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TASCHENBUCH
 
Witte und Fedder ermitteln 7 - Juister Lüge
Verfasser: Sina Jorritsma (33)
Verlag: Klarant (656)
VÖ: 24. Juli 2020
Genre: Kriminalroman (7307)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 129 (Kindle-Version)
Themen: Kommissare (1914), Leichen (1990), Lügen (993), Ostfriesland (528), Ringe (59), Vögel (82)
Reihe: Witte und Fedder ermitteln (7)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Lotta Dolke geht zur Juister Polizeistation, um eine Lüge zu melden. Am nächsten Morgen findet man nur noch die Leiche der jungen Frau am Strand. Was wollte Lotta den Beamten sagen, bevor sie im letzten Moment einen Rückzieher machte und verwirrt davonlief? Die Inselkommissare Antje Fedder und Roland Witte nehmen Lottas Reisegruppe ins Visier. Sind die angeblichen Ornithologen wirklich auf der Ostfriesischen Insel, um Vögel zu beobachten? Und was bedeutet der Siegelring mit dem stilisierten Buchstaben B, den alle Mitglieder der Gruppe tragen? Der Fall steckt voller Rätsel und spitzt sich weiter zu, als ausgerechnet einer der Verdächtigen das zweite Opfer ist...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Gröger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Könnten Sie etwas genauer werden?«, bat Antje.
     »Ich spreche von einer Lüge.«
     »Es verstößt nicht unbedingt gegen Gesetze, die Unwahrheit zu sagen«, erklärte die Inselpolizistin. Für sie stand fest, dass ihre Besucherin unter großem innerem Druck stand. Allerdings wusste Antje noch nicht, ob die Polizei ihr überhaupt helfen konnte.
     »Also ist es in Ordnung, wenn man lügt?«, fragte Lotta Dolke. Die Kommissarin schüttelte den Kopf.
     »Es kommt auf die Umstände an.«
     »Wie meinen Sie das, Frau Fedder?«
     »Wenn jemand beispielsweise lügt, um einen Kriminellen zu schützen, begeht er eine Straftat. Man nennt das Beihilfe. Aber wenn Ihr Freund behauptet, beim Sport gewesen zu sein, und sich stattdessen mit einer anderen Frau getroffen hat, dann ist das zwar verwerflich – doch gegen ein Gesetz verstößt er damit nicht.«
     »Ich habe aber gar keinen Freund, jedenfalls nicht mehr«, erwiderte die Besucherin. Antje hätte am liebsten mit den Augen gerollt, beherrschte sich aber. Lotta Dolke ging ihr bereits jetzt auf die Nerven.
     »Das war ja auch nur ein Beispiel. – Was ist denn geschehen?«
     »Noch ist gar nichts passiert, Frau Fedder – aber ich fürchte Schlimmes.«
     »Weshalb genau sind Sie denn hierher gekommen?«, fragte die Kommissarin mit erzwungener Ruhe.
     »Wegen einer Lüge.«
     »Solange Sie so vage bleiben, werde ich nichts für Sie tun können.«
     Antje hatte diesen Satz nur von sich gegeben, um Lotta Dolke aus der Reserve zu locken. Auf dem Gesicht der Besucherin verschwand der ängstliche Ausdruck. Stattdessen wirkte sie nun enttäuscht. Jedenfalls kam es der Inselpolizistin so vor. Die junge Frau sprang auf.
     »Es war ein Fehler, hierher zu kommen! Vergessen Sie bitte einfach, was ich gesagt habe!«
     »Ich muss die Fakten kennen, bevor ich etwas unternehmen kann«, versuchte Antje zu erklären. Aber Lotta Dolke verließ bereits fluchtartig die Polizeistation. An der Tür wäre sie beinahe mit Roland Witte zusammengestoßen, der im letzten Moment ausweichen konnte. Der dunkelhaarige Kommissar schaute der Besucherin kopfschüttelnd nach.

     »Was ist denn mit dem scheuen Reh los, Antje?«
     »Frag mich etwas Leichteres«, gab die Inselpolizistin seufzend zurück. Dann berichtete sie von ihrem kurzen Gespräch mit der Frau. Roland setzte sich an seinen Schreibtisch, der dem seiner Kollegin gegenüberstand.
     »Für mich hört es sich so an, als ob diese Frau Dolke zu lange in der prallen Sonne gewesen wäre«, mutmaßte er. »Unser schönes Juister Wetter bekommt eben nicht jedem.«
     »Ja, sie machte einen verwirrten Eindruck«, murmelte Antje. »Dennoch könnte sie ernsthaft in Gefahr schweben.«
     »Ich sehe keinen Grund für polizeiliches Eingreifen«, erwiderte Roland. »Vor allem heute nicht, wo wir uns über Mangel an Beschäftigung nicht beklagen können.«
     Die Kommissarin wusste, dass ihr Kollege im Grunde recht hatte. Gewiss, die Besucherin hatte durcheinander und auch verängstigt gewirkt. Doch äußere Verletzungen oder andere verdächtige Anhaltspunkte hatte Antje bei ihr nicht feststellen können. Die Inselpolizistin hatte auch einen Blick durchs Fenster nach draußen geworfen. Womöglich gab es jemanden, der Lotta Dolke nachstellte.
     Aber die Straße war leer.
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