Diese Website nutzt Cookies. Sie können entweder alle   oder individuelle Eistellungen treffen. Nähere Infos finden Sie hier
48.493 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Hannelore Frey«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
Old Bones 1 - Tote lügen nie
Verfasser: Douglas Preston (41) und Lincoln Child (41)
Verlag: Knaur (1850)
VÖ: 29. Juli 2020
Genre: Thriller (8218)
Seiten: 400 (Broschierte Version), 413 (Kindle-Version)
Themen: Agenten (1373), Archäologen (193), Ausgrabungen (100), FBI (760), Kannibalismus (57), Siedler (57)
Reihe: Old Bones (3)
Erfolge: 1 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 10)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,75 (65%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
0%
2
0%
3
100%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
2,07 (79%)
1
33%
2
38%
3
20%
4
7%
5
2%
6
0%
Errechnet auf Basis von 45 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Old Bones 1 - Tote lügen nie« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (1)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (2)     Tags (5)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
Seit einem Vierteljahrhundert sind die Autorenkarrieren von Douglas Preston und Lincoln Child eng miteinander verflochten, und »Preston und Child« kennt man als Marke schon seit geraumer Zeit über die Grenzen der Buchwelt hinaus. Nach fast zwanzig Aloysius-Pendergast-Thrillern und dem Abschluss der Gideon-Crew-Reihe haben sich die beiden einmal mehr zusammengetan und eine neue Reihe aus dem Boden gestampft. Diese hat mit »Old Bones: Tote lügen nie« ihren Anfang genommen, was die beiden im vergangenen Jahr bis auf den zweiten Platz der Bestsellerliste der New York Times beförderte (hier nachlesbar). Inzwischen gibt es das gute Stück auch auf Deutsch, und fünf Mitarbeiter bzw. Helfer unserer Seite haben gemeinsam die ersten Seiten des Thrillers angelesen, um zu entscheiden, ob sie auf deren Basis daran interessiert wären, auch den Rest des Buchs kennenzulernen.

Das Buch

Bei »Old Bones: Tote lügen nie« handelt es sich um den ersten Roman einer Reihe, in der eine Archäologin namens Nora Kelly sowie eine FBI-Agentin mit Namen Corrie Swanson im Mittelpunkt stehen sollen. Beide tauchten vor vielen Jahren schon einmal in dem Thriller »Thunderhead - Schlucht des Verderbens« auf. In den USA wurde die Reihe ausschließlich nach Nora Kelly benannt. Hierzulande wurde das Buch vom Knaur Verlag herausgegeben. Es hat einen Umfang von 400 Seiten und kann für 14,99 Euro erworben werden. Die Digitalversion kostet derzeit noch 4,99 Euro, später ist für sie ein Preis von 12,99 Euro vorgesehen. Darüber hinaus gibt es eine Hörbuchausgabe, die eine Spielzeit von rund zwölf Stunden hat und von Tanja Geke eingelesen wurde. Deren Stimme kennt man unter anderem durch ihre Synchronarbeit für Schauspielerin Zoe Saldana.

Im Jahre 1846 zogen 87 Siedler durch den Westen der USA, die man heutzutage als die »Donner Party« kennt. Sie wurden vom Winter überrascht und nur die Hälfte von ihnen überlebte, was angeblich nur dank Kannibalismus möglich war. Diese Geschichte wurde schon in diversen Büchern und Filmen angesprochen. Hinweise auf das nach wie vor nicht entdeckte Lager der »Donner Party« werden bei Preston und Child der Archäologin Nora Kelly zugespielt. Die anschließenden Ausgrabungen erweisen sich nicht nur als sehr riskant, sie stehen auch mit einem bizarren Verbrechen der Gegenwart in Verbindung. Hier kommt Corrie Swanson ins Spiel, welche die Ermittlungen leiten soll. Der Fall erweist sich alsbald als sehr gefahrvoll.

Die ersten zehn Seiten

Das Buch beginnt überraschenderweise nicht in der Sierra Nevada oder einem anderen Ort im Einzugsbereich der Donner Party, sondern in Paris. Dort kommt es am Ufer der Seine zu einer geheimen Übergabe. Ein Mann trifft sich mit einem Fahrradkurier, überprüft seine Lieferung und ersticht den Mann wie aus dem Nichts. Anschließend lässt er die Leiche verschwinden. Nur wenig später besucht ein anderer Mann an einem bis hierhin nicht näher spezifizierten Ort ein altes vor dem Abriss stehendes Haus, schleicht sich hinein und sucht etwas. Er wird von den Bauarbeitern bemerkt, die daraufhin die Polizei rufen. Es gelingt dem Mann trotzdem, ein Kästchen mit einem Tagebuch an sich zu nehmen, dann flüchtet er vor den Arbeitern und kann sie abhängen.

Fazit

Nachdem wir die ersten Seiten des Buchs gemeinsam gelesen hatten, stellte sich vor allem eine Frage: Was genau soll das mit der Buchbeschreibung zu tun haben? Auf jeden Fall zeichnet sich durch die Wahl von Paris als Schauplatz bereits ab, dass man es hier offenbar mit einem Roman zu tun bekommt, der von Ränkespielen mit geografisch großen Ausmaßen erzählt. Die beiden Szenen selbst wirken indessen recht gewöhnlich und klangen verdächtig nach einem »Fließband-Thriller«. Dass beispielsweise der Kurier das Zeitliche segnen würde, hätte vermutlich jeder erahnt, der in seinem Leben schon zwei, drei Thriller geschmökert hat. Und auch bei der Szene im Haus wurde nicht nur in Thriller-üblicher Routine die Information gezielt herausgezögert, nach was überhaupt gesucht wird, auch die Konfrontation mit einem Bauarbeiter und die anschließende erfolgreiche Flucht warem nicht sonderlich überraschend. So weit, so generisch, aber anlasten kann man das Preston und Child eigentlich nicht: Man kennt den Ablauf solcher Szenen deshalb, weil sie einfach gut funktionieren und den Leser zu Beginn eines Buchs schnell und erfolgreich einfangen, weswegen sie en masse in ähnlicher Weise zu Papier gebracht werden. Unsere Helfer Lydia Neidhardt, Sebastian Leder und Yvi Leutbecher haben sich schlussendlich entschieden, das gesamte Buch zu lesen, so dass wir euch schon bald eine Rezension präsentieren können. Nadine Wagner und Tino Miccolis haben indessen vorerst abgewunken und werden auf die Meinung der anderen warten, da bis hierhin noch nicht viel geboten wurde, das vom Standard abweicht, und es obendrein auch noch nicht erkennbar ist, ob der Verweis auf menschenfressende Siedler nicht eher ein Köder ist, der in der eigentlichen Geschichte nur eine untergeordnete Rolle spielen wird. Es bleibt also sowohl für die Leser als auch die Nichtleser spannend!
– geschrieben am 4. August 2020
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin der Rezension: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz  •  Cookies