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TASCHENBUCH
 
Nebelsphäre 3: Hamburg-Reihe 1 - Die Seherin der Drachen
Verfasser: Johanna Benden (10)
Verlag: Eigenverlag (17481)
VÖ: 16. Juli 2020
Genre: Fantasy (12210) und Romantische Literatur (21222)
Seiten: 376
Themen: Dämonen (986), Drachen (891), Gestaltwandler (741), Hamburg (596), Krieger (874), Mädchen (2570), Seher (65), Visionen (215)
Reihe: Nebelsphäre (8)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein Zauber aus ferner Vergangenheit. Die Zukunft auf Messers Schneide. Eine junge Frau, die das Schicksal von Drachen und Menschen in ihren Händen trägt. Die neue Nebelsphäre-Reihe von Johanna Benden.

"Dämonen verschlingen die Welt!"

Diese Vision hat Hiltja, seit sie denken kann. Nun jedoch fallen die Albtraumbilder immer häufiger über die junge Frau her, ohne dass sie weiß, was sie damit anfangen soll. Außerdem blockieren die Bilder ihre Kartenvisionen am Pokertisch. Blöderweise ist es nicht ihr Geld, welches sie dort viel zu oft verspielt, sondern das von Poker-Piet. Und dem reißt so langsam der Geduldsfaden.

"Immer knapp unterm Radar fliegen!"

ist das Lebensmotto von Drachenkrieger Thorxarr. Anstatt in der Armee der Himmelsechsen Karriere zu machen, steckt er seine Energie lieber in die Freizeit. Gemeinsam mit Freunden amüsiert er sich in der Menschenwelt und lässt sich keine Prügelei entgehen.
Als Hiltja auf der Flucht vor Piets Schlägern im Fußballstadion mit Thorxarr zusammenstößt, prallen zwei Welten aufeinander.

Warum geht dem Krieger das Menschenmädchen nicht mehr aus dem Sinn?
Und wird Hiltja ihre Visionen in den Griff bekommen?


Letztendlich steht nichts Geringeres als das Überleben der Erde auf dem Spiel.
Lesermeinungen (4)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Johanna Benden für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Johanna Benden gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Prolog


Vor Jahrtausenden in der altvorderen Zeit:
     Lonaah wälzte sich unruhig in ihrer Schlafmulde hin und her. Der sonst so weiche Sand war piksig wie eine Telarische Stachelblume und die tropische Nacht ging ihr heute gewaltig gegen die Schuppen, anstatt sie wie üblich in den Schlaf zu wiegen. Gereizt entrollte die grüne Seherin ihre Schwingen und lockerte die Flughäute.
     Es brachte nichts.
     Bei der Sphäre, ich finde einfach keine Ruhe!
     Lonaah schaute in den Himmel hinauf. Die Schwärze des Firmaments war übersät mit unzähligen Sternen, traumhaft schön und doch ein Trugbild. Lonaah wusste genau, dass das Funkeln lediglich ein Leuchten aus der Vergangenheit darstellte.
     Es dauert Ewigkeiten, bis das Licht dieser fernen Sonnen bei uns eintrifft. Wie viele von ihnen heute wohl schon ausgebrannt sind?
     Sie hatte keine Ahnung. Es war auch nicht wichtig.
     „Die Sterne dort oben zeigen dir das, was war“, hatte ihre Mentorin Thorala stets gesagt, „aber das Herz in deiner Brust offenbart dir jenes, was sein könnte, ja das, was sein wird!“
     Lonaahs Kehle schnürte sich zu. Es war so lange her, dass sie mit der gütigen Grünen gesprochen hatte. Der Tod ihrer alten Mentorin lag Jahrhunderte zurück und noch immer vermisste sie sie sehr.
     Pah! Dass ich als bedeutendste Seherin meiner Zeit gelte, macht mich auch nicht klüger.
     Im Gegenteil, je öfter und tiefer sie in die Zukunft geblickt hatte, desto sicherer war Lonaah, dass die Zukunft eine Illusion war. Dabei existierte »die Zukunft« gar nicht. Es gab bloß einen bunten Strauß fließender Optionen, von denen niemand wusste, welche sich manifestieren würde und welche nicht.
     Die Zukunft ist ein wankelmütiges Biest. Sie ist ebenso wenig greifbar wie der munter plätschernde Bach, der hinter unserer Siedlung fast täglich sein Bett wechselt.
     Lonaah seufzte tief. Sie reckte ihre Schwingen ein letztes Mal und rollte sie wieder ein.
     In diesen Tagen bräuchte ich Thoralas Rat mehr denn je. Aber sie ist bereits ewig bei unseren Ahnen.
     Es half nichts. Lonaah musste allein klarkommen und endlich eine Entscheidung treffen.
     Bald.
     Sie selbst stand nun am Ende ihres langen Drachenlebens und wenn sie sich nicht beeilte, traf das wankelmütige Biest die Entscheidung für die Seherin, indem es sie dahinraffte.
     Ich bin alt, meine Zeit läuft ab. Mir bleiben mit Glück noch ein oder zwei Dekaden.
     Das Ritual, über das sie seit einigen Jahren häufig nachdachte, kostete viel Kraft, vor allem jedoch war es für alle Himmelsechsen verboten. Die Grüne wusste selbst nicht, warum sie die dafür relevanten Zauber überhaupt studiert hatte.
     Was für ein Irrsinn ...
     Resigniert duckte Lonaah sich in den feinen Sand ihrer Schlafmulde und suchte nach einer angenehmen Liegeposition. Ohne Erfolg.
     Ach, ich belüge mich selbst!, schalt sich die grüne Seherin.
     So wankelmütig, wie sie behauptete, war die Zukunft nämlich gar nicht.
     Lonaah war sich beispielsweise ziemlich sicher, dass die Menschheit die Magie meistern würde. Und einige Individuen dieser Spezies würden sich mit manchen ihrer Brüder und Schwestern verbinden.
     Zuversichtliche Geborgenheit füllte das Herz der Seherin und zauberte ein Lächeln in ihr feingeschupptes Gesicht.
     Gefährten. Drache und Mensch durch Liebe zu einer Seele verschmolzen. Das wird wunderbar.
     Außerdem würde es in einigen Jahrtausenden einen ungeheuerlichen Verrat ihrer Schwestern geben. Lonaahs Miene verfinsterte sich. Die Goldenen würden intrigieren und morden, bloß um ihre Machtgier zu befriedigen.
     Wenn man genau hinschaut, muss man für diese Vorhersage nicht mal eine Seherin sein, schnaufte sie spöttisch, woraufhin eine kleine Sandfontäne vor ihren Nüstern hochstob.
     Nein, das mit den Goldenen war sogar heute schon offensichtlich – zumindest, sofern man die Zeichen richtig interpretierte. Das Schlimme war, dass diese Gier andere Prozesse in Gang bringen würde und die würden zu dem führen, was das Ende der Welt bedeuten konnte.
     Verhindern kann ich es nicht.
     Die drohenden Geschehnisse ihrer Vision durch aktives Handeln im Heute abzuwenden, war eine verführerische Vorstellung. In ihrer Jugend hatte sie dies mehrfach versucht, aber nur selten war es ihr gelungen, ein Unglück abzuwehren. Oft hatten ihre Bemühungen, Ereignisse umzubiegen, tatsächlich zu genau diesen geführt. Manchmal war die vorhergesehene Katastrophe durch ihr Eingreifen sogar noch schlimmer geworden.
     Verdammt! Das alles liegt in unendlich weiter Ferne. Ich ahne so vieles, seufzte Lonaah, und kann doch so wenig tun ...
     Die grüne Seherin fröstelte. Plötzlich hatte sie das Gefühl, nicht mehr atmen zu können.
     Nicht schon wieder!, keuchte sie und versuchte, die aufwallende Vision abzublocken.
     Vergebens.
     Lichtlose Nacht, drückende Schwärze.
     Lauerndes Unbehagen.
     Ein gestaltloses Grauen näherte sich langsam.
     Weg von hier!
     Das Grauen kam näher. Furcht und der panische Drang zur Flucht! Fort, nur fort, so schnell die Schwingen tragen! Wohin? Nicht schnell genug. Panik. Nein! Sie erwischen mich. Muss FORT!
     Zu spät.
     Plötzlich schnappten aus dem unfassbaren Dunkel Fangzähne nach Lonaah. Den Zähnen folgten tödliche Krallen, Tentakel, Stacheln, Spieße ... ein Meer dämonischer Vernichtung, das sie überrollte und bei lebendigem Leib auffraß.
     Die alte Seherin zitterte. Bei der Sphäre!
     Dann: ein Hoffnungsstreif in der Verzweiflung. Ein Licht glomm am Horizont auf. Es kam näher und verbrannte die Finsternis.
     Gerettet.
     Das war unsagbar knapp gewesen. Einen Atemzug später und die Welt wäre auf ewig verloren!
     Lonaah hustete. Endlich konnte sie wieder atmen.
     Das Licht wurde gleißend hell, ohne dabei zu blenden. Es überstrahlte etwas neben sich.
     Lonaah starrte glücklich in das freundliche Gleißen, denn sie kannte das blassblaue Tier. Ein Phönix!
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