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TASCHENBUCH
 
Es könnte stürmisch werden
Verfasser: Maja Overbeck (2)
Verlag: Books on Demand (3133)
VÖ: 30. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (20989)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 308 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2783), Chef (592), Hamburg (590), Neuanfang (1009), Nordsee (316)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein lauer Frühlingsabend, ein unvergesslicher Kuss – was nach dem perfekten Beginn ihres neuen Lebens in Hamburg klingt, ist für Jana eher ein Desaster. Denn Hek, der Typ aus der Hotelbar, ist genau die Sorte Mann, vor der sie gerade aus New York flüchtet: unzuverlässig, untreu und unverschämt unwiderstehlich.
Dabei stellt sie die überstürzte Rückkehr in ihre Heimat schon vor genug Herausforderungen: Sie braucht eine Wohnung, sie muss ihre Tochter von den Umzugsplänen überzeugen, und sie wird nach zehn Jahren Funkstille ihre schrullige Schwester wiedersehen.
Hals über Kopf stürzt sich Jana in ihr neues Leben, wild entschlossen, ihrem Herz eine Pause zu gönnen. Zu dumm, dass Hek ihr ständig über den Weg stolpert. Und dann ist da auch noch Simon, ihr neuer Chef und alter Freund, der sich intensiver um sie kümmert als erwartet ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maja Overbeck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maja Overbeck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Jana blickte von einem zum anderen. Sie meinte, ein winziges Kopfschütteln von Hek in Tobis Richtung wahrzunehmen, doch schon waren seine Augen wieder bei ihr und hüllten sie in eine Wohlfühlwolke.
     „Alles klar.“ Tobi widmete sich dem Gin.
     Hek sprang plötzlich auf. „Oh shit, sag mal, hatte ich mich eigentlich vorgestellt? Ich bin Hek“, sagte er und hielt ihr förmlich die Hand entgegen.
     Als Jana ihre hineinlegte, hob er sie an seine Lippen und deutete einen Handkuss an. „Sehr erfreut!“ Seine Augen blitzten.
     Jana spürte, wie ihr Lächeln einhakte. Sie wehrte sich noch nicht einmal dagegen. War das ihr Ernst? Dümmliches Anhimmeln? Sein Atem kitzelte auf ihrer Hand. Sie räusperte sich. „Hek? Nie gehört den Namen! What the –?“
     „Ich weiß“, er schüttelte den Kopf. „Bitte sag es nicht! Hek ist einfach nur besser als Hektor. Du weißt schon, trojanischer Krieg und so. Ein Tick meiner Mutter. Sie steht auf griechische Sagen.“
     „Du siehst nicht besonders griechisch aus.“
     „Ach, komm“, er präsentierte ihr sein Profil. „Erkennst du nicht die Philosophennase?“
     Er sah eher aus wie einem britischen Modemagazin entsprungen. Markantes Kinn, unrasiert, strähnige braune Haare und ein Lächeln – herrje, schon wieder! Als schaltete man alle Lampen gleichzeitig ein, dazu die Waschmaschine im Schleudergang und den Ofen auf Grillstufe. Kein Wunder, dass – Bäm! – die Sicherung durchbrannte, regelrecht explodierte. Jana hatte gedacht, sie wäre für alle Ewigkeit allergisch gegen Lausbubencharme bei erwachsenen Männern. War sie auch. Punkt. Sie drehte sich weg.
     „Hab ich dich verärgert?“
     Er konnte nichts dafür. Sie lächelte gequält die Flaschen an. „Nee, alles gut.“
     „Also, was ist das für’n Job, für den du New York verlässt?“
     „Ich werde Personalchefin. Für ein Start-up, das wie verrückt wächst.“
     „Wow. Klingt beeindruckend. Aber – entschuldige die Frage, so was kann man nicht auch in New York machen?“
     „Doch, könnte man.“ Sie seufzte. Schlagartig war er zurück, der Druck auf der Brust, schwer wie ein Korsett aus Beton. „Und ich weiß auch nicht, ob es richtig ist, herzukommen.“
     Er sah sie mit ruhigem Blick an. „Das weiß man nie, wenn man eine große Entscheidung fällt. Aber wenn du es nicht tust, wirst du es auch nicht herausfinden.“
     Wie weich seine Augen waren, wenn er das Flirten vergaß. Man musste achtgeben, nicht darin zu versinken.
     „Und hey, Hamburg ist cool. Außerdem machst du nicht den Eindruck, als ob du Kontaktschwierigkeiten hättest.“
     Okay. Er lächelte wieder und sie grinste müde. „Ich hab eine Tochter. Ava. Sie ist fünfzehn. Sie weiß noch nicht, dass sie in vier Wochen nach Europa auswandern wird.“
     „Wow.“ Er riss die Augen auf. „Okay. Langsam verstehe ich.“
     „Zweimal Gin Tonic, Alsterstyle.“ Das randvolle Glas schwappte über. Dankbar für die Unterbrechung griff Jana danach und sah sich suchend nach Tobi um. Doch der schnitt bereits am anderen Ende der Bar Zitronen.
     „So, das war’s!“ Sie verzwirbelte ihre Haare zum Dutt. „Schluss mit der Fragerei!“
     „Auf dich, Jana“, sagte Hek, „und auf mutige Entscheidungen.“ Er nahm einen Schluck, dann sprang er plötzlich auf. „Komm, wir gehen eine Zigarette rauchen!“
     Jana schüttelte den Kopf. „Ich rauche nicht.“
     „Ich auch nicht.“ Er grinste.
     „Was zum –?“ Sie hob die Hände.
     „Es ist total mild draußen. Und da ist die Alster, weißt du.“
     „Nein, echt?“
     Er ignorierte ihren Sarkasmus. „Komm“, sagte er und nahm ihre Hand.
     Jana seufzte. „Na gut.“ Ein bisschen frische Luft würde ihr guttun.
     „Warte mal!“ Sein Blick wanderte auf ihr Trägertop, während er den Pullover von seinen Schultern löste und behutsam um ihre legte. „Hier. Tut mir leid, da hätte ich wirklich schon früher dran denken können.“ Jana spürte seine warmen Hände, als er die Ärmel über ihrem Ausschnitt verknotete, und vergaß zu atmen.
     Er räusperte sich. „Wollen wir?“
     Sie nickte viel zu heftig. Der zweite Drink tat seine Wirkung. Wie in Trance ließ sie sich aus der Bar und durch die Lobby zum Ausgang dirigieren. Die Hand an ihrem Rücken ließ sie dabei ein wenig schwanken, doch vielleicht waren es auch ihre eigenen Beine.

Sie hielt auch die Luft an, als Hek wie selbstverständlich zu ihr in das winzige Abteil der hölzernen Drehtür trat. Er streckte den Arm über ihre Schulter, um zu schieben, und der Moment war vorbei, bevor sie darüber nachdenken konnte. Jana machte einen großen Schritt auf den royalblauen Teppich und sprang, ohne sich umzusehen, die Stufen zum Gehsteig hinunter. Sie atmete tief in die Frühlingsluft. Von wegen mild, Hamburg war deutlich frischer als New York im März.
     „Zieh ihn doch über!“ Er musste bemerkt haben, dass sie fröstelte.
     Zögerlich nahm sie den weichen Pullover von der Schulter, steckte ihre Hände in die Ärmel und schob dann schnell den Kopf durch den Ausschnitt, um nicht aus Versehen zu lange in seinem Duft zu verweilen.
     „Bereit?“
     Sie nickte, auch wenn sie nicht sicher war, für was eigentlich. Als sie losliefen, rutschte die Jogginghose. Und zum ersten Mal heute bereute Jana dieses verdammt bequeme Ding. Sie hatte es dank des ganzen Geplänkels über ihr Oberteil glatt vergessen. Doch jetzt, wo Hek in der ganzen Lässigkeit seines Anzugs neben ihr lief, wünschte sie sich dringend zurück auf ihren Barhocker. Als er seine Hand auf ihre Schulter legte, zuckte sie zusammen. Fragend sah er sie von der Seite an. Und während sie noch fieberhaft überlegte, wie sie ihm unauffällig signalisieren konnte, dass sie zwar überrascht war, aber auf jeden Fall positiv, verschwand das warme Pulsieren schon wieder.
     Das rote Ampelmännchen leuchtete ohne Sinn über die ausgestorbene Straße vor dem klaffenden Schwarz der nächtlichen Alster. Unvermittelt griff Hek sich ihre Hand, und noch bevor Janas Gedanken wieder zu rattern begannen, zog er sie über die Fahrbahn und weiter über den finsteren Weg am Wasser entlang. „Los! Laufen macht den Kopf frei.“ Er ließ sie los, gab richtig Gas, rannte ein ganzes Stück vorweg und drehte auch nicht um, als sie ihn in der Dunkelheit kaum noch erkennen konnte.
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