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Wer zuletzt lacht ...
Verfasser: Bettina Huchler (5)
Verlag: Books on Demand (3294) und Eigenverlag (17871)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Jugendliteratur (7156)
Seiten: 192 (Taschenbuch-Version), 101 (Kindle-Version)
Themen: Außenseiter (219), Partys (414)
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Die sechzehnjährige Mira ist eine Außenseiterin. Ganz anders als ihre schrille Freundin Susanne, die oft auf Partys geht und das Leben genießt. Mira kennt das nur vom Hörensagen und wünscht sich deshalb nichts mehr, als einmal eine Party zu erleben. Aber Susanne nimmt sie nie mit. Doch unerwartet bietet sich Mira eine Möglichkeit …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Bettina Huchler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Bettina Huchler gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Also gut, fünf Uhr geht auch – gerade noch so, also sei bitte pünktlich, ja?«, lenkte Susanne ein. Sie holte ihr Handy und eine Haarbürste aus ihrer Tasche. »Warte mal, wir müssen noch ein Foto für Instagram machen. Schließlich haben wir den letzten Tag des Schuljahres soeben erfolgreich hinter uns gebracht.«
     Sie richtete sich die Haare, packte die Bürste weg und legte Mira einen Arm um die Schulter. Beide lächelten in die Frontkamera, als der Selbstauslöser, den Susanne eingestellt hatte, seinen Dienst verrichtete.
     Sofort prüfte Susanne, ob das Foto was geworden war. Sie verzog das Gesicht. »Nein, das geht so nicht. Wie liegen meine Haare denn schon wieder?« Sie zog die Haarbürste erneut aus ihrer Tasche, um ihre Frisur in die richtige Form zu bringen. Dabei besah sie sich durch die Frontkamera des Handys. »So, jetzt. Versuchen wir es einfach noch einmal.«
     Mira kannte das schon von Susanne. Selten war diese mit dem ersten Foto zufrieden. Oftmals wurde die Prozedur mehrmals wiederholt.
     Susanne wiegte den Kopf hin und her, während sie das Foto betrachtete. »Na ja, könnte besser sein, aber ist okay.« Mit ein paar Klicks hatte sie das Bild gepostet und steckte das Handy wieder ein.
     Vor dem Schultor verabschiedeten sich die Freundinnen voneinander. Susanne rauschte eiligen Schrittes davon, während Mira in Richtung Fahrradständer blickte.
     Da war er wieder: der wohl bestaussehendste Junge der ganzen Schule. Viel wusste Mira allerdings nicht über ihn. Er hieß Marcel und ging in die Klassenstufe über ihr. Schon oft hatte sie ihn heimlich während der Hofpausen von Weitem beobachtet. Ihn anzusprechen traute sie sich allerdings nicht. Obwohl sie ihn noch nie mit einem Mädchen zusammen gesehen hatte, konnte sie sich gut vorstellen, dass er eine Freundin hatte. So süß wie er war, hatte Mira bei ihm sicherlich nicht die geringste Chance.
     Genauso wie Susanne trug Marcel ausschließlich Markenklamotten. Solche Kleidung konnten sich Miras Eltern nicht leisten. Dafür verdienten sie nicht genug. Das war auch der Grund, warum sie dieses Jahr nicht wegfuhren. Drei Wochen am Stück waren sie sowieso noch nie weggewesen. Ein wenig beneidete Mira Susanne schon dafür, dass ihre Familie sich so viel leisten konnte. Aber war Geld wirklich alles? Wenn Mira genauer darüber nachdachte, war sie glücklich und es fehlte ihr an nichts.
     Markenklamotten interessierten sie nicht im Geringsten. Auch günstigere Kleidung konnte durchaus gut aussehen. Es kam eben immer auf die Kombination an. Klar musste sie deshalb den ein oder anderen fiesen Kommentar ihrer Mitschüler über sich ergehen lassen. Die meisten trugen überwiegend Markenklamotten – und wer das nicht tat, war ein schlechter Mensch. Zumindest kam es Mira hin und wieder so vor. War das vielleicht der Grund, warum Susanne ihre einzige Freundin war? Claudia und Laura waren für sie lediglich Klassenkameradinnen. Aber ganz ehrlich, es war ihr egal. Sie brauchte nicht viele Menschen um sich herum, sie hatte lieber welche, die es ehrlich mit ihr meinten. Noch wichtiger war für sie, dass sie mit sich selbst zufrieden war. Und genau das war sie.
     Nur hin und wieder schlichen sich ein paar Zweifel in ihre Gedanken. Wie zum Beispiel eben, als Susanne sie wegen ihrer nicht ganz idealen Figur gemustert hatte. In solchen Situationen fragte sie sich manchmal, ob sie nicht doch mal eine Diät machen sollte. Andererseits fand sie sich nicht wirklich zu dick. Außerdem aß sie viel zu gern.
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