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KINDLE
 
Kinder ihrer Zeit
Verfasser: Claire Winter (4)
Verlag: Diana (362)
VÖ: 27. Juli 2020
Genre: Historischer Roman (5380)
Seiten: 576
Themen: Berlin (1324), Entführungen (1975), Flucht (1957), Freiheit (553), Fünfziger Jahre (237), Geheimdienste (439), Kalter Krieg (87), Nachkriegszeit (226), Schwestern (1347), Spionage (240), Verschwinden (2309), Wiedersehen (1726), Zwillinge (744)
Erfolge: 1 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 20)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Kinder ihrer Zeit« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (6)     Blogger (3)     Tags (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. November 2021 um 21:10 Uhr (Schulnote 1):
» Lebenswege

Durch tragische Kriegsereignisse werden die beiden elfjährigen Zwillingsschwestern Emma und Alice auf ihrer Flucht aus Ostpreußen getrennt. Fortan leben sie in dem Glauben, dass die jeweils andere verstorben ist. Umso größer die Freude, als sie sich nach zwölf Jahren plötzlich wieder begegnen.

Aber beide sind inzwischen in ihrer jeweils neuen Heimat angekommen und haben unterschiedliche politische Ansichten.

Werden sie wieder zueinander finden???

Die Autorin schildert sehr eindringlich und bildhaft, wie die beiden Leben sich voneinander unterscheiden, aufgrund der verschiedenen Politik der beiden deutschen Staaten. Sie zeigt auf, wie das Umfeld die Menschen formt. Der kalte Krieg, die Stasi, Geheimdienste und das geteilte Land sind die großen Themen in diesem Roman. Spannend und authentisch kommen beide Schwestern in abwechselnden Erzählsträngen zu Wort. So erfährt man viel über ihre Beweggründe, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen.

Ein wunderbares Roman deutscher Zeitgeschichte!!! Bedrückend, spannend und mitreißend!«
  6      0        – geschrieben von wildehilde
Kommentar vom 3. November 2020 um 16:39 Uhr (Schulnote 1):
» Die Geschichte:
Die beiden Mädchen Emma und Alice sind mit ihrer Mutter Rosa auf der Flucht aus Ostpreußen. Als die Russen einrücken werden sie getrennt. Beide glauben, dass die jeweils andere nicht überlebt hat. Emme wächst mit ihrer Mutter in Westberlin auf und Alice in einem Heim in der DDR.
Viele Jahre später finden sie sich wieder, doch die unterschiedlichen Lebenshintergründe bereiten Ihnen Schwierigkeiten. Dann lernt Emma durch ihre Schwester den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als der zufällig sieht, wie sein Freund entführt wird, gerät er in die Finger der Geheimdienste. In der Folge steuert der „Kalte Krieg“ seinem Höhepunkt zu und hat auch Alice fest in seinen Krallen. Beide Schwestern sind einer großen Gefahr ausgesetzt, als Berlin für immer geteilt werden soll.


Meine Meinung:
Es ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe und auch dieses hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die Protagonisten sind fein gezeichnet und ausgearbeitet. Gerade auch die beiden Schwestern haben mich in ihrer Unterschiedlichkeit sehr überzeugt. Aber auch alle anderen haben sich in ihren verschiedenen Charakteren anschaulich bewegt. Claire Winter schreibt in einer flüssigen, leicht verständlichen und packenden Sprache. Die Schauplätze sind präzise beschrieben. Die Geschichte schreibt sich aus verschiedenen Perspektiven fort, sodass der Spannungsbogen durchgehend hoch ist. Sehr gut recherchierte und perfekt eingebaute Zeitgeschichte spürt man in jeder Zeile, denn die beiden Schwestern sind in einer noch offenen Stadt voller Widersprüche unterwegs, die durch die beiden Systeme Sozialismus und Kapitalismus, zwischen den Militärmächten, der Stasi und den Geheimdiensten hervorgerufen werden, sodass ich des Öfteren den Schmerz der Teilung erneut erfühlen konnte.
Mein Fazit: Ein wunderbares Buch, das sehr unterhaltsam die besondere Geschichte Berlins schildert, indem sie gekonnt in die Geschichte von Emma und Alice hineinprojiziert wurde. Von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung
Heidelinde von friederickes bücherblog«
  15      0        – geschrieben von friederickesbücherblog
Kommentar vom 8. September 2020 um 15:46 Uhr (Schulnote 1):
» Rosa Lichtenberg flüchtet 1945 im Winter mit ihren Zwillingen Alice und Emma. Doch dann wird Alice krank. Eine Bäuerin nahm sie auf. Während Rosa mit Emma etwas zu essen besorgen will, überfallen die Russen das Dorf. Rosa und Emma müssen mitansehen, wie alles niedergebrannt wird. Sie gehen davon aus, dass Alice nicht mehr lebt, doch Alice wird von Sergej gerettet. Während Emma mit ihrer Mutter in West-Berlin lebt, wächst Alice Ost-Berliner Heimen auf. Erst viele Jahre später sehen sie sich die Geschwister wieder. Emma lernt durch ihre Schwester den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als er erleben muss, wie ein Freund in West-Berlin entführt wird, gerät er an den Geheimdienst. Als dann die Mauer gebaut wird, von der schon eine Weile gemunkelt wurde, spitzt sich die Lage in Berlin zu.
Claire Winter hat mit ihrem Buch einen facettenreichen und sehr interessanten Roman geschrieben, der die Umstände im geteilten Berlin während der Zeit des Kalten Krieges beschreibt. Berlin ist in der Hand der Siegermächte und ihrer Geheimdienste. Jeder bespitzelt jeden. Vorsicht und Misstrauen sind überall, da man nicht weiß, wem man wirklich vertrauen kann.
Alice und Emma hatten als Kinder ein sehr enges Verhältnis, doch die Umstände haben dafür gesorgt, dass sie sich sehr unterschiedlich entwickelten. Alice wurde durch ihre Erziehung in Kinderheimen beeinflusst und ist vom Sozialismus überzeugt. Sie hat gelernt, dass es besser ist, seine Gefühle zu unterdrücken. Besonders bei Markow, einem Freund von Sergej ist Vorsicht geboten, denn er nutzt jede Schwäche aus. Emma wollte ihre Schwester suchen, doch Rosa war so traumatisiert, dass es ihr nicht möglich war, diesen Funken Hoffnung zuzulassen. Imponierend war es, dass sie trotz Krankheit mit aller Kraft dafür gesorgt hat, dass Emma eine gute Ausbildung bekam. Besonders mochte ich Emmas Freund Max, der empathisch und hilfsbereit war. Ihm wurden Steine in den Weg geworfen und so konnte er seinen beruflichen Traum nicht wahr werden lassen. Aber auch Julius Laakmann war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich sein Verhalten nicht immer verstanden habe. Es gab aber auch die ewig Gestrigen, die für die Geschichte zwar eine Bedeutung haben, die ich aber überhaupt nicht mochte.
Die Menschen wurden stark von den politischen Verhältnissen jener Zeit geprägt. Es war ein Wechselbad der Gefühle, Emma und Alice zu begleiten. Nach allem, was sie durchmachen mussten, wünscht man ihnen nur Gutes, doch so ist das Leben nicht – es legt ihnen noch so einige Prüfungen auf.
Für mich ist dieses Buch ein wirkliches Lese-Highlight. Der Schreibstil ist ungemein packend. Sehr gut recherchierte historische Fakten werden wunderbar mit Fiktivem verbunden. Die Geschichte ist spannend und emotional. Ich kann das Buch nur empfehlen.«
  14      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 27. August 2020 um 21:40 Uhr:
» Interessanter Ausflug in die Geschichte

Dass Rosa Lichtenberg die Flucht aus Ostpreußen vor den Russen gelingt ist pures Glück. Leider wird auf der Flucht Alice, eine der beiden Zwillingstöchter, sehr schwer krank. Auf der Suche nach Essen lässt Rosa Alice bei einer Bäuerin zurück und geht mit Emma zu einem verlassenem Gehöft. Bei ihrer Rückkehr steht das Dorf in Flammen, überrollt von den Russen. Für Rosa ist klar, Alice kann das nicht überlebt haben.

Jahre später ist es ein großer Zufall, dass beide Mädchen zueinander finden. Jedoch können beide ihr Glück nicht so richtig genießen, denn es gibt ein großes Problem. Alice lebt in der DDR in Ostberlin, Emma lebt in Westberlin. In den zwölf Jahren, in denen sie sich nicht gesehen haben, wurden beide von den unterschiedlichen Gesellschaftssystemen geprägt und erzogen.

Durch Alice lernt Emma den Physiker Julius Laakmann kennen. Auch er ist aus der DDR und will sein Land nicht verlassen. Doch als er Zeuge der Entführung seines Freundes in Westberlin wird, kommen ihm Zweifel. Plötzlich geraten beide jungen Frauen zwischen die Fronten und die Lage spitzt sich für alle Beteiligten gefährlich zu.

In diesem Buch spielt der Zeitfaktor eine große Rolle. Ende der fünfziger Jahre verlassen viele Bürger die DDR um ein neues Leben im Westen zu beginnen. Die DDR hat die Staatssicherheit aktiviert und lässt bei geringstem Verdacht die Bürger überwachen. Aber auch der Bundesnachrichtendienst ist nicht untätig und versucht immer wieder Menschen zu finden, die für sie spionieren.

Mir hat die Art und Weise der Erzählung gefallen. In kurzen und knappen Kapiteln erfährt man einzelne Sachverhalte über die jeweiligen Beteiligten. Der Wechsel zwischen den Personen verleiht dem Buch auch eine gewisse Dynamik. Richtig spannend wird es, als die Geheimdienste eingreifen und für sich versuchen zu retten, was zu retten ist.

Sehr gut gefallen hat mir an diesem Buch aber auch die genaue Recherche der Autorin. Sie betrachtet Berlin objektiv von beiden Seiten, ohne einer Seite die Sympathie zu geben. Auch historisch erfährt man viel über die Zeit vor dem Mauerbau und wie die Ereignisse damals gedeutet wurden.

Von mir gibt es eine ausdrückliche und unbedingte Leseempfehlung an alle und verdiente fünf Lesesterne.«
  14      0        – geschrieben von Xanaka
Kommentar vom 23. August 2020 um 13:18 Uhr (Schulnote 1):
» Kalter Krieg
Rosa flüchtet mit ihren Zwillingen Emma und Alice aus Ostpreußen.
Als Alice hohes Fieber bekommt finden sie Unterschlupf bei einer alten Frau auf einem Hof.
Rosa geht mit Emma Lebensmittel besorgen und Alice die sehr krank ist bleibt bei der alten Frau.
Als Rosa zurückkommt brennt der Hof. Die Russen haben den Hof angezündet, es gibt keine Überlebenden.
Jahre später lebten Rosa und Emma in West-Berlin. Über den Tod von Alice ist keine der beiden hinweggekommen.
Doch Alice lebt in Ost-Berlin, sie wurde damals von Sergej gerettet und wuchs in einem Kinderheim auf.
So nahe beieinander und keiner weiß von der Existenz des anderen. Bis sie eines Tages aufeinandertreffen.
„Kinder ihrer Zeit“ von Claire Winter ist ein sehr bewegender Roman der mich mehr als begeistert hat.
Anhand der Zwillingsschwestern Emma und Alice wird dem Leser die Tragkraft des kalten Krieges vermittelt.
Emma lebt im Westen und Alice im Osten. Sie sehen sich nicht nur zum Verwechseln ähnlich, sondern ähneln sich auch sonst in vieler Hinsicht. Nur ihre politische Einstellung ist verschieden.
Das Buch behandelt die aktuellen Themen dieser Zeit. Vor allem die Spionage auf beiden Seiten steht im Vordergrund aber auch die vielen Flüchtlinge aus dem Osten die täglich über die offene Grenze nach West-Berlin kommen.
Die Angst und Unsicherheit vieler DDR Bürger, die oft nicht wussten wem die trauen konnten oder wer für die Stasi arbeitet, wie auch die Bedenken der West-Berliner, dass die DDR sich den Westteil der Stadt einverleibt werden hautnah vermittelt.
An Hand der Protagonisten zeigt die Autorin das Leben in beiden Teilen des Landes auf.
Die Details sind gut recherchiert. Wahre Gegebenheiten und Fiktion sind so gekonnt miteinander verflochten, dass man sie nicht zu trennen vermag.
Die Protagonisten waren alle gut in Szene gesetzt und hatten alle auf der Seite wo sie standen ihren Platz inne.
Natürlich hat jeder Leser seine bevorzugten Charaktere, für mich waren es natürlich die Schwestern Emma und Alice aber auch Sergej, er war mein stiller Held.
„Kinder ihrer Zeit“ ist ein herausragender Roman der eine schwierige Zeit in der deutschen Geschichte behandelt. Durch den flüssigen und spannenden Schreibstil von Claire Winter ist das Buch ein echter Lesegenuss.«
  16      0        – geschrieben von cybergirl
 
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