Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.149 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »LUKA00«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Es könnte stürmisch werden
Verfasser: Maja Overbeck (2)
Verlag: Books on Demand (3107)
VÖ: 30. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (20880)
Seiten: 352 (Taschenbuch-Version), 308 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2763), Chef (587), Hamburg (586), Neuanfang (1005), Nordsee (313)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,00 (100%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,26 (75%)
1
25%
2
40%
3
26%
4
3%
5
4%
6
1%
Errechnet auf Basis von 68 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Ein lauer Frühlingsabend, ein unvergesslicher Kuss – was nach dem perfekten Beginn ihres neuen Lebens in Hamburg klingt, ist für Jana eher ein Desaster. Denn Hek, der Typ aus der Hotelbar, ist genau die Sorte Mann, vor der sie gerade aus New York flüchtet: unzuverlässig, untreu und unverschämt unwiderstehlich.
Dabei stellt sie die überstürzte Rückkehr in ihre Heimat schon vor genug Herausforderungen: Sie braucht eine Wohnung, sie muss ihre Tochter von den Umzugsplänen überzeugen, und sie wird nach zehn Jahren Funkstille ihre schrullige Schwester wiedersehen.
Hals über Kopf stürzt sich Jana in ihr neues Leben, wild entschlossen, ihrem Herz eine Pause zu gönnen. Zu dumm, dass Hek ihr ständig über den Weg stolpert. Und dann ist da auch noch Simon, ihr neuer Chef und alter Freund, der sich intensiver um sie kümmert als erwartet ...
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (2)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Maja Overbeck für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Maja Overbeck gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Hey mein Schatz, alles gut? Hier alle bestens! Big Kiss Mum

Jana ahnte, dass auch literweise Pfefferminztee ihr schlechtes Gewissen nicht besänftigen konnte. In ein paar Wochen würden sie beide das Leben, das sie kannten, hinter sich lassen und ganz neu anfangen. Und wenn Ava davon erfahren würde, war aus einem verrückten Plan längst eine Tatsache geworden. Noch eine ganze Weile würde Jana mit den Folgen ihrer Entscheidung leben müssen, Ava nicht nach ihrer Meinung gefragt zu haben. Doch sie tat das alles nicht für sich, sondern für ihre Tochter. Daran musste sie sich nur immer wieder erinnern.

*


Mit einem Seufzer ließ sich Jana auf einen Barhocker plumpsen, der mehr einem eleganten Sessel auf hohen Beinen glich. Sie platzierte ihr Handy auf dem Mahagonitresen und sah sich um. Ein herrenloser Trenchcoat auf dem Stuhl neben ihrem, ein leeres Glas, sonst saß sie hier oben allein. Der Innenarchitekt hatte alles gegeben, um aus der Hotelbar ein Schmuckstück hanseatischer Gediegenheit zu machen. Roter Teppich auf dunklem Parkett, holzgetäfelte Wände mit quadratischen Aussparungen, in denen stimmungsvoll beleuchtete Devotionalien den Eindruck erweckten, man befände sich auf einem edlen Kreuzfahrtschiff. Ein filigranes Holzsegelboot, eine goldene Weltkugel, ein Strauß weißer Porzellanblumen, eine glänzende Schiffsglocke. Pianomusik mischte sich mit dem Raunen der wenigen Gäste, die steif in den mit dunkelblauem Samt bezogenen Lehnsesseln an flachen Tischchen saßen. Jana bemerkte die Blicke, die ihr zugeworfen wurden. Lag es daran, dass sie die einzige Frau war, oder daran, dass sie bei der Auswahl ihres Outfits eher eine gemütliche Hotelbar vor Augen gehabt hatte. Hier waren ihre ausgeleierte Jogginghose und die silbernen Birkenstocks definitiv deplatziert. Doch sie war müde, und es brauchte dieser Tage auch mehr, um sie aus der Fassung zu bringen, als unpassende Klamotten. Langsam drehte sie sich weg von der Schiffskulisse, hin zum Barkeeper. Apropos unpassend. Der Hipsterbart dieses Zweimetermanns passte auch nicht unbedingt zu seinem hochgeschlossenen Kellnerjackett mit Goldknöpfen.
     „Einen Pfefferminztee bitte!“ Sie strahlte ihn an.
     Er grinste zurück. „Moin! Tut mir leid, aber warme Getränke gibt’s nur am Nachmittag.“
     „Aber da drüben steht doch dieser wunderschöne Samowar.“ Jana zeigte in Richtung Lobby.
     Der Barkeeper schüttelte den Kopf. „Der ist leider nur zum High Tea in Gebrauch. Aber –“, er nickte zum verspiegelten Flaschenregal hinter sich, „vielleicht kann ich Sie ja zu etwas Spannenderem überreden!“
     Jana schlug die Hände vors Gesicht.
     „Tut mir wirklich leid“, hörte sie ihn sagen.
     Sie blinzelte durch die gespreizten Finger. „Ist kein Problem. Aber wenn du mich weiter siezt, muss ich zurück auf mein Zimmer verschwinden. Jana. Okay?“
     „Geht klar. Tobi. Willkommen im Atlantic, Jana!“ Er griff nach einem Longdrinkglas. Unter seinem Jackettärmel schlängelte sich ein tätowierter Tigerschwanz hervor. „Also, was darf ich dir zaubern?“
     „Oh nein, danke!“ Jana schüttelte den Kopf. „Das ist keine gute Idee. Alkohol macht mich wach. Und wach bleiben ist schlecht. Ich muss unbedingt schlafen, am besten bald.“ Sie schnappte sich die lederne Getränkekarte und blätterte zu den Non-Alkoholika. Acht Euro für ein stilles Wasser? New Yorker Preise hier, puh.
     Tobi beugte sich zu ihr. „Okay, Jana. Wenn du hier kurz die Stellung hältst, hol ich dir deinen Tee aus der Küche.“ Schon kam er um die Bar herum. „Aber dafür musst du mir erzählen, warum du so dringend schon schlafen gehen willst.“
     Jana sah ihm nach, als er – erstaunlich geschmeidig für seine Statur – in Richtung Lobby eilte. Sie entspannte sich ein bisschen. Was für ein Ort, um in Hamburg anzukommen! Obwohl sie hier geboren war, kannte sie das Atlantic und seine Geschichten bisher nur von außen. Ob Udo Lindenberg hier immer noch residierte? Typisch Simon, sie in so einer Luxusherberge einzubuchen. Er hatte schon immer gerne übertrieben, es anderen gerne übertrieben gut gehen lassen. Sie tippte in ihr Handy.

Bin gut im Hotel angekommen. Danke, du Verrückter. Freu mich auf morgen.

Sofort brummte es in ihrer Hand.

Und ich mich erst. 10 Uhr an der Rezeption? Erhol dich gut!

Jana grinste. Nicht viele Männer verschickten Emojis. Sie antwortete mit Daumen und Sternenaugen. Sie konnte es kaum erwarten, Simon wiederzusehen.
     Tobi kehrte mit einer bauchigen Porzellankanne zurück. „Einmal frischer Minztee, bitte sehr.“ Mit einer kleinen Verbeugung platzierte er das Silbertablett vor ihr. „Lass ihn noch ein bisschen ziehen.“ Er verschwand, um sich ein paar neuen Gästen zu widmen.
     „Wow, danke“, rief Jana ihm hinterher. Sie öffnete den Deckel, steckte ihre Nase in den Dampf und schnupperte. Dann fischte sie eins der grünen Blätter aus dem heißen Wasser und kaute darauf herum. Während der frische Geschmack sie angenehm aufweckte, beobachtete sie das Bargeschehen im Spiegel hinter den Alkoholika. Nach Rockstar sah hier niemand aus, auch nicht nach einem in die Jahre gekommenen. Jana schmunzelte und schlürfte an ihrem Tee. Luxuriös, das Atlantic, aber etwas sehr gediegen für ihren Geschmack. Doch sie würde in nächster Zeit bestimmt Gelegenheit bekommen, mit Simon über den Kiez zu ziehen, Hamburgs coolere Ecken zu entdecken und sich daran zu erinnern, wie sie sich gemeinsam an den Türstehern der angesagtesten Clubs New Yorks vorbeigemogelt hatten.
     Zwanzig Jahre war es her, dass sie sich gesucht und gefunden hatten, zwei Hamburger in New York – beste Freunde, Kollegen, Seelenverwandte. Dabei hätten sie unterschiedlicher nicht sein können: Sie, nur mit dem Abitur in der Tasche und keinem Plan außer dem, möglichst weit weg von zu Hause in der Stadt ihrer Träume irgendwie ein Leben zu beginnen. Er, der schon damals jeden Schritt seines Lebens smart durchdachte, Student an der Columbia Businessschool mit dem Top-Job bereits in Aussicht. Nur durch seine Unterstützung hatte sie es von den Gelegenheitsjobs in Bars an den Empfang der Werbeagentur, für die er später arbeitete, und von dort in deren Personalabteilung geschafft.
Seite: 1 2 3 4 5 6
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz