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Nebelsphäre 3: Hamburg-Reihe 1 - Die Seherin der Drachen
Verfasser: Johanna Benden (10)
Verlag: Eigenverlag (17469)
VÖ: 16. Juli 2020
Genre: Fantasy (12201) und Romantische Literatur (21207)
Seiten: 376
Themen: Dämonen (986), Drachen (889), Gestaltwandler (739), Hamburg (596), Krieger (874), Mädchen (2570), Seher (65), Visionen (215)
Reihe: Nebelsphäre (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Zauber aus ferner Vergangenheit. Die Zukunft auf Messers Schneide. Eine junge Frau, die das Schicksal von Drachen und Menschen in ihren Händen trägt. Die neue Nebelsphäre-Reihe von Johanna Benden.

"Dämonen verschlingen die Welt!"

Diese Vision hat Hiltja, seit sie denken kann. Nun jedoch fallen die Albtraumbilder immer häufiger über die junge Frau her, ohne dass sie weiß, was sie damit anfangen soll. Außerdem blockieren die Bilder ihre Kartenvisionen am Pokertisch. Blöderweise ist es nicht ihr Geld, welches sie dort viel zu oft verspielt, sondern das von Poker-Piet. Und dem reißt so langsam der Geduldsfaden.

"Immer knapp unterm Radar fliegen!"

ist das Lebensmotto von Drachenkrieger Thorxarr. Anstatt in der Armee der Himmelsechsen Karriere zu machen, steckt er seine Energie lieber in die Freizeit. Gemeinsam mit Freunden amüsiert er sich in der Menschenwelt und lässt sich keine Prügelei entgehen.
Als Hiltja auf der Flucht vor Piets Schlägern im Fußballstadion mit Thorxarr zusammenstößt, prallen zwei Welten aufeinander.

Warum geht dem Krieger das Menschenmädchen nicht mehr aus dem Sinn?
Und wird Hiltja ihre Visionen in den Griff bekommen?


Letztendlich steht nichts Geringeres als das Überleben der Erde auf dem Spiel.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Im Klartext hieß das: Du kommst hier nicht raus. Spiele, gewinne und bring gefälligst die Kohle mit nach Hause.
     Ihm zu vertrauen, war der schlimmste Fehler meines Lebens!
     Je länger Madame Vouhs Arbeitsverweigerung andauerte, desto stärker versuchte Piet die junge Frau zu »motivieren«. Durch »äußere Anreize«, wie er stets freundlich lächelnd betonte. Ihr selbst würde er kein Haar krümmen, dafür aber ihrer Familie. Der Trecker war ein Warnschuss gewesen. Was kam als Nächstes?
     Er glaubt, dass ich einfach nur keinen Bock habe. Ha! Schön wär’s. Mein Problem ist viel größer. Ich habe nämlich KEINE AHNUNG von dem Spiel.
     Ohne die Zigeunerin, die Hiltja ahnen ließ, welche Karten aufgedeckt werden würden, hatte die junge Frau keine Chance beim Pokern. Sie konnte allenfalls ab und an einen Glückstreffer landen. Aber allein mit Glück konnte man keine 200.000 Euro am Abend machen. Das war unmöglich.
     Michael schob einen grünen Zweitausendfünfhundert-Euro-Jeton in die Mitte und schaute zu Würstchen-Werner.
     Der zog an seiner Zigarre, bis das Ende orangerot aufleuchtete. Anschließend grunzte er den Rauch durch seine Nasenlöcher wieder heraus und lehnte sich zurück. Der teure Stuhl knarzte leidvoll unter seinem Gewicht.
     „Passe.“
     „Ich nicht.“ Luden-Ingo lachte und schnippte lässig zwei grüne Jetons in den Pott.
     Verflixt! Der Lude hat auch getroffen, stöhnte Hiltja stumm. Und so wie er grinst, ist es ein Volltreffer. Falls er ein Ass hat, ist sein Paar höher als meins. ... Oder blufft er bloß?
     Bluffen war eigentlich nicht Ingos Art, aber er war durchaus dazu in der Lage.
     „Ich bin raus“, murrte Frau Doktor genervt und schob ihre Karten von sich. Auffordernd nickte sie Hiltja zu.
     Die schluckte angespannt.
     Soll ich mitgehen? Fünf Riesen sind viel, wenn man nur noch 20 vor sich liegen hat ... Oh Mann! Wenn ich bloß wüsste, was aufgedeckt wird!
     Erneut berührte Hiltja ihre Karten und konzentrierte sich, doch außer einem sanften Rieseln passierte nichts.
     Scheinbar beiläufig schaute Michael zu ihr herüber. Sein aufgesetztes Desinteresse konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass er in ihrem Gesicht zu lesen versuchte, wie stark ihr Blatt war. Der Erzengel war aktuell der Chipleader und würde die 5.000 vermutlich callen. Dann hätte sie zwei Gegenspieler. Mindestens. Gernot war ja auch noch da. Das Bieten würde bei der nächsten Karte, die der Dealer hinlegte, weitergehen – mit Pech auch noch bei der übernächsten.
     Wenn das schiefgeht, bin ich pleite!
     Was würde Dirk aufdecken? Sie musste es wissen, bevor sie ihre letzten beiden grünen Jetons in den Pott warf. Doch Madame Vouh rührte sich nicht.
     Neben Hiltja ließ Frau Doktor gelangweilt einen roten und einen blauen Jeton durch ihre Wunderfinger tanzen. Sie wartete auf die folgende Runde.
     Alles oder nichts!, dachte Hiltja und nahm die Karten auf. In letzter Zeit war die alte Zigeunerin zickig, dennoch gab es eine Möglichkeit, sie herauszulocken. In achtzig Prozent der Fälle endete das zwar mit albtraumhaften Tentakel, Spießen und Raubtierzähnen, doch der jungen Frau blieb keine Wahl. Sie musste es riskieren, wenn sie im Spiel bleiben wollte.
     Seufzend drückte sie die Karten an ihre Brust und konzentrierte sich auf den edlen Eichentisch.
     Welche Karten werden diese Runde umgedreht?
     Erneut kribbelte ein Rieseln durch ihren Körper. Hiltja fokussierte sich auf die Karten über ihrem Herzen und das Rieseln schwoll an.
     Welche Karten werden umgedreht?
     Sie schloss die Augen. Das Kribbeln wurde zu einem unterschwelligen Brennen.
     Endlich flackerten durchscheinende Bilder durch ihren Kopf. Dealer Dirk deckte eine Karo Sieben auf. Die Jetons in der Mitte bekamen Zuwachs und ...
     Im nächsten Moment spürte die junge Frau eine dunkle Welle heranrollen.
     Oh nein!
     Hiltja riss die Karten von der Brust, aber zu spät. Die schicken Kronleuchter im Clubraum des Nobelhotels erloschen. Schon umgaben die junge Frau eine lichtlose Nacht und drückende Schwärze.
     Verdammt, ausgerechnet jetzt gibt Madame Vouh Vollgas. Ich kann nichts sehen!
     Dafür fühlte sie voller Unbehagen, dass ihr in der Finsternis etwas auflauerte. Ein gestaltloses Grauen pirschte sich langsam an sie heran.
     Ruhig bleiben und durchatmen!, beschwor Hiltja sich. Sie wusste, dass ihre Sinneswahrnehmung nicht real war, doch es fühlte sich diesmal so verflixt echt an, dass sie sich ihrer Angst nicht entziehen konnte.
     Weg von hier!
     Die Vision war so intensiv wie lange nicht. Gegen ihren Willen sprang Hiltja auf.
     Wohin?
     Das Grauen kam näher. Furcht und der panische Drang zur Flucht bemächtigten sich der jungen Frau.
     Fort, nur fort, so schnell die Beine tragen! Wohin?!!! Nicht schnell genug. Herzrasende Panik.
     Nein! Sie erwischen mich!
     Sie taumelte rückwärts.
     „Ich muss FORT!“, keuchte Hiltja.
     Doch sie konnte nicht fliehen.
     Das konnte sie nie.
     Plötzlich schnappten aus dem unfassbaren Dunkel Fangzähne nach Hiltja. Sie kreischte in Todesangst auf und das zarte Band, das sonst zumindest einen winzigen Teil der jungen Frau in der Realität hielt, zerriss.
     Den Fangzähnen folgten tödliche Krallen, Tentakel, Stacheln, Spieße ... ein Meer dämonischer Vernichtung, das über sie hereinbrach und sie bei lebendigem Leib auffraß.
     Wimmernd sackte Hiltja zusammen. Furcht drohte ihr Bewusstsein zu ertränken, aber die junge Frau wehrte sich verbissen gegen die Ohnmacht.
     Ein Licht glomm am Horizont auf. Hoffnungsvoll wandte Hiltja sich ihm zu und stellte fest, dass [...]
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