Diese Website nutzt technisch notwendige Cookies, nähere Infos finden Sie hier
46.396 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »ordalf823«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
 
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
Wiederkehr der Götter 1 - Der Schatten des Todes
Verfasser: P.J. Lehmann [Jennifer Lehr] (2) und P.J. Lehmann [Patrick Hahmann] (2)
Verlag: Piper (2128)
VÖ: 6. Juli 2020
Genre: Fantasy (14545) und Jugendliteratur (8068)
Seiten: 566 (Taschenbuch-Version), 433 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1192), Blut (313), Fehden (91), Götter (890), Kopfgeldjäger (109), Prinzessinnen (569)
Reihe: Wiederkehr der Götter / Iouna und Halvar (2)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von zwei Bloggern
1
50%
2
0%
3
50%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Wiederkehr der Götter 1 - Der Schatten des Todes« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe     Blogger (2)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei P.J. Lehmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu P.J. Lehmann gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Nach einem kurzen Fußmarsch erreichte er die schäbige Taverne außerhalb des Ortes. Jakob war vollkommen durchnässt und rutschte ihm langsam von der Schulter. Der kleine Stall, falls man das verwahrloste Gebäude neben dem Gasthaus so nennen wollte, bot einen sicheren Unterschlupf und ein gutes Versteck für den Schmied. Unsanft warf der Kopfgeldjäger seine Last in eine mit Stroh ausgefüllte Ecke und setzte sich daneben. Auch er war durch und durch nass und freute sich auf ein trockenes Bett. Obwohl das Wirtshaus nicht besonders einladend aussah, war es immer noch besser als nichts - und die vorherigen Nächte hatte er ebenfalls dort verbracht.
     Der Geruch von feuchtem Stroh erfüllte die Luft. Halvar hoffte, sein Auftraggeber würde bald kommen, sodass er den dunklen Stall verlassen konnte.
     Endlich erschien das schwache Licht einer einzelnen Lampe im Türrahmen und drei Gestalten betraten zögerlich den Schuppen. Der Kopfgeldjäger hatte sich bewusst so platziert, dass er im Schatten saß und sie ihn nicht sofort entdeckten.
     „Wo ist der Kerl?“, fragte der mit der Lampe und schwenkte sie vorsichtig hin und her, um den Raum besser auszuleuchten. „Er sagte, er wäre hier, wenn wir kommen.“
     „Vielleicht ist Jakob ihm entwischt“, vermutete sein Begleiter.
     Der Dritte - Halvar erkannte die Stimme als die seines Auftraggebers Albrecht - meinte: „Entwischt? Das bezweifle ich stark. Er wird schon noch auftauchen.“
     „Er ist bereits da“, knurrte Halvar aus dem Schatten und erhob sich langsam.
     Erschrocken fuhren die drei Männer zu ihm herum.
     Erst jetzt bemerkte Halvar, dass Albrechts Begleiter Waffen trugen.
     Der Größere der beiden hielt die Lampe in der linken und einen Knüppel in der rechten Hand, während der Kleinere sogar ein Schwert bei sich hatte und damit in Halvars Richtung fuchtelte.
     Da Halvar in den letzten Jahren genug Geld verdient hatte, um sich Gambeson und Kettenhemd sowie Helm und Schild leisten zu können, war er Angriffen nicht mehr schutzlos ausgeliefert wie bei den ersten Aufträgen. Die vielen Narben auf seinem Oberkörper zeugten von den blutigen Auseinandersetzungen jener Zeit, die wie der Schmerz bereits fast vergessen waren.

     Langsam, die Hand an der Axt, trat er näher an die Männer heran.
     „Wo ist unser Freund, Menschenjäger?“, wollte Albrecht umgehend wissen.
     Halvar deutete mit dem Kopf in die Ecke, wo er Jakob abgelegt hatte. „Aber solange du nicht bezahlt hast, ist er mein Freund“, merkte er an, unbeeindruckt von der zahlenmäßigen Überlegenheit der anderen. „Ah, das liebe Geld“, frotzelte Albrecht und verschränkte die Arme. Er warf dem Hünen ein Säckchen vor die Füße. „Fünf Goldstücke, wie vereinbart.“
     Halvar rührte sich nicht. Er machte keine Anstalten, nach dem Geld zu greifen, sondern umfasste den Schaft der Axt noch fester. „Zehn waren vereinbart“, stellte er mit rauer Stimme klar, „nicht mehr und nicht weniger.“
     So war es immer. Zehn Goldstücke waren der Preis, der zu zahlen war, wollte man Halvars Dienste in Anspruch nehmen.
     „Du hast dir den Rückweg gespart“, verhandelte Albrecht gelassen. „Halber Weg, halbes Geld.“
     Halvar zog eine Augenbraue hoch. Die Anspannung in dem Raum war beinahe greifbar, und er wusste genau, worauf es hinauslaufen würde.
     Der Leibwächter mit dem Schwert machte einen Schritt auf ihn zu und drohte ihm mit der Waffe.
     „Das würde ich lassen“, empfahl der Hüne seinem deutlich kleineren Widersacher mit einem abfälligen Blick auf die abgenutzte Klinge.
     „Nimm das Gold und verschwinde“, verlangte Albrecht. „Mehr kriegst du nicht!“
     „Dann wird Euer Freund leider bei mir bleiben müssen“, verkündete Halvar und zog langsam und lautlos die Axt aus der Gürtelschlaufe.
Seite: 1 2 3 4
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2021)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz