapitel setzt sich das Grauen fort, was aber nicht am Autor liegt, sondern deswegen, weil er den Verhaltenskapitalismus an den Homo stimulus knüpft, also den Menschen, der auf kurze und schnelle Reize konditioniert (oder besser abgerichtet) wurde. Ein beklemmendes Kapitel, das mehr zeigt, dass ich längst ein Homo stimulus bin und gar nicht weiß, wie ich mich mit dem entziehen kann.



4.Kapitel

Nach der Wirtschaftswissenschaft und der Psychologie geht es zurück zur Soziologie. Herteux greift den gesellschaftlichen Zerfall noch einmal auf und setzt in in Relation zur Individualisierung durch Verhaltenskapitalismus und Homo stimulus. Er sieht da eine Identifikationsdissonanz. Eine interessnate These, allerdings vernachlässigenbar, wenn man sich den Rest des Kapitels anschaut, denn dort wird er ein wenig zum Revolutionär:
Basierend auf die Milieuerosion deutet er gesellschaftliche Konflikte als Produkte vom Milieukämpfen (das Wort hat er, wie auch alle anderen selbst eingeführt). Eine wirklich faszinierende Idee, die aber unbedingt vertieft werden sollte.



5. Kapitel

Im letzten Kapitel bringt Herteux alle Kapitel zusammen und malt ein Bild der Gegenwart und der Zukunft. Das wird von einem kollektiven Indiviualimus, als der totalen Individualisierung, die sich im Widerstreit mit dem gesellschaftlichen Zerfall befindet, dominiert werden. Der Autor ist hier konequent und radikal und sein Bild der Zukunft faszinierend.



Sprachstil und Lesbarkeit

Herteux Buch ist auch für Laien verständlich, was ich am Kapitel über Verhaltenskapitalismus gemerkt habe, allerdings sollte eine solide Grundbildung vorhanden sein. Er schreibt interessant, anschaulich, allerdings ist es kein Buch zum entspannen, sondern fordert den Leser.



Fazit

Herteux Buch ist zu empfehlen. Ob die Zukunft seinen kollektiven Individualismus bieten wird, weiß ich nicht, aber es lässt sich in jedem Fall diskutieren. Stoff zum nachdenken findet sich auf den gut 300 Seiten genug.«
  6      0        – geschrieben von Svenjamayer84
Kommentar vom 12. Oktober 2020 um 16:56 Uhr (Schulnote 1):
» Hinter dem sperrigen Buchtitel "Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert" versteckt sich ein extrem beeindruckendes Buch, in dem sehr viel mehr steckt, als auf den ersten Blick vermutet werden kann:

Eine neue Deutung der Gegenwart und der nahen Zukunft, die wirklich für sich alleine steht und zahlreiche neue Standards schafft. Verhaltenskapitalismus, Homo stimulus oder Milieukampf - alles akzeptable Erklärungen für die Gegenwart und in sich stimmig.

Der Autor Andre Herteux ist Wirtschaftswissenschaftler. Es gelingt ihm aber trotzdem Wirtschaft, Psychologie, Soziologie, Philosophie und Techologie gekonnt zu kombinieren und ein schlüßiges Bild des 21. Jahrhunderts zu erzeugen.

Darüber hinaus überzeugen Buch und Autor mit einem guten Schreibstil und viel wissenschaftliche Allgemeinbildung, die weit über das Thema hinausgeht.

Jedem Leser, der wissen will was passiert und was passieren wird, sei das Buch wärmstens empfohlen.«
  3      0        – geschrieben von stinktiersven
Kommentar vom 5. Oktober 2020 um 12:25 Uhr (Schulnote 1):
» Andreas Herteux Buch ist intelligent, gut lesbar und anspruchsvoll. Es hält das, was es verspricht: Es bietet eine (alternative) Sicht auf die Entwicklungen im 21. Jahrhundert und einige bemerkenswerten Prognosen für die Zukunft. Das Alleinstellungsmerkmal ist, dass er dabei völlig andere Ansätze wählt als üblich und, dass die auch noch funktionieren. Lesenswert, wenn man eine völlig andere, vielleicht bessere, Sicht der Wirklichkeit präsentiert haben möchte.«
  4      0        – geschrieben von Kevintellermann
Kommentar vom 28. September 2020 um 10:35 Uhr (Schulnote 1):
» Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert von Andreas Herteux beschäftigt sich mit dem 21. Jahrhundert. Das nicht nur gesellschaftlich, wie der Titel vermutet, sondern auch wirtschaftflich, technologisch und damit indirekt auch politisch.

Herteux entwirft ein erschreckendes Bild der Gegenwart und der Zukunft, dem man nicht widersprechen kann: Verhaltenskapitalismus, Homo stimulus, kollektiver Indidivualismus oder Milieukampf - wer die Zeichen sehen will, der muss leider gestehen, dass der Autor hier 100% richtig liegt.

Es ist verständlich, manchmal unterhaltsam geschrieben, allerdings stehen hier zu 100% Aufklärung, Erklärung und das vermitteln von globalen Zusammenhänge im Vordergrund.. Das wird manchmal wissenschaftlich, aber nie unverständlich. Wer eine lockere Plauderei über altbekannte Themen sucht, ist hier falsch. Wer die Welt aus einer völlig anderen Perspektive erleben möchte, die die Gegenwart so zeigt, wie sie ist und die Zukunft, wie sie sein wird, ist dagegen 100% richtig.«
  2      0        – geschrieben von Titzianwampe
Kommentar vom 20. September 2020 um 11:37 Uhr (Schulnote 1):
» Grundlagen gesellschaftlicher Entwicklungen im 21. Jahrhundert - Neue Erklärungsansätze für ein komplexes Zeitalter von Andreas Herteux ist ein lesenswertes und informatives Buch.

Es ist auch ein ordnendes Buch, das schafft vielen Phänomen der heutige Zeit, denen man hilflos/ratlos gegenübersteht, eine Ordnung und eine Struktur zu verpassen. Das half mir sehr, überhaupt zu verstehen, warum etwas geschieht und vor allem wie es geschieht. Macht definitiv Sinn, was hier geschrieben wird.

Verhaltenskapitalismus, Homo stimulus, kollektiver Individualismus, Milieukampf, usw - das waren für mich alle neue Begriffe, die aber auf den Punkt die Realität beschreiben und eine Ahnung von der Zukunft geben können.

Das Buch hatm einen Blick in jedem Fall geschärft und mir die Welt besser erklärt.«
  6      0        – geschrieben von JasonLiebler
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