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Wer zuletzt lacht ...
Verfasser: Bettina Huchler (4)
Verlag: Books on Demand (3197) und Eigenverlag (17525)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Jugendliteratur (7085)
Seiten: 192 (Taschenbuch-Version), 101 (Kindle-Version)
Themen: Außenseiter (218), Partys (408)
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Die sechzehnjährige Mira ist eine Außenseiterin. Ganz anders als ihre schrille Freundin Susanne, die oft auf Partys geht und das Leben genießt. Mira kennt das nur vom Hörensagen und wünscht sich deshalb nichts mehr, als einmal eine Party zu erleben. Aber Susanne nimmt sie nie mit. Doch unerwartet bietet sich Mira eine Möglichkeit …
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Bettina Huchler für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Bettina Huchler gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Kapitel 1


Mit dem letzten Klingeln für dieses Schuljahr verließen Mira und ihre Mitschülerinnen Susanne, Claudia und Laura gemeinsam das Schulgebäude.
     »Endlich Ferien! Ich habe mir übrigens vorgenommen, mich von nun an ausschließlich vegan zu ernähren.«
     Mira sah Susanne entsetzt an. »Wie bitte? Ist das dein Ernst? Das bedeutet dann wohl, nie wieder McDonald’s?«
     »Ganz genau. Ist doch eh alles nur fettiges, ungesundes Zeug.«
     »Aber warum dann gleich vegan und nicht vegetarisch?«, hakte Mira nach.
     »Weil die vegane Ernährung die gesündeste ist.«
     Laura nickte. »Das ist klasse.«
     »Stimmt. Ich habe auch schon mal daran gedacht, mich vegan zu ernähren. Das wäre dann wohl der richtige Zeitpunkt, auch damit zu beginnen«, sagte Claudia.
     Mira verdrehte die Augen. Dass Laura und Claudia Susanne alles nachplapperten, war nichts Neues. Aber meinte Susanne wirklich, was sie da sagte? Wie konnte eine Ernährungsform als gesund bezeichnet werden, bei der man sich fehlende Vitamine oftmals mittels Tabletten zuführen musste? Darüber hatte sie erst vor Kurzem einen Bericht gesehen. Aber Mira kannte sich damit nicht wirklich aus und wusste außerdem, wie stur Susanne sein konnte. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, würde sie das auch knallhart durchziehen, ganz egal, was andere davon hielten.
     Deshalb zuckte Mira nur mit den Schultern. »Also für mich wäre das absolut nichts. Da fallen viel zu viele leckere Lebensmittel weg.«
     Susanne musterte Mira abschätzig. »Das glaube ich dir gern.«
     Mira wusste ganz genau, worauf ihre Freundin anspielte. Im Gegensatz zu Susanne, Laura und Claudia hatte Mira eindeutig keine Modelmaße. Nicht nur, dass sie fast einen Kopf kleiner war als Susanne, sie trug auch keine XS. Selbst eine S saß meist sehr eng und ließ sie wie eine Presswurst aussehen. Daher kaufte sie ihre Kleidung stets in Größe M, manchmal auch in L, um mögliche Rundungen besser kaschieren zu können.
     In unschöne Gedanken versunken, ob sie vielleicht doch zu dick war, lief Mira neben den anderen über den Schulhof in Richtung Ausgang.
     »Also dann, bis bald. Wir sehen uns sicherlich in den Ferien«, sagte Laura und hob die Hand zum Gruß.
     »Aber klar doch.« Susanne winkte ihr und Claudia hinterher.
     Mira nickte ihnen lächelnd zu. Sie hielt von den beiden nicht viel. Ständig klebten sie an Susanne und mussten alles genau so machen wie sie. Hatten sie denn nie eine eigene Meinung? Mira wusste, dass weder Laura noch Claudia sie wirklich mochten. Sie akzeptierten sie nur, wenn Susanne in der Nähe war. Diese hatte sie auch schon des Öfteren zur Ordnung gerufen, wenn sie Mira wieder einmal verbal angriffen. Auf Susanne konnte sich Mira in der Hinsicht echt verlassen, sie hielt zu ihr, wenn es darauf ankam.
     »Weißt du denn schon, was du in den Ferien unternehmen wirst?«, fragte Susanne plötzlich.
     »Da wir dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, muss ich mal schauen, was sich ergibt.«
     Susanne blieb stehen und starrte sie mit großen Augen an. »Kein Urlaub? Du Ärmste. Wir fliegen dieses Jahr für drei Wochen nach Malta. Nichts als Sonne, Strand und Meer – und hoffentlich auch ein paar echt coole Typen. Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig darauf, auch wenn ich bis dahin noch die ersten drei Ferienwochen rumkriegen muss.« Auf Susannes Gesicht breitete sich ein Strahlen aus. »Drei Wochen Zeit für die ein oder andere Party. Gleich heute Abend steigt auch eine. Sag mal, Mira, hättest du heute Zeit, um mir wieder mal ein paar Tipps für mein Styling zu geben?« Sie warf ihre langen blonden Haare mit gekonnter Handbewegung nach hinten, legte den Kopf schräg und sah Mira fragend an.
     Miras Stimmung trübte sich ein wenig mehr. Nun war sie bereits sechzehn Jahre alt, würde nach den Ferien in die Oberstufe kommen und war noch nicht einmal auf einer richtigen Party gewesen. Die langweiligen Schuldiscos zählten nicht. Da saß sie eh meist nur in der Ecke herum und sah den anderen bei ihrem albernen Rumgehopse zu, das diese tanzen nannten. Nein, eine richtige Party stellte sich Mira ganz anders vor. Lockerer. Klar würde dort ebenfalls Musik gespielt und dazu getanzt werden. Aber es gab sicherlich auch leckeres Essen und tolle Gespräche. Susanne hatte ihr erzählt, dass sie auf Partys gewesen war, bei denen es Alkohol gegeben hatte – vom Rauchen ganz zu schweigen. Beides kam für Mira nicht infrage. Man konnte doch auch ohne solche Drogen Spaß haben.
     »Erde an Mira. Hallo, jemand zu Hause?« Susanne fuchtelte albern mit ihren Händen vor Miras Gesicht herum.
     Diese blinzelte ihren Tagtraum weg, ehe ihr Susannes Frage wieder einfiel. »Klar kann ich vorbeikommen, gar kein Problem. Wann soll ich bei dir sein?«
     »Am besten so um vier. In Ordnung?«
     Mira verzog das Gesicht. »Ich kann erst gegen fünf. Du weißt doch, meine Filialleiterin im Supermarkt lässt mich nicht eher gehen. Nicht mal, wenn ich schon alle Regale aufgefüllt habe.«
     Verärgert schüttelte Susanne den Kopf. »Ich kann echt immer noch nicht begreifen, warum du dir das antust. Ich an deiner Stelle hätte schon längst das Handtuch geschmissen.« Sie lachte laut auf. »Nein, Quatsch. Ich hätte mit diesem Blödsinn erst gar nicht angefangen.«
     Mira seufzte. Diese Diskussion hatte sie mit Susanne schon unzählige Male geführt. Es war für Mira aber nun mal ein schönes Gefühl, sich durch die Arbeit im Supermarkt ihr Taschengeld aufbessern zu können. Außerdem machte sie den Job noch nicht so lange. Sie hatte dort erst vor zwei Monaten angefangen. Aufgeben kam für sie nicht infrage. Warum auch? Ihr machte die Arbeit Spaß und die Kollegen waren allesamt sehr nett.
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