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TASCHENBUCH
 
Commissario Pavarotti 5 - Commissario Pavarotti probt die Liebe
Verfasser: Elisabeth Florin (5)
Verlag: Emons (367)
VÖ: 23. Juli 2020
Genre: Kriminalroman (7466)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 370 (Kindle-Version)
Themen: Italien (563), Kommissare (1969), Terrorismus (394), Väter (709), Verschwinden (1837)
Reihe: Commissario Pavarotti (5)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Um seine große Liebe Lissie zurückzugewinnen, willigt Commissario Pavarotti ein, ihr bei der Suche nach ihrem Vater zu helfen, der vor dreißig Jahren verschwand. Die Spur führt zurück in das Meran der achtziger Jahre, als Italien die letzte Welle der Terroranschläge in Südtirol mit allen Mitteln niederzwingen wollte. Doch was ist damals wirklich geschehen? Pavarotti und Lissie müssen erfahren, dass es Menschen gibt, die alles dafür tun, die Wahrheit unter Verschluss zu halten.
Quelle: Emons
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Seit mehr als sieben Jahren lässt Autorin Elisabeth Florin nun schon ihren gemütlichen Commissario Luciano Pavarotti die in Südtirol gelegene italienische Stadt Meran ein Stückchen sicherer machen. Im Sommer ist bereits der fünfte Band der Reihe erschienen, und da wir noch keines der Bücher hier besprochen haben, ist es einmal an der Zeit dafür. Das gute Stück trägt den Titel »Commissario Pavarotti probt die Liebe«, womit es namenstechnisch wie seine Vorgänger ein wenig an die Commissario-Montalbano-Krimis des großen Andrea Camilleri erinnert. Das Buch hat einen Umfang von 370 Seiten und kann für vierzehn Euro erworben werden. Die Digitalversion ist zum Preis von 9,49 Euro zu bekommen. Herausgegeben wurde das Buch vom Kölner Emons Verlag, der auf Krimireihen mit regionalem Bezug spezialisiert ist.

Die vorherigen Bände der Reihe hatten wir nicht gelesen, was sich nicht unbedingt als die schlaueste Idee herausgestellt hat, denn wenngleich es sich jeweils um abgeschlossene Fälle handelt, die darin erzählt werden, gibt es augenscheinlich eine fortlaufende Rahmenhandlung, die man sich zum Teil spoilert, wenn man mit dem fünften Buch einsteigt. Da die vier vorausgegangenen Bücher allesamt sehr gut bewertet werden, wenn man sich im Internet umschaut, bringt man sich somit womöglich um ein ganzes Stück Lesespaß. Dennoch kann man das Buch ohne weiteres losgelöst von den anderen lesen und es wird zu keinen Verständnisproblemen kommen, denn man wird hier auch als Neuleserin so gut Willkommen geheißen und es werden so viele Dinge im Vorbeigehen erklärt, dass man sich - vielleicht nicht sofort, aber doch recht zügig - orientieren und wohlfühlen kann.

Dass die fortlaufende Rahmenhandlung dennoch eine Rolle spielt, erkennt man im Fall von »Commissario Pavarotti probt die Liebe« unter anderem daran, dass Pavarottis große Liebe Elisabeth von Spiegel Gedächtnisprobleme hat, seitdem ihr vom Kommissar bei einem früheren Fall (versehentlich) in den Kopf geschossen wurde. Sie verfolgt nun das Ziel, Spuren ihres Vaters zu finden, der drei Jahrzehnte zuvor verschwand (oder ums Leben kam). Pavarotti unterstützt sie bei ihrer Mission. Damit recherchieren die beiden über eine Zeit, in der Italien von einer letzten Welle an Terroranschlägen in Südtirol erschüttert wurde, und sie geraten in die Welt von Geheimdiensten und Spionage.

Letzteres zeigt bereits, dass das Buch in eine etwas andere Richtung geht, als man es vielleicht im Vorfeld erwarten würde. Denn »Regionalkrimi« impliziert in der Regel ja, dass es »einfach nur« zu einem Mord oder anderen Verbrechen kommt und dieser nach und nach aufgeklärt wird, während man es hier mit einer deutlich vielschichtigeren Story zu tun bekommt. Tatsächlich erhält man hier einen Einblick in ein Stück Geschichte, mit dem man sich normalerweise nicht beschäftigt, das sich aber ziemlich spannend anhört und von der Autorin gut aufgearbeitet und auf gelungene Weise in das Buch eingearbeitet wurde, ergänzt um weitere Details im Anschluss an die eigentliche Story.

Davon abgesehen weiß der Krimi auch in allen anderen Belangen zu überzeugen. Man bekommt es hier mit allerhand interessanten und durchaus vielschichtigen Protagonisten zu tun, die durch eine spannende Geschichte wandeln, die sich nicht vorhersehen lässt und die stets mitreißend, atmosphärisch und inhaltlich schlüssig daherkommt. »Commissario Pavarotti probt die Liebe« ist ganz und gar nicht »cosy«, wie man es angesichts des Titels womöglich meinen könnte, sondern wendungsreich und überraschend, es wurde ansprechend geschrieben und zieht an den richtigen Stellen immer wieder ein Stückchen an, so dass man hier allzeit bestens unterhalten wird. So ergibt sich am Ende ein Buch, das sogar noch ein Stückchen besser ist, als man es anhand der online zu findenden Bewertungen erwarten würde, und bei dem man sich am Ende darüber ärgert, dass man sich die Reihe jahrelang hat entgehen lassen.
– geschrieben am 14. September 2020 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz