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TASCHENBUCH
 
From Miami with Love 1 - Scarlett & William
Verfasser: Amanda Frost (23)
Verlag: Eigenverlag (17883)
VÖ: 21. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (21625)
Seiten: 267 (Taschenbuch-Version), 196 (Kindle-Version)
Themen: Anwälte (738), Anziehungskraft (575), Erbschaft (472), Florida (132), Hotel (757), Miami (99)
Reihe: From Miami with Love (3)
Charts: Einstieg am 31. Juli 2020
Höchste Platzierung (4) am 3. August 2020
Zuletzt dabei am 3. August 2020
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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4mal in den Tagescharts platziert
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Errechnet auf Basis von 11 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Aufgrund einer Erbschaft findet sich der erfolgsverwöhnte New Yorker Anwalt William Malone plötzlich in Miami wieder, wo er sich dem letzten Willen seines Vaters beugt und für ein Jahr die Leitung eines Luxushotels übernimmt. Eine Herausforderung, die ein Mann wie er problemlos meistern sollte, wäre da nicht diese sexy Südstaatenlady Scarlett Jenkins, eine Restaurant- und Hoteltesterin, die ihm das Leben zur Hölle macht.
Schon bald ist die Anziehungskraft zwischen den beiden jedoch derart intensiv, dass sie hin und wieder ihre eigentlichen Ziele aus den Augen verlieren.

Eine prickelnde Liebeskomödie, so heiß wie die Sonne über dem Sunshine State Florida.

Das Buch ist in sich abgeschlossen.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (6)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Amanda Frost für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Amanda Frost gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Eigentlich war ich mit meinem bisherigen Alias Voodoo voll und ganz zufrieden. Da mystische Dinge neben dem Kochen eins meiner größten Hobbys sind, passte das wunderbar. Doch ich weiß genau, sobald sich meine Chefin etwas in den Kopf gesetzt hat, ist ihr das nur schwer wieder auszureden.
     „Du musst so bekannt werden, dass alle vornehmen Restaurants, Clubs und Hotels in Florida an dich herantreten“, setzt Delilah erneut an. „Ab sofort sind wir nämlich nicht mehr nur ein Bewertungsportal, sondern obendrein Influencer.“ Euphorisch wirft sie die Hände in die Luft. „Glaube mir, Süße, das wird ein Millionengeschäft werden“, schwärmt sie in den höchsten Tönen.
     „Und wenn ich Nein sage?“
     Sie schürzt erneut die Lippen. „Das wirst du nicht. Lass dir diese Chance nicht entgehen. In ein paar Jahren bist du vermögend und kannst hierher zurückkehren. Gesetzt den Fall, du hegst dann überhaupt noch ein Interesse daran.“ Sie wendet sich ihrem PC zu und signalisiert mir damit, dass unser Gespräch beendet ist. „Sag mir bis morgen Bescheid, einverstanden?“

Niedergeschlagen betrete ich am Abend mein entzückendes gelb gestrichenes Häuschen mit dem Spitzdach und der gemütlichen Veranda. Die Einrichtung ist noch unvollständig, dennoch wird es von Tag zu Tag behaglicher. Nach heutigem Stand der Dinge hätte ich mir die wunderschöne hellgraue Sofalandschaft, die ich mir vor einigen Wochen gegönnt habe, allerdings sparen können. In Miami werde ich wohl kaum eine bezahlbare Wohnung finden, in der sich die ausladende Polstergarnitur platzmäßig unterbringen lässt.
     Nachdem ich Tasche und Pumps entnervt in eine Ecke gefeuert habe, steige ich aus meinem Kostüm und schlüpfe in Shirt, Jeans und Sneakers – meine bevorzugte Kleidung. Schicke Sachen trage ich einzig, wenn ich in Hotels und Restaurants unterwegs bin, oder meiner anspruchsvollen Chefin einen Besuch abstatte.
     Rasch verlasse ich das Haus wieder und eile über die Straße zu meiner Freundin Jenna, die dort mit ihrem Mann und den drei Kids einem rundum erfüllten Leben nachgeht.
     „Was ist geschehen, Liebes?“, erkundigt sie sich prompt, nachdem sie mir die Tür geöffnet hat. Sie war schon immer in der Lage, in meinem Gesicht zu lesen.
     Kopfschüttelnd trete ich ein.
     „Tequila?“, will sie wissen.
     „Literweise.“
     „O mein Gott, so schlimm? Ist etwas mit deinen Eltern?“
     „Nein, nein, keine Sorge.“ Wie üblich wandere ich durchs Haus und nehme in einem der bunten Schaukelstühle auf der überdachten Veranda Platz. Ich entdecke einen Pulk aus Armen und Beinen, der sich auf dem darunter befindlichen Rasen wälzt. Jennas Mann spielt mal wieder mit vollem Körpereinsatz mit den Kids.
     Meine Freundin setzt sich mir kurz darauf gegenüber. Sie öffnet eine Flasche Tequila und schenkt uns zwei Gläser ein. Erwartungsvoll starrt sie mich an.
     Ich schnappe mir den Drink und nippe daran. „Miami“, hauche ich.
     „Bestimmt eine coole Stadt. Leider war ich noch nie dort.“
     „Meine Chefin will mich dorthin versetzen.“
     Jenna schluckt vernehmlich. Zuerst wirkt sie traurig, doch dann blitzt ein Fünkchen Wagemut in ihren treuen braunen Augen auf, die so ziemlich genau die gleiche Farbe haben wie ihr schulterlanges glattes Haar. „Für wie lange?“
     „Keine Ahnung. Ich soll unser Restaurant- und Hotelbewertungsportal ausbauen.“
     „Wow“, flüstert meine Freundin ehrfurchtsvoll. „So eine Chance hätte ich mir früher auch einmal gewünscht.“ Sie blickt in Richtung ihrer drei Kinder, die sich gerade laut grölend auf den Vater stürzen. „Bevor das da geschah.“
     „Und, hast du es jemals bereut, dass das da geschah?“
     Sie schüttelt den Kopf. „Selbstverständlich nicht.“
     „Siehst du. Ich würde auch lieber auf der Stelle eine Familie gründen, als in Miami zum It-Girl zu mutieren.“
     „Es gibt da nur einen kleinen Haken, die in Betracht kommenden Kerle im Umkreis hast du alle durch. Und nicht einem konntest du das Prädikat geeigneter Ehemann und Familienvater verleihen, richtig?“
     „So würde ich das jetzt nicht sagen.“
     Sie greift über den Tisch hinweg nach meiner Hand. „Scully, du hast so viele Qualitäten. Gut, das mit dem Schwimmen musstest du wegen deiner Schulter aufgeben. Aber dir bleibt doch noch einiges: kochen, schreiben, Tai-Chi oder wie heißt das?“
     „Tarot.“
     „Sage ich doch.“
     „Aber ich will hier nicht weg“, beharre ich.
     „Das muss ja nicht für immer sein. Ich verspreche dir, dass wir dich besuchen kommen. Dann schaffe ich es vielleicht endlich auch einmal nach Miami.“ Sie springt auf, hüpft von der Veranda und tanzt durch den Garten. „Going to Miami“, singt sie derweil in bester Will Smith-Manier und bringt mich zum Schmunzeln. Jenna ist die totale Musik- und Filmfanatikerin, was mir schon vor langer Zeit den Spitznamen Scully eingebracht hat, da sie jede Akte X-Folge auswendig kennt.
     Rasch wird Robin, ihr Größter, auf ihre Tanzeinlage aufmerksam und vermutet wohl, sie würde mit ihnen spielen wollen. Denn er kickt einen Ball in ihre Richtung, der Jenna am Kopf trifft und sie mit einem gurgelnden Geräusch zu Boden gehen lässt. Ungeachtet der Tatsache, dass sie sich verletzt haben könnte, stürzen sich ihre drei Kinder jetzt unter lautem Gelächter auf sie.
     Kopfschüttelnd beäuge ich das Geschehen. Ich werde mich wohl nie an den rauen Umgang gewöhnen, der in diesem Haus herrscht.
     Nachdem ich mich vergewissert habe, dass meine Freundin unversehrt ist, leere ich mein Glas in einem Zug, schnappe mir vorsichtshalber die Tequilaflasche und mache mich damit vom Acker, was kaum jemandem aufzufallen scheint.
     Vielleicht liegt Jenna ja richtig, wenn ich hier schon keinen Mann finde, sollte ich es wirklich einmal in der Großstadt versuchen. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich das Mom und Dad klarmachen soll.
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