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Wer zuletzt lacht ...
Verfasser: Bettina Huchler (4)
Verlag: Books on Demand (3179) und Eigenverlag (17471)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Jugendliteratur (7073)
Seiten: 192 (Taschenbuch-Version), 101 (Kindle-Version)
Themen: Außenseiter (218), Partys (408)
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Die sechzehnjährige Mira ist eine Außenseiterin. Ganz anders als ihre schrille Freundin Susanne, die oft auf Partys geht und das Leben genießt. Mira kennt das nur vom Hörensagen und wünscht sich deshalb nichts mehr, als einmal eine Party zu erleben. Aber Susanne nimmt sie nie mit. Doch unerwartet bietet sich Mira eine Möglichkeit …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Bettina Huchler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Bettina Huchler gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Da waren ihre Gedanken also wieder beim Thema Styling und Ernährung angekommen. Sie musste daran denken, dass sie Susanne später ein paar Stylingtipps geben sollte. Doch wenn diese von Tipps sprach, war das nicht damit gemeint. Denn es war bei Weitem mehr als lediglich ein bisschen Hilfestellung, die Mira ihr gab. Meistens stylte sie ihre Freundin komplett und half ihr sogar bei der Zusammenstellung der Klamotten für die jeweilige Feier. Susanne hatte dafür kein Händchen. Im Alltag klappte das erstaunlich gut, aber sobald sie auf eine Party gehen wollte, sah sie häufig aus wie ein schräger Papagei. Sie hatte einfach noch nicht begriffen, dass oftmals weniger mehr war. Allerdings legte Susanne großen Wert darauf aufzufallen – um jeden Preis.
     Aber im Endeffekt half Mira ihrer Klassenkameradin gern. Es war für sie eine gute Übung, denn sie wollte später unbedingt Kosmetikerin oder Maskenbildnerin werden. So genau hatte sie sich nicht festgelegt, schließlich hatte sie auch noch ein wenig Zeit. Es war faszinierend, wie etwas Schminke, eine andere Frisur und die dazu passende Kleidung aus einem Menschen einen völlig neuen Typ machen konnten.
     Sie selbst schminkte sich für die Schule nur dezent. Die Wimpern tuschte sie täglich und hin und wieder legte sie ein wenig Lipgloss auf. Wenn sie Lust und Zeit hatte, kam noch ein Lidstrich dazu. Es hieß doch immer, dass die Augen der Spiegel der menschlichen Seele waren, also durften diese auch entsprechend betont werden. Wenn sie Langeweile hatte, experimentierte sie zu Hause gern mit ihrem kleinen Schminkkoffer herum, den sie vor drei Monaten von ihren Eltern zum Geburtstag bekommen hatte. Darüber hatte sie sich wahnsinnig gefreut. Eine solche Auswahl an Produkten hatte sie noch nie zuvor gehabt.
     »Hey, Marcel, sehen wir uns heute Abend auf der Party?« Von dem Rufen eines Jungen wurde Mira zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit aus einem ihrer vielen Tagträume gerissen.
     Sie stand noch immer am Schultor und starrte in Richtung der Fahrradständer, wo sich Marcel mit seinen Kumpels unterhielt.
     Er drehte sich auf einmal um und blickte zu ihr.
     Schnell nahm Mira ihre Schultasche vom Rücken und kramte darin herum. Das Herz klopfte ihr bis zum Hals. Hatte er bemerkt, dass sie ihn angestarrt hatte? Hoffentlich nicht.
     »Klar werde ich da sein. Was denkst du denn? Schließlich muss man den Ferienbeginn feiern, oder?«, antwortete Marcel.

     Die Jungs verabschiedeten sich voneinander und Marcel schwang sich auf sein Fahrrad und fuhr los.
     Endlich konnte Mira aufatmen, doch ihr Herzschlag beruhigte sich nur allmählich. Es wurde Zeit, dass sie sich auf den Heimweg machte. Dabei überlegte sie, ob ihr Schwarm am Abend wohl auf derselben Party sein würde wie Susanne.
     Eine winzige Hoffnung keimte in Mira auf – wie eigentlich jedes Mal, wenn sie Susanne beim Styling half. Mira würde ihr auch heute wieder die Frage stellen, die ihr fast genauso starkes Herzklopfen bescherte wie Marcels Anblick. Vielleicht würde Susanne diesmal zustimmen und sie endlich einmal mit auf eine Party nehmen. Irgendwann musste sich ihre Hilfe doch auch mal für sie bezahlt machen, oder?
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