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TASCHENBUCH
 
Tanz des Klingensängers 1 - Zwergenstahl & Drachenfeuer: Die Königin von Hamb
Verfasser: Ivan Ertlov (16)
Verlag: Eigenverlag (17959)
VÖ: 23. Juli 2020
Genre: Fantasy (12465)
Seiten: 367 (Taschenbuch-Version), 272 (Kindle-Version)
Themen: Armee (146), Botschafter (14), Drachen (912), Frieden (138), Hexen (828), Könige (1128), Königreiche (346), Krieg (1385), Zwerge (241)
Reihe: Tanz des Klingensängers (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
„Krieg! Wir ziehen endlich in den Krieg!“
So tönt es an allen Ecken und Enden des mächtigen Königreichs Farank. Zwerge liefern die neuesten Kanonen, Heerführer versammeln ihre Armeen, um Richtung Norden zu marschieren. Das Ziel ist die freie Stadt Hamb, Handelsmetropole am kalten Meer. Regiert von Königin Aidasha, der unsterblichen Wasserhexe, letzter Zufluchtsort für mutanderverseuchte Kreaturen ohne Sanktion.
Drachen, Albrae, Werwesen und Meeresungeheuer stehen treu an der Seite der Hexe, machen Hamb zu einem mehr als nur würdigen Gegner für Farank.
Doch dessen König will eigentlich gar keinen Krieg, sieht dem Blutvergießen mit Grauen entgegen. Heimlich startet er einen letzten Versuch, den Frieden zu wahren – Klingensänger Halbar soll vermitteln. Gemeinsam mit einer spitzohrigen Botschafterin der Tha und einem alten Bekannten macht er sich auf den Weg in den hohen Norden ...
Lesermeinungen (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. August 2020 um 12:26 Uhr (Schulnote 1):
» Wenn Drachen über Hamburg fliegen...

Klingensänger Halbar von Malan und der Schwarzmagier Yorrick von Dornbarn werden beauftragt, einen Krieg zwischen Farank (Frankfurt) und Hamburg (Hamb) zu verhindern. Nun, eigentlich soll das Verhandeln die Botschafterin von Tha, die ebenso zügellose wie mysteriöse Halbelfe Kyara, erledigen. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg - im wahrsten Sinne des Wortes: um rechtzeitig die nun von Meeresungeheuern, magischen Kreaturen und Werwesen bevölkerte Hansestadt zu erreichen, muss die Heldengruppe zwangsweise dämonenverseuchte Gebiete durchqueren und allerlei Gefahren trotzen.
Den Wermutstropfen gleich zuerst: Die Story ist relativ einfach gestrickt, Railroading ist sehr oft angesagt. Aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch, denn Ertlov jagt seine Protagonisten mit derart viel Witz und sprachlicher Eleganz durch die bizarren wie mystischen Begegnungen, dass sich die Seiten fast von selbst umblättern. Auf humorige Betrachtungen, die sich vor keinem Pratchett verstecken müssen, folgen brutale, packend geschilderte Kämpfe und durchaus spannende Rätseleinlagen der bunten Heldentruppe. Und das alles in einer Welt, die mit viel Phantasie und Liebe zum Detail erschaffen wurde. Was hat Europa wirklich so verändert? War es ein Atomkrieg? Eine Dämoneninvasion? Vielleicht sogar beides? Und was hat es mit der unsterblichen Wasserhexe, der Königin von Hamb, wirklich auf sich? Man kommt aus dem Staunen nicht heraus, und wenn man dann die letzte Seite verschlungen hat, sind noch immer nicht alle Fragen beantwortet. Man weiß nur, dass man einen der besten deutschen Fantasyromane seit langem gelesen hat - und freut sich auf die Fortsetzung. Hut ab, ein starker Einstieg.«
  11      0        – geschrieben von Marioando
Kommentar vom 27. Juli 2020 um 0:31 Uhr (Schulnote 1):
» Klingensänger (ein Krieger mit Dämonen als Vorfahren) Halbar, Waralog (Schwarzmagier) Yorrick und eine mysteriöse Botschafterin mit ausgeprägter Libido werden vom Faranker König Utbrecht angeheuert, um mit der unsterblichen Wasserhexe Aidasha zu verhandeln. Diese regiert über den Stadt-Staat Hamb und weite Teile des Meeres, ein Krieg zwischen den Reichen steht unmittelbar bevor.
Mit dieser Prämisse beginnt "Zwergenstahl & Drachenfeuer", die Weiterführung der Novelle "Halbar von Malan" - diesmal als vollwertiger Roman. Das tut der Erzählung gut, die Fantasywelt bekommt viel mehr spannende, bizarre und humorvolle Details spendiert. Immer wieder lüftet der Autor kurz den Schleier der Dark Fantasy, erlaubt einen Blick auf und in die Postapokalypse, durch die seine sympathischen Helden reisen und kämpfen. Man versinkt schnell in der Erzählung und Welt, fiebert mit Halbar mit, Yorrick wächst rasch ans Herz - und das, obwohl er ein ausgesprochen zwielichtiger Charakter ist. Die Grundstory ist überschaubar einfach gestrickt, bekommt aber dank mancher Wendung und den sehr gut ausgearbeiteten Charakteren genug Ecken, Kanten und Tiefe. Spannung, detektivisches Rätselraten und brachiale Kämpfe wechseln sich ab, werden von humorvollen und abgefahrenen Begegnungen aufgelockert. Einzelne Passagen erinnern an Shadowrun, andere an die World of Darkness, und so manche Betrachtung könnte auch aus der Feder von Terry Pratchett oder Douglas Adams stammen.
Über den Schluss kann man sicher streiten, aber in der Logik der Welt war er stimmig. Insgesamt ein toller Lesespaß und außergewöhnliche Fantasy, die ich gerne weiterempfehle.«
  12      0        – geschrieben von DorisAnna
Kommentar vom 24. Juli 2020 um 9:21 Uhr (Schulnote 2):
» Nach der Kurznovelle „Halbar von Malan“ legt Ivan Ertlov jetzt seinen ersten Fantasyroman auf den Tisch. „Zwergenstahl & Drachenfeuer“ kommt mit ca. 350 Seiten (für mich waren das am Kindle knapp 5 Stunden Lesedauer, habs am Erscheinungstag noch durch geschafft) und einem geradezu klischeehaft-trashigen 90er Jahre Fantasycover anmarschiert. Dieses bestätigt ebenso wie bereits das erste Kapitel meine Vermutung: Ertlov versucht die gleichen Stilmittel und Kunstgriffe, mit denen er die deutsche Science Fiction aufmischte, 1:1 und teils brachial in ein anderes Genre zu pressen.
Funktioniert das?
Erstaunlich gut sogar – aber nicht so gut wie erhofft. Doch dazu später.
Eine Abenteurergruppe, die frisch aus einem Pen & Paper Rollenspiel entstiegen sein könnte (Krieger mit dämonischer Abstammung, gesellschaftlich hochangesehene Halbelfe, zwielichtiger Schwarzmagier) versucht, einen Krieg zwischen zwei Königreichen zu verhindern. Während sie dafür durch eine Mischung aus postapokalyptischem Deutschland und typischer „Schwert & Magie“ Fantasywelt reisen, kommen noch eine kampfgestählte Offizierin und ein elfischer Fährtenleser hinzu. Fehlt nur noch ein Zwerg, um das Klischee zu vervollständigen – aber denen bleibt die Rolle der Kanonenlieferanten und des Kanonenfutters vorbehalten.
Natürlich sind diese Klischees Absicht. Sie dienen ebenso wie die Spuren der vergangenen (unserer?) Welt dazu, als solches entlarvt und auf die Schippe genommen zu werden. Diesmal verzichtet Ertlov weitestgehend auf billige Kalauer und setzt auf großteils schwarzen, manchmal an Popkultur Referenzen angelehnten Humor – und wenige, aber packend choreographierte Kämpfe.
Diese sind brutal, und generell man sollte sich vom Humor nicht täuschen lassen: Dies ist ein Buch für Erwachsene. Story und Welt sind ernst und düster, Sexualität kommt (wenn auch nicht so oft wie erwartet) in Gedanken, Worten und Taten vor, in verschiedenen Gender- und Spezieskombinationen. Die Geschichte ist eine spannende Heldenreise mit vielen bizarren Begegnungen und einem Feuerwerk an kreativen Ideen, in ihrer Grundstruktur aber konservativ gestrickt. Es sind die Details und die Protagonisten, allen voran Schwarzmagier Yorrick, die sie zu etwas Besonderem machen. Über weite Strecken ist „Zwergenstahl & Drachenfeuer“ ein spannendes, launiges, über alle Maßen unterhaltsames Abenteuer. Eine der besten grimdark Fantasy Erzählungen, die ich kenne, gewürzt mit Seitenhieben und Augenzwinkern.
Umso ärgerlicher, dass die Auflösung in der vorletzten Szene mit dem hohen Niveau nicht mithalten kann, im Vergleich zum Rest etwas platt wirkt. Man wird zwar noch mit einer gekonnten, aufgrund der Protagonisten sehr befriedigenden Gewalteinlage verabschiedet, ehe der Epilog beginnt, aber der eigentliche Bösewicht ist reichlich eindimensional. Und wahrscheinlich nur ein Vorwand gewesen, um auch hier eine politische Breitseite abzufeuern. Das wäre schon in einem SF billig und aufgesetzt, in einer Fantasy Story ist es zudem noch reichlich unpassend.
Seis drum – „Zwergenstahl und Drachenfeuer“ ist immer noch großartige Unterhaltung und eine spannende Story in einer Welt, die wie in einem Drogenrausch aus DSA und Mad Max zusammengewürfelt scheint. Also insgesamt eine Leseempfehlung, aber eben nicht der Geniestreich, den ich mir erhofft hatte. Vielleicht dann in der Fortsetzung.«
  18      1        – geschrieben von KaraCHo
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