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TASCHENBUCH
 
Es könnte stürmisch werden
Verfasser: Maja Overbeck (2)
Verlag: Books on Demand (3107)
VÖ: 30. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (20880)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 308 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2763), Chef (587), Hamburg (586), Neuanfang (1005), Nordsee (313)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein lauer Frühlingsabend, ein unvergesslicher Kuss – was nach dem perfekten Beginn ihres neuen Lebens in Hamburg klingt, ist für Jana eher ein Desaster. Denn Hek, der Typ aus der Hotelbar, ist genau die Sorte Mann, vor der sie gerade aus New York flüchtet: unzuverlässig, untreu und unverschämt unwiderstehlich.
Dabei stellt sie die überstürzte Rückkehr in ihre Heimat schon vor genug Herausforderungen: Sie braucht eine Wohnung, sie muss ihre Tochter von den Umzugsplänen überzeugen, und sie wird nach zehn Jahren Funkstille ihre schrullige Schwester wiedersehen.
Hals über Kopf stürzt sich Jana in ihr neues Leben, wild entschlossen, ihrem Herz eine Pause zu gönnen. Zu dumm, dass Hek ihr ständig über den Weg stolpert. Und dann ist da auch noch Simon, ihr neuer Chef und alter Freund, der sich intensiver um sie kümmert als erwartet ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maja Overbeck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maja Overbeck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Als sie ihn vor vier Wochen angerufen hatte, knüpften sie an, wo sie aufgehört hatten, quatschten zweieinhalb Stunden am Stück, als wären nicht zehn Jahre, sondern ein paar Tage vergangen, seit er nach Hamburg zurückgekehrt war. Und jetzt saß sie schon hier, bereit, ihr Leben in den USA aufzugeben, für einen Neuanfang in Simons Firma und in der Heimat, die sich nie so angefühlt hatte. Morgen früh würde sie ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen, den sie im Flieger an die zehn Mal durchgelesen hatte vor lauter Nervosität – wie um sich selbst zu überzeugen, dass sie die richtige Entscheidung traf. Sie würde abhauen. Ihr Leben hinter sich lassen. Genau wie vor zwanzig Jahren – nur dieses Mal in die andere Richtung.
     Das Augenzucken setzte wieder ein, und zur Beruhigung nahm Jana noch einen großen Schluck Pfefferminztee.

Etwas rumpelte hinter ihr. Jana drehte den Kopf. Im Reflex zog sie die Tasse zur Seite. Das Teewasser spritzte, der Barhocker schwankte gefährlich, als ein Typ im Anzug direkt auf sie zugefallen kam. Er krallte sich an ihrer Schulter fest.
     „He!“ Jana sprang auf.
     „Ups! Tschuldigung.“ Der Typ berappelte sich und riss die Hände hoch.
     Jana deutete auf ihre durchnässte Brust. „Geht’s noch?“ Sie hob den Blick und sah in ein verschmitztes Lächeln. Dieser Lackaffe fand es lustig, sie fast vom Barhocker zu werfen und ihr Sweatshirt zu ruinieren?
     „Ich habe Sie nass gemacht“, gluckste er hinter vorgehaltener Hand.
     „Ach, wirklich?“ Sie funkelte ihn wütend an.
     „Tut mir echt leid.“ Er versenkte die Hände in seinen Hosentaschen und zog die Schultern hoch. Sein Lausbubengrinsen wirkte nicht, als wenn ihm irgendwas leidtäte. Täuschte sie sich, oder schwankte er immer noch? Sie schielte an die getäfelte Decke.
     Der Typ lehnte immer noch viel zu dicht neben ihr an der Bar. „Wirklich. Tut mir. Echt. Leid.“
     Er roch nach Alkohol, Tabak und einem dezenten Männerduft. Jana atmete tiefer ein und sah ihm kurz in die Augen. Lange Wimpern auf halbmast. Eindeutig, total besoffen. Und ziemlich attraktiv. Sie sah sich suchend nach Tobi um. Der Mann neben ihr drehte sich ebenfalls demonstrativ in Richtung Bar und nutzte den Spiegel für das nächste Lächeln. Es fiel Jana schwer, es nicht zu erwidern.
     „Ist schon okay“, knurrte sie.
     Endlich kam Tobi herbeigeeilt, wedelte mit einer weißen Stoffserviette. „Brauchst du Wasser?“, fragte er.
     Jana schüttelte den Kopf. „Nee, danke, nass bin ich schon!“
     „Was machst du, Mann? Hek, ehrlich, reiß dich mal zusammen!“ Tobi schüttelte den Kopf, während er ihr die Serviette reichte.
     Er kannte den Typen? Hek? Was war das für ein Name? Beide beobachteten jetzt, wie sie ihre Brust trockentupfte. Jana hob die Augenbrauen. „Interessant?“
     „Tschuldigung!“, sagten die Herren gleichzeitig.
     „Ich habe ihren Tee verschüttet.“ Hek verzog das Gesicht zu einer Grimasse und hob die Hände. „Ich glaube, sie ist sauer auf mich.“
     „Du könntest ihr einen neuen holen“, sagte Tobi. „Oder besser: Gib ihr einen meiner Drinks aus.“
     „Ich glaube nicht, dass sie Lust hat, irgendetwas mit mir zu trinken.“
     „Du könntest sie einfach fragen.“
     „Sie redet nicht mit mir.“
     „Hast du es schon versucht?“
     „Nein“, unterbrach Jana den Dialog.
     Vier Augen sahen sie an.
     „Würdest du einen Drink als Entschuldigung akzeptieren?“, fragte Hek mit blitzenden Augen, deren Farbe Jana an einen britischen Sportwagen erinnerte, und machte dazu ein so hinreißend verzweifeltes Gesicht, dass sie doch lachen musste.
     „Mein Pullover ist durchnässt. Schon vergessen?“
     „Zieh ihn doch aus!“, murmelte er in sein Glas.
     Vielleicht war es die wohlige Wärme, die sie spürte, seit er sie angerempelt hatte, vielleicht, dass ihr Auge zu zucken aufgehört hatte. Vielleicht die Ahnung, dass sie sowieso keinen Schlaf finden würde, oder vielleicht auch nur der plötzliche Wunsch, den ersten Abend ihres neuen Lebens nicht mit Pfefferminztee und frühem Zubettgehen enden zu lassen. Was auch immer sie dazu bewegte – mit einem Ruck zog Jana ihr Sweatshirt über den Kopf. Tobi und Hek starrten auf ihr Tanktop, als wäre sie splitternackt. Jana zuckte mit den Schultern und freute sich diebisch. Heks freie Hand schoss mit gespreizten Fingern nach vorne. „Tobi, zwei Gin Tonic bitte! Du trinkst doch Gin, oder?“ Sein Blick wanderte zurück zu ihren Augen, dann tiefer.
     Jana räusperte sich. „Könntest du wenigstens versuchen, zu ignorieren, dass ich hier im Unterhemd sitze.“
     „Sorry.“ Er hob den Kopf und wandte ihn grinsend zur Seite.
     „Was ist?“, fragte sie.
     „Tut mir leid.“ Er biss sich auf die Faust.
     „Waas?“ Wider Willen musste sie mitlachen.
     „Es war –“, dieses Lächeln ließ sie noch das Atmen vergessen, „eine ganz gute Idee, dir das Wasser überzuschütten.“
     Jana bemühte sich um einen strengen Gesichtsausdruck. „Vorsicht! Und heißer Tee war das.“
     Er grinste noch frecher. „Ja, genau. Heiß.“
     Jana boxte ihn an den Arm.
     Spielerisch wehrte er sie ab. „Du hast gefragt!“
     Tobi servierte die Drinks – „Bitte schön die Herrschaften!“ – und verschwand sofort wieder.
     Hek stieß sich von der Bar ab, zog den Hocker mit dem Trenchcoat näher zu ihr und warf den Mantel elegant über die Lehne des nächsten. Er reichte ihr eins der Gläser und setzte sich. „Auf den nassen Pullover.“
     Jana rollte mit den Augen, während sie ihr Glas an seins stieß und trank. Und weil ihre Knie sich berührten und er ihr schon wieder intensiv in die Augen sah, nahm sie gleich einen zweiten Schluck.

Der Drink brannte in Janas Kehle und gluckerte in ihrem leeren Magen. Ewig war es her, dass sie Gin Tonic getrunken hatte. Alkohol und Bars passten generell gerade nicht in ihr Leben – schon gar nicht in Kombination mit attraktiven, charmant betrunkenen Fremden. Doch sie konnte nicht leugnen, dass sie begann, den süßbitteren Geschmack auf den Lippen und die gute Laune, die sich mit jedem Schluck weiter in ihr ausbreitete, zu genießen. Hek beobachtete sie mit schimmernden Augen, die dem Begriff Schlafzimmerblick alle Ehre machten, und nur dem Gin war es zu verdanken, dass Jana ihre wichtigsten Vorsätze für den Moment beiseiteschob. Sie erwiderte sein Lächeln und fuhr sich durch die Haare. Das Gummi löste sich nicht ganz so sexy, wie sie es sich vorgestellt hatte. Statt ihre blonde Mähne lässig über die nackten Schultern zu schütteln, musste sie zuerst den Drink abstellen und die verknoteten Haare mit beiden Händen entwirren. Sie war eben etwas aus der Übung.
     Das mit dem Lackaffen stimmte übrigens nicht, im Gegenteil. Bei näherem Hinsehen wirkten seine schmalen Anzughosen sogar eher verwegen, und mit dem schwarzen T-Shirt unterm Jackett und dem nachlässig um den Hals geschlungenen Pullover hätte er wohl auch Kate Moss gefallen. Nur seine kantigen Wangen leuchteten etwas zu gesund für deren Geschmack.
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