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Wiederkehr der Götter 1 - Der Schatten des Todes
Verfasser: P.J. Lehmann [Jennifer Lehr] (2) und P.J. Lehmann [Patrick Hahmann] (2)
Verlag: Piper (2128)
VÖ: 6. Juli 2020
Genre: Fantasy (14550) und Jugendliteratur (8069)
Seiten: 566 (Taschenbuch-Version), 433 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (1192), Blut (313), Fehden (91), Götter (890), Kopfgeldjäger (109), Prinzessinnen (569)
Reihe: Wiederkehr der Götter / Iouna und Halvar (2)
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei P.J. Lehmann für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu P.J. Lehmann gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Halvar hatte bereits das Stück Brot im Mund, während er die rechte Augenbraue hochzog und verstand, was der Dicke von ihm wollte. Er biss vom Brot ab, legte den Rest zurück auf den Tisch und holte seinen Beutel Geld hervor. Mit seinen großen Händen fummelte er einen Silberling heraus und warf ihn genervt auf den Tisch. Konnte der Mann nicht bis nach dem Essen damit warten, seinen Lohn einzutreiben?
     „Das Zimmer kostet drei Silberlinge pro Nacht“, erklärte der Wirt, wobei er mit der linken Hand auf die Münze deutete und an der anderen drei Finger hob.
     Geistesabwesend kramte Halvar ebenso viele silbern glänzende Geldstücke heraus und platzierte sie neben das einzelne auf dem Tisch.
     Zufrieden sackte der Tavernenbesitzer das Geld ein. Dann legte er Halvar das Wechselgeld und den Schlüssel für den Schlafplatz in die aufgehaltene Hand, der die Münzen in seinem Beutel und den Schlüssel in der Tasche verschwinden ließ.
     „Das Zimmer am Ende des Ganges“, sagte der Wirt und deutete mit dem Zeigefinger in die Richtung.
     Abermals nickte Halvar, befestigte mit der Linken das Säckchen am Gürtel und aß mit der Rechten weiter.
     Wie aus dem Nichts stand plötzlich eine junge Frau neben ihm und winkte den Hausherrn herbei.
     „Hättet Ihr zufälligerweise ein paar Spielkarten für mich?“, wollte sie wissen.
     Genauso wie der Wirt sprach sie mit dem Akzent der nördlichen Länder. Allerdings klang ihre Stimme noch sehr jung, im Gegensatz zum bärtigen Besitzer des Hauses. Halvar hatte den Akzent früher schon einmal gehört. Wie er trug auch das Mädchen, das ihm bis knapp unter die Schulter reichte, einen dunklen Kapuzenmantel, dessen Kapuze mit rötlichem Fell verziert war.
     „Leider nein“, antwortete der Wirt, woraufhin sie sich schulterzuckend wegdrehte.
     „Dann eben nicht“, meinte sie beleidigt und verschwand wieder aus Halvars Sichtfeld.
     Seltsame Leute hier, dachte er und widmete sich weiter seinem Abendessen.
     Nachdem er aufgegessen hatte, holte er den Schlüssel zu seinem Schlafplatz aus der Tasche und freute sich darauf, ein Bett zu sehen. Rasch eilte er die Stufen zu den Zimmern hinauf und öffnete die Tür. Vorsichtig nahm er den Gürtel ab, an dem seine drei Habseligkeiten befestigt waren. Zu seinem Entsetzen befand sich dort jedoch nur noch die Axt.
     Das Mädchen, schoss es ihm durch den Kopf. Sofort rannte er zurück in den Gastraum und suchte nach ihr, konnte sie aber nirgends mehr entdecken. Vermutlich hatte sie die Taverne und sogar das Dorf längst verlassen, immerhin war es Morgen. Resigniert trottete Halvar in sein Zimmer zurück und ließ sich auf das Bett fallen. Jetzt war er noch früher mittellos als erwartet, und zu allem Überfluss war auch sein Kompass verschwunden. Leise fluchend, vergrub er das Gesicht in dem kratzigen Kissen.
     „Hört das denn nie auf?“, fragte er sich mit langsam aufkeimender Verzweiflung.


Kapitel I: Das große Geld

Fünf Jahre später


Die letzten Sonnenstrahlen des Tages schienen durch die aufgezogenen Regenwolken, als sich Halvar vor der Tür der Schmiede wiederfand. Rauchend glimmten die Reste der Kohle in der Esse vor sich hin, der Amboss stand verlassen unter dem Vordach. Erste Tropfen trafen auf die abgewetzte Kapuze des Hünen, während er an die Tür der Werkstatt klopfte.
     „Geschlossen!“, rief jemand von innen.
     Da es sich dabei um eine männliche Stimme handelte, konnte Halvar einigermaßen sicher sein, dass es sich um den Schmied selbst handelte. Ihm war durchaus bewusst, dass der Handwerker sein Tagewerk bereits beendet hatte, doch das gehörte zum Plan. Seit nunmehr vier Jahren verdiente er seinen Lebensunterhalt als Kopfgeldjäger; deshalb wusste er auch genau, wie er vorzugehen hatte. In geschlossenen Läden gab es keine Kunden und somit auch keine Zeugen. Ohne auf den Ruf des Eigentümers einzugehen, klopfte er noch einmal energischer.
     „Ich hab gesagt, es ist geschlossen!“, wiederholte der Mann ungehalten.
     In all der Zeit in diesem Milieu hatte Halvar eines gelernt: Der beste Weg, Menschen ihre Vorsicht vergessen zu lassen, war, sie zu nerven. Aus genau diesem Grund hämmerte er ein drittes Mal mit der Faust gegen das Holz. Scheinbar hatte er sein Ziel erreicht, denn schnelle Schritte näherten sich, und die Schmiedetür wurde nach innen aufgerissen.
     „Bei Norna, ich hab gesagt ...“ Sofort verstummte der Mann, nachdem er die dunkle Gestalt erblickt hatte, die ihn um einen Kopf überragte. Der Schmied hatte seine Schulden nicht zurückbezahlt und war damit an den Falschen geraten. Rasch versuchte er, die Tür wieder zuzuschlagen. Doch Halvar hatte bereits den Fuß in den Rahmen gestellt und stieß die Tür vollends auf. Damit hatte der Hausherr nicht gerechnet, denn er wurde nach hinten umgeworfen und landete unsanft auf dem Hintern. Ängstlich kroch er rückwärts auf allen vieren vor Halvar davon, der ohne große Hektik die Tür schloss und sich daraufhin seinem Opfer zuwandte.
     „W... Was ... Was wollt Ihr?“, stammelte der Schmied. Er war inzwischen am Verkaufstresen angestoßen und saß ängstlich am Boden.
     Halvar ignorierte die Frage und näherte sich langsam, aber unaufhaltsam seiner Beute. Lange genug hatte er den Mann beobachtet, um zu wissen, dass es sich um Jakob Braun handelte - das Ziel seines Auftrags. Lichtes brünettes Haar, relativ schmächtig für einen Schmied und eine Narbe unterhalb des linken Jochbeins.
     „Ich wollte meine Schulden ja zurückzahlen, a... aber meine Tochter heiratet und die Mitgift ...“, jammerte Braun panisch. „Ich muss nur ein paar Schwerter verkaufen, dann bekommt Albrecht sein Gold. Versprochen!“
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