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TASCHENBUCH
 
Nebelsphäre 3: Hamburg-Reihe 1 - Die Seherin der Drachen
Verfasser: Johanna Benden (10)
Verlag: Eigenverlag (17472)
VÖ: 16. Juli 2020
Genre: Fantasy (12203) und Romantische Literatur (21213)
Seiten: 376
Themen: Dämonen (986), Drachen (890), Gestaltwandler (739), Hamburg (596), Krieger (874), Mädchen (2570), Seher (65), Visionen (215)
Reihe: Nebelsphäre (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Zauber aus ferner Vergangenheit. Die Zukunft auf Messers Schneide. Eine junge Frau, die das Schicksal von Drachen und Menschen in ihren Händen trägt. Die neue Nebelsphäre-Reihe von Johanna Benden.

"Dämonen verschlingen die Welt!"

Diese Vision hat Hiltja, seit sie denken kann. Nun jedoch fallen die Albtraumbilder immer häufiger über die junge Frau her, ohne dass sie weiß, was sie damit anfangen soll. Außerdem blockieren die Bilder ihre Kartenvisionen am Pokertisch. Blöderweise ist es nicht ihr Geld, welches sie dort viel zu oft verspielt, sondern das von Poker-Piet. Und dem reißt so langsam der Geduldsfaden.

"Immer knapp unterm Radar fliegen!"

ist das Lebensmotto von Drachenkrieger Thorxarr. Anstatt in der Armee der Himmelsechsen Karriere zu machen, steckt er seine Energie lieber in die Freizeit. Gemeinsam mit Freunden amüsiert er sich in der Menschenwelt und lässt sich keine Prügelei entgehen.
Als Hiltja auf der Flucht vor Piets Schlägern im Fußballstadion mit Thorxarr zusammenstößt, prallen zwei Welten aufeinander.

Warum geht dem Krieger das Menschenmädchen nicht mehr aus dem Sinn?
Und wird Hiltja ihre Visionen in den Griff bekommen?


Letztendlich steht nichts Geringeres als das Überleben der Erde auf dem Spiel.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     In all den Jahren war ihr der Phönix fast zu einem Freund geworden. Er war ein Mensch. Eine Menschenfrau, um genau zu sein. Und diese saß in der Nackenfalte eines blauen Drachen.
     Gefährten!
     Lonaah lächelte erleichtert. Noch immer dämmerte sie in der Welt der Visionen, irgendwo zwischen Wachen und Träumen.
     Gleich kommt das Beste, erinnerte sich die Seherin diffus. Der purpurne Edelstein. Ein Menschenmann, der die Magie nicht meistern konnte.
     In unzähligen Nächten hatte das Licht des Dreiergestirns der Grünen Hoffnung gegeben, auch wenn die Gelehrten der Himmelsechsen es für äußerst unwahrscheinlich hielten, dass es eine solche Verbindung überhaupt geben konnte.
     Der Druck in Lonaahs Brust nahm erneut zu und so wappnete sie sich für den letzten Teil der Vision.
     Tod. Überall Tod. Er griff um sich und mähte unbarmherzig so viele ihrer geschuppten Brüder und Schwestern dahin, wie er nur kriegen konnte.
     Was für ein grausames Gemetzel wird über meine Nachfahren hereinbrechen?!
     Lonaah hatte keinen Zweifel, dass die Welt am Abgrund stehen würde. Ungewiss war lediglich, ob die Dämonen den Planeten in Gänze unterjochen konnten oder nicht.
     Stöhnend warf sich die alte Seherin hin und her, ihr langer Schwanz durchfurchte den feinen Sand.
     Kämpft, ihr drei! Bitte kämpft!, flehte Lonaah.
     Die Vision endete jede Nacht anders. Meistens siegten die finsteren Kreaturen und das Licht des Dreiergestirns wurde unwiederbringlich verschlungen.
     Ein eisiger Schauer kroch über den Rückenkamm der Grünen.
     Gib nicht auf, kleiner Phönix! Glaube an dich und deine Gefährten.
     Sie hatte Glück: In dieser Nacht kämpfte die Menschenfrau und mit ihr der blaue Drache und der Menschenmann. Alle drei vereint in einer Seele. Und diesmal reichte es.
     Geschafft.
     Unendliche Erleichterung erfasste Lonaah und ließ die Tränen aus ihren Augen strömen.
     Ja, die Zukunft ist wankelmütig. Sie IST ein hinterhältiges Biest. Nur eines ist sicher: Wenn das Dreiergestirn nicht zur rechten Zeit am rechten Ort ist, wird meine Welt untergehen.
     Thorala und Lonaah hatten alles in ihrer Macht Stehende getan und die Prophezeiung schon vor Jahrhunderten entsprechend den Regeln der Seherinnen niedergeschrieben.
     Doch das wird nicht reichen, ahnte Lonaah.
     Der Verrat ihrer goldenen Schwestern würde mit hoher Wahrscheinlichkeit tiefgreifend und perfide sein. Sie hatte gesehen, dass eine Königin der Goldenen geboren werden würde, die Lonaahs wichtigste Prophezeiung ganz bewusst für ihre eigenen Zwecke missdeuten würde.
     Ihr Machthunger wird unsere Warnung auffressen, ihre Gier zum Verderben aller führen.
     Dieses Wissen schnürte die Kehle der Seherin erneut zu.
     Ich kann nichts tun!
     Schwarze Verzweiflung tränkte ihr Herz.
     Plötzlich verstummten die Geräusche der tropischen Nacht.
     „Doch, du kannst etwas tun“, wisperte Thoralas Stimme in Lonaahs Kopf. „Du kennst das verbotene Ritual.“
     Die grüne Seherin erstarrte. Die Toten konnten nicht mit den Lebenden sprechen, das war unmöglich!
     „Ich weiß“, flüsterte die alte Mentorin verschmitzt. „Aber auch ich kannte dieses Ritual. Meine Worte sind wie das Licht der Sterne. Sie kommen aus der Vergangenheit und haben eine lange Reise hinter sich.“
     Erstaunt hob Lonaah ihr Haupt. Noch immer war es totenstill. Kann das wahr sein oder werde ich auf meine alten Tage verrückt?
     „Du wirst nicht verrückt, meine liebe Schülerin.“
     Fürsorgliche Liebe schwang in Thoralas Stimme mit. Lonaah hatte diesen besonderen Klang all die Dekaden so schmerzlich vermisst.
     „Auch wenn mein Leben längst erloschen ist, tragen meine Worte heute dennoch ihre Wahrheit zu dir. Du weißt, was zu tun ist. Es gibt keinen anderen Weg. Folge deinem Herzen. Nicht mehr lang, und wir sehen uns bei den Ahnen, meine Kleine. Ich freue mich darauf, meine Schwinge über deine Kuppe zu halten ...“
     Die letzten Silben wurden immer leiser, so, als würden sie vom Wind davongetragen. Dann brandete die Geräuschkulisse der tropischen Nacht erneut auf.
     Bei der Sphäre, was war das?
     Irritiert schüttelte Lonaah den Kopf.
     Ein Hirngespinst?
     Sie horchte in sich hinein. Ihr Herz quoll über von Thoralas Liebe.
     Nein, kein Hirngespinst!
     Sie schluckte. Ihre Mentorin hatte das verbotene Ritual offenbar selbst beherrscht.
     Vor allem aber hat sie gewusst, dass ich ihren Rat benötige!
     Tiefe Dankbarkeit füllte Lonaah bis in die letzte Faser ihres Seins und spülte Angst und Zweifel hinfort.
     Verbot hin oder her, endlich wusste sie, was sie zu tun hatte.
     Den nächsten Sonnenaufgang werde ich nicht mehr erleben, wenn ich das Ritual durchführe.
     Merkwürdig. Sie hatte erwartet, dass dieses Wissen sie fahrig und nervös machen würde, doch das Gegenteil war der Fall. Eine tiefe Ruhe erfasste ihre getriebene Seele.
     Dankbar lächelte sie zu den Sternen hinauf und genoss den Augenblick. Sieh an, alles fügt sich.
     Dann begann sie mit ihrer Meditation.
     Wenige Minuten später hatte Lonaah ihre innere Mitte gefunden. Ihr Geist war fokussiert, ihr Atem regelmäßig.
     Behutsam wob die bedeutendste Seherin der altvorderen Zeit ihren wichtigsten Zauber.
     Zuerst verknüpfte sie die furchtbare Vision vom Ende der Welt und den Wortlaut der Prophezeiung mit ihrer Seele. Diese Information musste um jeden Preis die Zukunft erreichen.
     Aber wegen des Verrats der Goldenen darf ich sie nicht an eine Himmelsechse adressieren. Wenn die sie aufspüren, ist alles vergebens.
     Welchem Wesen konnte sie die Bürde auferlegen?
     Einem Menschen vielleicht?
     Würde eines dieser kurzlebigen, zerbrechlichen Dinger diese Last überhaupt tragen können?
     Das war ungewiss.
     Hmm.
     Lonaah furchte die Stirn. Bedauerlicherweise gab es keine Alternative.
     Ich gebe wohl besser noch Mut und eine ordentliche Portion Gewissheit hinzu, entschied sie und seufzte.
     Außerdem durfte sich der Träger bloß einer Grünen anvertrauen, da die anderen Rassen den Goldenen in ihren Verrat folgen würden.
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